Olympia 2010 – Sportstätten in Vancouver

Olympia 2010 – Sportstätten in Vancouver

Nachdem die netzathleten Euch in den vergangenen Wochen mit den Outdoor-Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele vertraut gemacht haben, folgt nun ein Überblick über die Sportstätten unter dem Hallendach, die sich allesamt in Vancouver selbst befinden.

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Richmond Olympic Oval


Bauzeit: 2006 bis 2008
Zuschauerkapazität: 7.600
Sportarten während der Spiele: 12 Entscheidungen im Eisschnelllauf

Wissenswertes:
Während der Olympischen Spiele ist in der Halle auch das Anti-Doping-Labor der Winterspiele untergebracht.

Fotostrecke

Sportstätten Vancouver

Nach den Spielen soll die Halle zu einer Multifunktionsarena umgebaut werden. Die olympischen Eislaufbahnen sollen jedoch für internationale Wettbewerbe erhalten bleiben.

Pacific Coloseum


Bauzeit: 1967-1968
Zuschauerkapazität: 16.000
Sportarten während der Spiele: 4 Entscheidungen im Eiskunstlauf, 8 Entscheidungen im Shorttrack

Wissenswertes: Von 1970 bis 1995 wurde die Halle von der NHL-Eishockeymannschaft der Vancouver Canucks genutzt, seit 2001 trägt hier das Jugendteam der Vancouver Giants seine Heimspiele aus.

Hillcrest Park


Bauzeit: 2008-2009
Sportarten während der Spiele: 2 Entscheidungen im Curling

Wissenswertes:
Auf dem Gelände des Hillcrest Park befindet sich u.a. auch das Millenium Sports Centre, in dem viele Sportvereine der Stadt beheimatet sind.
Die Eishalle wurde bereits vor den Spielen vom Vancouver Curling Club genutzt. Nach den Olympischen und Paralympischen Spielen wird die Halle als Mehrzweck-Eisstadion genutzt.

Der Hillcrest Park ist knappe vier Kilometer vom Olympischen Dorf entfernt und bietet somit den Athleten die kürzeste Anreise.

Canada Hockey Place


Bauzeit: 1993-1995
Baukosten: 160 Mio. kanadische Dollar
Zuschauerkapazität: 18.000
Sportarten während der Spiele: Der Großteil der Eishockeyspiele der Herren (inkl. Finale)

Wissenswertes:

Das Stadion heißt eigentlich General Motors Place, wird für die Dauer der Spiele jedoch umbenannt, da Austragungsorte laut IOC-Regeln keine Firmennamen tragen dürfen.

Der GM Place ist die Heimstätte des Eishockey-Teams der Vancouver Canucks.

Erstmals in der Olympia-Geschichte wird die Eisfläche nicht dem Standard der International Ice Hockey Federation entsprechen (60x30 Meter). Stattdessen wird auf vier Meter schmalerem NHL-Eis gespielt. Auf diese Weise sparen die Organisatoren Kosten, weil sie keine Halle nach den Standards des Weltverbandes bauen mussten. Außerdem finden auch mehr Zuschauer Platz in der Arena.

UBC Thunderbird-Arena


Bauzeit: 2006-2008
Baukosten: 47,8 Mio. kanadische Dollar
Zuschauerkapazität: 7.500
Sportarten während der Spiele: Der Großteil der Eishockeyspiele der Damen

Wissenswertes:
Nach den Spielen soll die Halle durch College- und Vereinsteams genutzt werden. 

BC Place Stadium

 

Eröffnung: 1983
Baukosten: 126 Mio. kanadische Dollar
Zuschauerkapazität: 55.000
Events während der Spiele: Eröffnungs- und Schlussfeier

Wissenswertes:

Anlässlich der EXPO 1986 errichtet, war das BC Place Stadium das erste Stadion in Kanada mit verschließbarem Dach. Die Dachkonstruktion besteht aus aufblasbaren Teflon-Luftkissen. 2007 stürzte das Dach wegen zu großer Schneemassen ein, das Stadion war zu diesem Zeitpunkt jedoch leer. Nach den Reparaturmaßnahmen wurde es nun von unabhängigen Experten als sicher eingestuft.

Das BC Place ist ferner die Heimstätte der Canadian-Football-Mannschaft British Columbia Lions.


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Es gibt einen Kommentar

Jens W. schrieb am 11.01.10 um 22:35
Jens W.
Hey, cool. Das weckt Vorfreude auf die kommenden Spiele. Danke.

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