Stephan Keck
Stephan Keck

Stephan Keck

Bergsport / Shisha Pangma (2004), Nanga Parbat (2006), Mount Everest (2008), uvm.

Stephan Keck (25.09.1973), geboren in Schwaz in Tirol, ist Bergführer, Tourenguide, Ski- und Snowboardlehrer, sowie Mental- und Motivationstrainer. Der Extrembergsteiger ist auf den höchsten Bergen der Welt unterwegs, bestieg er doch 2004 mit dem Shishapangma seinen ersten Achttausender. Gemeinsam mit Derk Hoberg veröffentlichte er 2012 das Buch "Solo mit Familie", das von seinem spannenden Spagat zwischen Familienleben und Extrembergsteigen handelt.

Auf zum Gipfel! Stephan Kecks Tagebuch Teil 5

Auf zum Gipfel! Stephan Kecks Tagebuch Teil 5

Nach Tagen des Wartens auf besseres Wetter scheint der Aufstieg zum Gipfel des Dhaulagiri (8167 Meter) nun endlich möglich. Der Plan: Am 13. Mai soll der Aufstieg gewagt werden. In Stephans exklusivem Tagebuch lest Ihr, wie es ihm und seinem Partner Paul Gürtler in den letzten Tagen erging.

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06.05. Harte Spurarbeit

Wir starten wieder einmal recht früh Richtung Lager I. Bis zum flachen Gletscherbecken spuren Paul und ich alleine, dann schließen die ersten Leute der Kobler Gruppe auf und übernehmen die Spurarbeit. Es liegt ziemlich unregelmäßig Schnee, aber zum Teil ist es bis über die Knie tief zum Spuren. Harte Arbeit! Nach 5,5 Stunden erreichen wir bei leichtem Schneefall und Nebel Lager I. Wir verbringen den Rest des Tages damit, Schnee zu schmelzen, essen und trinken. Die Nacht verläuft zum Glück relativ ruhig.

Fotostrecke

Expeditionsbericht 5

07.05. Zurück ins Basislager

Wir wachen recht früh auf und beginnen schon wieder mit Schnee schmelzen. Flüssigkeit ist einfach sehr wichtig in dieser Höhe. Nach einer Weile schauen wir uns um, was unsere Kollegen so machen. Die haben scheinbar keine Eile, auch die Sherpas der anderen Gruppen sind noch weit weg von Lager i. Wir haben als Zweier-Team keine Chance, alleine bis zum Lager II zu spuren und der Rest der Gruppe, die im Lager I ist, wird sich ohne Sherpas heute wohl nirgendwo hin bewegen. So beschließen wir, wieder abzusteigen, um uns im Basislager zu erholen und dann bei der nächsten sich bietenden Chance Richtung Gipfel zu gehen. Für den Abstieg benötigen wir die übliche gute Stunde. Den Rest des Tages versuchen wir herauszufinden, wer wann und mit wem Richtung Gipfel gehen will.

08.05. Ein weiterer Tag des Wartens

Wir hängen wieder einmal den ganzen Tag im Basislager herum, holen Wetterberichte ein, unterhalten uns mit einzelnen Teilnehmern der Schweizer Gruppe und den Chinesen, lesen unsere Bücher und lassen uns von Purna und Chandra kulinarisch verwöhnen.

09.05. Der Plan

Ein weiterer Rasttag im Basislager. Wir haben nun mehrere Wetterberichte verglichen und uns endgültig vorgenommen, den 13.Mai als Gipfeltag ins Auge zu fassen. Laut Karl Gabel (Wetterexperte aus Tirol, d. Red.) könnte es auch der 14. Mai werden. Für uns ist das sehr schwierig abzuschätzen. Auf der einen Seite soll es vom 12. auf den 13. im unteren Bereich relativ wenig Wind geben, auf der anderen Seite müssen wir aber im Aufstieg, zwischen Lager II und Lager III, mit relativ starkem Wind rechnen. Das nächste Problem ist dann, dass es ab dem 14. Mai voraussichtlich schon wieder zu schneien beginnt.


Und was machen die anderen Teams? Die Chinesen wollen mit acht Sherpas zugleich mit uns Richtung Gipfel gehen, zusätzlich wird Mingma, ein Nepali, der bereits 10 8000er bestiegen hat, ebenfalls mit diesem Team losgehen. D.h. für uns: Es haben acht Chinesen mit Sauerstoff und deren 8 Sherpas, plus Mingma und wir, den Gipfel am 13.Mai im Visier. Das ist sehr gut für uns, damit ist eine sehr große Gruppe unterwegs. Falls es große Strecken zu spuren gibt oder sonstige Probleme auftauchen, erhöht das die Sicherheit doch merklich. We will see! Das Schweizer Team wird übrigens erst vier bis fünf Tage später in Richtung Gipfel starten.

D.h. wir werden morgen, 10.05., wieder wie üblich sehr früh losgehen, um ins Lager I zu kommen. Von da aus werden wir noch einmal mit Karl Gabel telefonieren, um das Wetter aktuell zu beurteilen. Am 11.05. wollen wir im Lager II sein. Wie wir erfahren haben, ist unser Zelt total im Schnee versunken und eventuell kaputt, das heißt wir werden im Lager II relativ viel Arbeit haben. Wenn das Wetter in Ordnung ist, werden wir am 12.05 unser Lager III irgendwo zwischen 7200 und 7500 Metern errichten. Dort werden wir nur eine sehr kurze Nacht verbringen. Wenn alles nach Plan läuft, wollen wir am 13. Mai um ca. 01:00 in der Nacht zum Gipfel aufbrechen. Wir melden uns dann im Anschluss wieder. Haltet uns die Daumen. Wir werden unser bestes geben, um den Gipfel zu erreichen und vor allem, um heil und ohne Erfrierungen wieder ins Basislager und nach Hause zurück zu kommen.

In der Zwischenzeit schöne Grüße

Stephan und Paul


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Es gibt 2 Kommentare

raxwxkqyk schrieb am 30.03.12 um 23:36
JhEkkz <a href="http://tvpweelizjqr.com/">tvpweelizjqr</a>
Oil schrieb am 30.03.12 um 06:32
Jungdrachen auf Hf6henflug in FrankfurtMittwoch, den 04. Mai 2011 um 14:00 UhrZusammenfassung der Jfcngsten des RCW (u8):Sie spielten ohne Druck und Angst oklcer auf und gingen auch am Samstag im ersten Spiel gegen Germania List in Ffchrung, wurden dann aber im Laufe der Partie von den erfahrenen Germanen besiegt.Es herrschte ein toller Teamgeist und auch der Wille zum Sieg war durchgehend erkennbar. Dieser wurde auch beinahe im zweiten Spiel gegen 1880 geschafft. Das Spiel endete 4:4.Audfer gegen die RU Hohen-Neuendorf gelang es den Wormsern in allen Spielen Versuche zu legen. Leider meist durch Einzelleistungen (daran haben wir bereits in dieser Woche im Training gearbeitet).Ein wahres Feuerwerk lieferte die U8 am Sonntag im Spiel gg. Krofdorf, man meinte die Jungs he4tten es am Samstag den Herren des 1880 ab geschaut wie man Versuche legt, e4hnlich wie 1880 die Berliner fcberfuhren machten es die Wormser und siegten 13:2. Somit spielte die U8 im Platzierungsspiel um Platz 9.Leider reichte es gegen 1880 nur zum 6:7 und so wurden wir 10.Aber wie schon gesagt Geffchlter erster !Zusammenfassung der U10:Sportlich haben die Spieler der U10 erkannt was man mit Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstfctzung erreichen und bewegen kann. Immer wieder kam bei den U10-ner das Drachenblut in Wallung und das Feuer in ihnen auf. Besonders im Spiel gegen die Rhinos aus Mf6nchengladbach oder Hannover 78. Zwar konnte kein Spiel gewonnen werden, aber wir gingen bei fast allen Spielen wie Sieger vom Platz!!!Wie sagte Federico Guichet einmal Was machen die erst, wenn die mal ein Spiel gewinnen . Unser Jungs (U10) he4tten es so verdient zu gewinnen, SCHADE…Spielergebnisse:Samstag: RCW:BRC 0:8, RCW:H78 1:8, RCW:1880 Bulls 1:7, RCW:Rhinos 4:5.Sonntag: 1880:RCW 4:1, RCW:1880 1:2 (Hin/Rfcckspiel um Platz13)Zusammenfassung der Spielgemeinschaft:Hier waren zwei Wormser mit dabei, Louis und Leon. Die beiden mussten sich nichtverstecken und wurden voll in die Mannschaft integriert. Auch sie hatten Erfolgserlebnisse und nehmen viel Erfahrung mit nach Worms. Sie wurden von Sebastian Ungefe4hr und Leons Mama (Sonja) betreut, da Jeff auch mit der 1. Mannschaft in Lux war.Zusammenfassend war die Teilnahme ein voller Erfolg! Auch wenn die Ergebnisse nicht immer darauf schliedfen liedfen. Der Zusammenhalt der Mannschaften und der Eltern sowie Betreuer hat eindeutig den ersten Platz bei der Veranstaltung belegt.Es wurden wertvolle Kontakte geknfcpft und Ple4ne ffcr die Zukunft geschmiedet. Unser Zeltlager war die Basis der Wormser, dort herrschte eine tolle Stimmung, es wurde viel gelacht und abends ausgelassen gefeiert.Alle Mitgereisten haben die Jungdrachen angefeuert bis die Stimme versagte, die daraus entstandene Atmosphe4re kannten die Jungen Spieler noch nicht, sie verleite aber Kre4fte und man hatte den Anschein manchmal auch Flfcgel. dcberhaupt nehmen die Kinder eine riesige und bislang einzigartige Erfahrung mit nach Worms.Die tolle Organisation der Frankfurter machte es mf6glich die ganze Atmosphe4re zu geniedfen und das abendliche Rugby Spiel zw. 1880 und Berlin rundetet den ersten Turniertag ab (97:13).Und alle sind sich einig: Ne4chstes Jahr ist der RCW wieder mit dabei .Zum Schluss sei allen Spielern, Betreuern und „Aushelfern“ ffcr ihren fabelhaften Einsatz gedankt. Mit solch einer Werbung und solchen Erfolgen wird der RCW bald weit fcber die regionalen Grenzen hinweg bekannt sein.Zitat Ralf Heiser: „Der Weg ist das Ziel. Ffcr mich war das Wochenende nach der RLP Meisterschaft das Beste was ich mit dem RCW erleben durfte!“

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