Vitamine und Sport
Vitamine und Mineralien sind gesund. Sagt man. Deshalb sollten sich Sportler ja möglichst abwechslungsreich ernähren. Doch welche Wirkung haben die Mikronährstoffe tatsächlich auf die sportliche Leistungsfähigkeit? Und woran erkennt man einen Vitaminmangel?
Fakt ist, die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die sportliche Leistungsfähigkeit. Sportler können nur Höchstleistungen bringen, wenn der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt ist. Dazu gehören Kohlenhydrate und Fette als Energielieferanten sowie Eiweiß als Baustoff. Aber auch Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe erfüllen wichtige Funktionen im Körper.
Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Milch- und Vollkornprodukte - eine natürliche und abwechslungsreiche Ernährung stellt in der Regel eine ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen sicher. Im Gegensatz zu Couch Potatoes benötigen Sportler allerdings noch mehr Vitamine und Mineralstoffe, da der Stoffwechsel unter Belastung auf Hochtouren läuft.
„Fehlen wichtige Stoffe, kann der Motor ins Stottern geraten. Eine leichte Mangelversorgung kann die sportliche Leistungsfähigkeit bereits beeinträchtigen“, sagt Diplom-Oecotrophologin Simone Overzier. Müdigkeit und ein Schlappheitsgefühl können erste Anzeichen für einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel sein.
Vitamine
Der Name „Vitamine“ leitet sich vom lateinischen Begriff Vita (Leben) und der Stoffgruppe der Amine ab, obwohl nicht alle Vitamine zu den Aminen gehören. Fast alle Vitamine sind essentiell, d.h. sie können nicht vom Körper hergestellt werden, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Es gibt zwei Gruppen von Vitaminen, die wasserlöslichen (B-Gruppe und C) und die fettlöslichen (A, D, E und K). Wasserlösliche Vitamine können vom Körper nicht oder nur in geringen Mengen gespeichert werden, weshalb eine regelmäßige Zufuhr erforderlich ist. Nimmt man diese in hoher Konzentration zu sich, wird ein Großteil wieder über den Urin oder den Schweiß ausgeschieden.
Bei den fettlöslichen Vitaminen verhält es sich anders. Sie können zunächst einmal vom Körper nur besser absorbiert werden, wenn wir auch gleichzeitig Fette mit der Nahrung aufnehmen. Nimmst Du eine große Menge fettlöslicher Vitamine zu Dir, werden diese im Körperfett gespeichert.
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