Physiologie: Muskeln wachsen schneller durch mTOR-Aktivierung

: Physiologie: Muskeln wachsen schneller durch mTOR-Aktivierung

Weniger ist mehr. Eine hohe Trainingsintensität bei minimalem Energieverbrauch steigert die mTOR-Aktivität und führt zu maximalem Muskelaufbau. Das erreicht man am Besten durch Negativtraining.

Ob Olympioniken oder Gladiatoren, bereits in der Antike nutzten Sportler Krafttraining, um ihre Muskulatur aufzubauen. Auch wenn die damaligen Athleten nicht über das heutige Wissen verfügten, so wussten Sie dennoch, dass Training mit Gewichten die eigene Kraft steigert.

Beim Krafttraining kommt es darauf an, regelmäßig zu trainieren und systematisch die Intensität zu erhöhen. Mit der Zeit passt sich der Körper an, und man kann mehr Gewicht heben. Die Theorie dahinter heißt Überlastungsprinzip. Obwohl dieses Prinzip schon seit Langem bekannt ist, streiten Wissenschaftler immer noch darüber, wie oft, wie lang und wie intensiv eine Belastung sein sollte, um einen maximalen Kraftzuwachs zu erzielen.

Warum wachsen Muskeln

Um diese Frage beantworten zu können, muss man erst mal verstehen, warum Muskeln überhaupt wachsen. Genau hier ist aber der Knackpunkt. Trotz jahrelanger Forschung gibt es nur Theorien, die eine Muskelhypertrophie erklären sollen. In allen wissenschaftlichen Modellen hat sich aber eine Gemeinsamkeit gezeigt: Unser Körper reagiert auf intensives Krafttraining als erstes mit einem gesteigerten Proteinaufbau.

Eine zentrale Rolle beim Muskelproteinaufbau spielt das Protein mTOR (engl. mammalian target of rapamycin). mTOR fungiert als Enzym, das an- und ausgeschaltet werden kann. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der mTOR-Aktivität und der Trainingsintensität. Somit besteht auch eine Beziehung zu Muskelwachstum und Muskelkraft.

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Es gibt 8 Kommentare

ljfpnawdhhd schrieb am 05.11.12 um 12:57
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vqmztmhetq schrieb am 03.11.12 um 02:14
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Lily schrieb am 02.11.12 um 11:18
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Andreas H. schrieb am 16.07.09 um 23:53
Andreas H.
Ich schwör auf Trainingseinheiten alla Dr. Izumi Tabata ... ich bau derartige Intervalle im Ausdauertraining ein und gestalte so mein Widerstandstraining: 20 Sekunden Last, 10 Sekunden Pause, 8 Serien pro Übung 10 - 15 Übungen
Enno S. schrieb am 01.07.09 um 23:19
Enno S.
Kann das hier bitte jemand so erklären das es auch Dummies verstehen können.
Anonymer Sportler schrieb am 06.04.09 um 10:43
Anonymer Sportler
Kurz für die die bis eben auch nicht wussten was ATP ist: Adenosintriphosphat (ATP) = besonderes Molekül zur Speicherung der Energie aus der Nährstoffverbrennung
Jürgen B. schrieb am 04.04.09 um 14:50
Jürgen B.
Klingt nach Mike Mentzers HIT. Darüber streiten sich Bodybuilder seit Jahrzehnten, aber die moderne Sportwissenschaft scheint die etablierten Trainingsmethoden zu revolutionieren.
Matthias T. schrieb am 25.03.09 um 13:07
Matthias T.
Ah cool, auf jeden Fall eine Variante mit der man einen neuen Reiz für die Muskulatur setzen kann.

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