Dr. med. Markus Klingenberg
Fitness / Arzt, Sportmediziner, Notarzt
Dr. med. Markus Klingenberg arbeitet als Arzt mit den Schwerpunkten Sport- und Ernährungsmedizin und Personal Trainer in Bonn und im Sporthopaedicum in Regensburg/Straubing. Mehrmals pro Jahr arbeitet er zudem als Tauchmediziner im indischen Ozean. Seine Schwerpunkte umfassen ein Personal Training, Ernährungs-Coaching, und die Leistungsdiagnostik. Als ehemaliger Leistungssportler kombiniert Dr. med. Markus Klingenberg sein Wissen als Sportmediziner und Personal Trainer, um für seine Kunden nachhaltig erfolgreiche individuelle Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.
Laktatmessung und Co. - Wie finde ich den optimalen Trainingspuls
Viele Menschen treiben Sport aus Freude an der Bewegung. Doch wer sportliche Ambitionen hegt, bereitet sich auch gezielt auf einen Event vor. Für sie ist es wichtig, die eigene Leistung zu optimieren. Die Basis hierfür ist, seinen optimalen Trainingspuls zu kennen. Präzise Ergebnisse liefert zum Beispiel eine Laktatmessung.
Freude an der Bewegung und ein gewisses Maß an Masochismus sind typische Eigenschaften eines jeden ambitionierten Sportlers. Wer nicht nur Sport um des Sports willen macht, sondern die eigene Leistung auch gezielt verbessern will, wird sich zwangsläufig irgendwann damit auseinandersetzen, wie er sein Training optimieren kann.
Individuelle Faktoren nicht außer Acht lassen
Dabei sollte man sich allerdings nicht auf die immer wieder zitierten Faustregeln verlassen (z. B. Lagerström-Formel; 180- Lebensalter etc.). Sie lassen nämlich einen wichtigen Aspekt aus den Augen: Für einen optimalen Trainingserfolg sollte der Sportler individuell trainieren, wie Sportmediziner Dr. Markus Klingenberg bestätigt: „Beim Bestimmen der optimalen Trainings-Herzfrequenz spielen neben Geschlecht und Alter viele weitere individuelle Parameter eine Rolle, wie etwa der Trainingsstatus, die genetische Veranlagung oder der Hormonhaushalt.“
Laufen ohne Schnaufen: Unterforderung möglich
Dr. Klingenberg sieht daher zwei Alternativen, das Training zu gestalten. Zum einen könne man – ganz unwissenschaftlich – dem alten Motto „Laufen ohne zu schnaufen“ folgen: Wer sich während des Trainings immer noch problemlos unterhalten kann, übernimmt sich auf keinen Fall. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass „der Sportler ‚Gefahr’ läuft, sich zu unterfordern“, sagt Markus Klingenberg. Eine Leistungssteigerung wird dementsprechend wenn überhaupt, dann nur sehr langsam erzielt.
Optimaler Trainingspuls durch objektive Werte
Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, seinen optimalen Trainingspuls wissenschaftlich objektiv bestimmen zu lassen. Diese Art der Trainingssteuerung ist vor allem für ambitionierte Sportler mit mittel- und langfristigen Zielen, wie etwa der Teilnahme an einem Marathon oder einer gezielten Verbesserung der Ausdauer im Ballsport, interessant. Die netzathleten stellen Euch zwei bewährte Verfahren vor:
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