Stopp – der Anti-Diätplan

Stopp – der Anti-Diätplan

Denkst du darüber nach, eine Crash-Diät zu machen, um endlich abzunehmen? Lass es. Stattdessen solltest Du lieber den Anti-Diätplan verfolgen. Befolgst Du diese einfachen Regeln, wirst Du langfristig abnehmen und auch schlank bleiben.

Allein die Tatsache, dass es Ernährungsmodelle wie die Brigitte-Diät bereits seit Jahrzehnten gibt und sich nach wie vor Zeitschriften erfolgreich damit verkaufen lassen, sollte Dir zu denken geben. So gut wie keine Diät ist nachhaltig erfolgreich. Stattdessen führen die meisten Crash-Diäten geradewegs in den Jojo-Effekt und Du erreichst am Ende genau das Gegenteil von dem, was Du eigentlich willst.

Der einzige Weg, der langfristig funktioniert, ist ein gesunder Lebenswandel. Iss gesund und beweg Dich regelmäßig. Das ist die unbequeme Wahrheit. Wem das nicht schmeckt, der sollte sich an die dicken Konsequenzen gewöhnen.

Zugegeben, die Diätindustrie lässt sich immer wieder Neues einfallen, um uns kreativ das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ob 24-Stunden-Diät, Metabolic Typing oder I-make-you-sexy – die gemachten Versprechen klingen verlockend. Allen gemein ist aber, dass Du Geld für die vermeintlichen Schlankheitsgeheimnisse berappen sollst. Dabei gibt es gar keine Schlankheits-Geheimnisse. Weder in Hollywood noch anderorts. Die meisten schlanken Menschen leben einfach disziplinierter und gesünder als Du.

Bremse Deinen Stoffwechsel nicht aus

Mehr Kalorien verbrauchen als wir zu uns nehmen – auf diese schlichte Gleichung lässt sich Abnehmen leider nicht einfach reduzieren. Eine zu starke Kalorienbegrenzung führt genau zum Gegenteil des Erwünschten: Statt Körperfett zu verbrennen, fährt Dein Körper seinen Stoffwechsel runter und versucht, den Energieverbrauch zu drosseln. Ein fatales Problem. Wenn Du abnehmen möchtest, solltest Du Deinen Energieverbrauch ankurbeln. Dafür musst Du regelmäßig essen!

Also höre damit auf, Kalorien zu zählen und deren Zufuhr zu begrenzen. Von allen von Diätmodellen, die eine Gesamtkalorienzufuhr von weniger als 1.500 Kilokalorien empfehlen, solltest Du die Finger lassen. Genauso falsch sind einseitige Diäten.

Stattdessen solltest Du auf eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung umstellen. Gut für Dich sind frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel, die Du selber zubereiten musst. Umso bequemer die Industrie Dir ein Lebensmittel schmackhaft machen will, desto schlechter ist es für Deinen Körper.

Vermeide Pizza, Kekse, Kuchen, Pasta und Fertiggerichte

Stattdessen solltest Du viel Gemüse, Körner, Nüsse, mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan schreiben. Vor allem Gemüse sollte einen Großteil Deiner Mahlzeiten ausmachen, da diese eine wesentlich geringere Energiedichte aufweisen, kannst Du Dich damit satt essen und wirst trotzdem Gewicht verlieren.

Hab keine Angst vor Fett

Obwohl Fette Jahrzehnte lang verteufelt wurden, zeigen immer mehr aktuelle Studien, dass eher zu viel Zucker und Kohlenhydraten als zu viel Fett an der Adipositas Epidemie schuld sind.

Statt auf lebenswichtige Fette zu verzichten, solltest Du lieber wählerisch bei der Auswahl der richtigen Fette sein. Einfach ungesättigte Fette aus Fleisch, Olivenöl oder Avocados und mehrfach ungesättigte Fette aus Nüssen, Samen und Fisch sind gut für Deine Figur. Industriell verarbeitete Fette wie in Margarine, Pommes Frites, Chips oder Backwaren sind hingegen schlecht für die Linie.

Iss regelmäßig

Lasse keine Mahlzeiten aus, weil Du ein schlechtes Gewissen hast oder ein paar Kalorien sparen willst. Dadurch steigt die Gefahr, dass Du zu einem späteren Zeitpunkt das Kaloriendefizit mit ungesunden Snacks auffüllst. Zum Abnehmen ideal sind drei feste Mahlzeiten am Tag. Zwischen den Mahlzeiten solltest Du unbedingt auf jegliche Kalorienaufnahme verzichten.

Außerdem solltest Du Deine Mahlzeiten rechtzeitig planen. Andernfalls kommst Du in die Verlegenheit, aus Hunger einfach das zu essen, was am schnellsten verfügbar ist. Bei der Auswahl Deiner Mahlzeiten oder im Restaurant solltest Du auf eine ausgewogene Zusammenstellung von Proteinen, Gemüse und Ballaststoffen achten.

Falls Du Früchte in der bisherigen Aufzählung vermisst, hat das einen guten Grund. Obwohl Früchte reich an Vitaminen und Pflanzenstoffen sind, solltest Du die Finger davon lassen bzw. maximal eine Portion Früchte am Tag zu Dir nehmen, Früchte enthalten nämlich ausnahmslos zu viel Zucker. Gemüse ist die bessere Alternative, da sie ebenfalls vitalstoffreich aber kalorienärmer sind.

Trinke keine Kalorien

Die meisten überflüssigen Kalorien nehmen wir in flüssiger Form zu uns. Statt gezuckerte Softdrinks, Bier und Wein solltest Du lieber Wasser, ungesüßte Tees (optimal ist Grüntee) oder auch schwarzen Kaffee trinken. Ein Glas Wein am Tag ist zwar noch im Rahmen, aber besser wäre es, sich solche Genüsse fürs Wochenende aufzuheben.

Beweg Dich

Und zu guter Letzt solltest Du natürlich regelmäßig Sport treiben. Mindestens dreimal in der Woche für eine halbe Stunde Bewegung ist das absolute Minimum für einen gesunden Lebenswandel. Wenn es Dir schwer fällt, Dich für Sport zu motivieren, dann such Dir Ziele wie Deinen ersten Laufwettkampf, die Teilnahme an einem Radmarathon oder einem Triathlon. Greifbare Ziele sind die beste Motivation.

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Es gibt einen Kommentar

Marina L. schrieb am 20.01.13 um 18:58
Marina L.
Der Plan an sich ist ganz gut, aber Früchte haben ausnahmslos zu viel Zucker? Sollten ganz weggelassen werden? Ich glaub ihr spinnt! Der Körper ist seit Jahrhunderten daran gewohnt, 7-10 Gramm Zucker durch Obst zu sich zu nehmen, das entspricht 2-3 Portionen! Damit wird das Gehirn versorgt, nicht die Fettspeicher. Solang man nebenbei nicht mogelt und noch andere süße Sachen zu sich nimmt wie Junkfood, ist das wirklich kein Argument. Liebe Grüße, eine Ernährungs-/Sportberaterin

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