Wahre Kerle – Der Reality Look der Männer
Längst ist die modische Selbstdarstellung auch ein Akt auf der Bühne des starken Geschlechts. Immer mehr Männer nutzen die Mode, um klare Statements zu setzen. Doch was will man mit seinem Outfit aussagen? Was soll der Look bewirken?
Heutzutage kommuniziert man bereits mit der Kleidung. Sie spricht für aufmerksame Beobachter bereits Bände, weil Modemacher und Modehersteller schon in der Geburtsstunde ihrer neuen Kreationen den Produkten Botschaften und Bedeutungen beifügen, die tiefer reichen als die geistlose Aussage: „Ich mag Grün“ oder „T-Shirts trage ich gern“. Aber nicht nur die hiesigen Mode-Labels geben den Ton in der Mode-Sprache an. Vielmehr schwingen sich die kleinen Massages, ganz wie Noten in einer Symphonie, in eine richtungszeigende General-Nachricht ein.
Der Reality Look
Und was ist nun die diesjährige Botschaft der Mode-Macher? Der Tenor lautet: Mehr Echtheit und Tiefe. Coole Machos und Protzer sind out. Das Hauptaugenmerk liegt auf einem „stillen Luxus“, der sich auf hochwertige Materialien konzentriert und jegliche Provokation vermeidet. Dafür finden innovative Ideen, die Komfort und Funktionalität garantieren, mehr Platz.
Die Umsetzung des Reality Looks
In dieser Saison wurden wieder die Moderichtungen Formal Wear, Casual Wear und Sportswear vermischt. Dies sorgt für innovative Sortimente. „Scooter Jackets“, das sind sportive Sakkos aus Jersey oder Nylon, die Indoor und Outdoor getragen werden können, sind genauso in wie Jeans und Baumwoll Chinos. Das Wechseln zwischen den einzelnen Stilrichtungen ist das Kriterium schlechthin für Modernität.
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