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Morbus Scheuermann

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Morbus Scheuermann ist die häufigste im jugendlichen Alter auftretende Wachstumsstörung der Wirbelsäule. Die Grund- und Deckplatten der Brust- und/oder Lendenwirbel sind dabei von verstärkter Kyphose (Nachaußenbiegung der Wirbelsäule) betroffen. Erstmals beschrieben wurde Morbus Scheuermann von dem dänischen Radiologen H. W. Scheuermann.
Konkrete Ursachen für Morbus Scheuermann sind bisher nicht bekannt. Morbus Scheuermann bildet sich in drei Stadien aus.

Drei Stadien von Morbus Scheuermann


Morbus Scheuermann gliedert sich in drei Phasen: Erstens, das in der Regel beschwerdefreie Initialstadium. Zweitens das Ausbildungsstadium, in dem vermehrt Schmerzen auftreten und sich Veränderungen an der Wirbelsäule einstellen, was eine Rundrücken- bzw. Flachrückenbildung zur Folge hat, und schließlich – drittens – das Endstadium, in dem der fehlerhafte Wachstumsprozess abgeschlossen ist. Durch die Fehlbildung der Wirbelsäule werden benachbarte Strukturen wie Bänder, Wirbelgelenke und Muskulatur überlastet, wodurch beim Patient häufig Schmerzen hervorgerufen werden.

Behandlung von Morbus Scheuermann


Die Therapie von Morbus Scheuermann variiert je nach Stadium und Stärke der Krankheit. Leichte und früh erkannte Erkrankungen können mit Hilfe einer Rückenschule behandelt werden, schwere Fälle können Korsett- und operative Behandlungen erfordern.

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