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Flamenco


Flamenco bezeichnet einen traditionellen andalusischen (Spanien) Tanz und Gesang. Flamenco besteht in der Regel aus Gitarrenspiel, Gesang und Tanz. Typisch für den Flamenco ist die Begleitung des Tanzes mit Klatschen, Fingerschnalzen und dem Aufstampfen auf dem Boden.

Geschichte des Flamenco


Der Flamenco unterlag verschiedensten kulturellen Einflüssen, die allerdings heutzutage nur schwer nachvollziehbar sind, da seine Tradition anfangs nur oral übermittelt wurde. Man geht von jüdischen, hispanoamerikanischen, maurischen und kastilischen Einflüssen aus.
Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Flamenco an Popularität zu gewinnen und es eröffneten erste Flamenco-Cafés. In dieser Zeit begann auch der Einsatz von Gitarren zur Begleitung und damit die Herausbildung des heutigen Flamenco.

Inhalte des Flamenco


Flamenco diente zunächst vor allem zum Ausdruck von positiven wie negativen Gefühlen. Wut, Verzweifelung aber auch Lebensfreude erhielten Einzug in Gesang und Musik.
Den Tanzstil betreffend variiert der Flamenco bei Mann und Frau. Männer tanzen in harten, impulsiven Bewegungen, während die Frauen ruhige, geschmeidige Bewegungen ausführen. Wichtig ist die ständige Aufrecherhaltung der Körperspannung beider Tanzpartner.
Ein Flamenco hat traditionell feste Bestandteile, die in ihrer zeitlichen Abfolge variieren können. Diese sind Salida (einleitender Gesang), Copla (Strophe), Macho (Abgesang) und Falseta (Gitarrensolo).

 

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