Polysaccharide sind Vielfachzuckerverbindungen und bilden eine Untergruppe der Kohlenhydrate.
Polysaccharide bestehen aus bis zu 500 Monosacchariden (Einfachzucker, wie Glukose oder Fructose). Bekannte Polysaccharide sind z. B. Glycogen, Stärke, Chitin, Callose und Cellulose. Letzteres ist das am häufigsten vorkommende Polysaccharid.
Polysaccharide dienen Organismen als Nahrungsgrundlage und Reservestoffe. Da Polysaccharide nicht wasserlöslich sind, müssen sie erst vom Organismus in ihre löslichen Einzelbestandteile zerlegt werden. Anschließend werden sie über das Blut zu den Muskeln und Organen transportiert. Auf Grund dieses lang dauernden Verdauungsprozesses ist eine kontinuierliche Versorgung der Organe mit Zucker möglich.
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