Neues Informationsportal: www.gentechnologie-im-sport.de

Neues Informationsportal: www.gentechnologie-im-sport.de

Dass der Dopingmarkt nicht still steht, zeigen die aktuellen Vorfälle bei der Tour de France. Eine Möglichkeit des Dopings ist die illegale Steigerung der Leistungsfähigkeit durch das Einschleusen von genetischem Material in den Körper des Sportlers: Gendoping ist das Stichwort. Auf dem neuen Portal www.gentechnologie-im-sport.de können sich alle Interessierten umfassend zum Thema Gentechnologie und Gendoping im Leistungssport informieren.

Gendoping ist zwar noch nicht wissenschaftlich „ausreichend“ erforscht, da derzeit noch exakte Prognosen über die biomedizinischen Möglichkeiten und Dimensionen fehlen, gilt aber dennoch als die kommende Maßnahme, um die Leistungsfähigkeit von Sportlern zu steigern. Um (Nachwuchs-)Athleten und einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Information zu geben, hat die Deutsche Sporthochschule in Köln (DSHS) das Internetportal www.gentechnologie-im-sport.de gestartet.

Das Projekt, das von der DSHS betreut und im Rahmen des „Aktionsprogramm Gentechnologie im Leistungssport“ (AGIL) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, ist das erste seiner Art in Deutschland. Auf der Internetseite sollen sowohl ethische als auch sozialwissenschaftliche und rechtliche Fragen thematisiert werden.

Zudem wird Hintergrundinformation angeboten, beginnend bei einer Definition von Gendoping bis hin zu einer Mediathek, in der themenrelevante wissenschaftliche Publikationen und Medienberichte aufgeführt und/oder verlinkt werden.

Das Onlineangebot richtet sich vor allem an junge Leistungssportler, um sie, wie es auf der Homepage heißt, „in einen für sie lebensweltlich hochrelevanten Diskussionsprozess einzubinden, um ihnen frühzeitig die fundierte Reflexion bioethischer, sozialer und rechtlicher Fragen des Einsatzes von Gentechnologien im Leistungssport (hier insbesondere: Praktiken des sogenannten Gendoping) zu ermöglichen und sie damit zu einer vertieften kritischen Urteilsbildung zu qualifizieren.“

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Sporthochschule Köln

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