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Fitness First Germany ist mit bundesweit über 100 modern ausgestatteten Clubs in besten Lagen und über 280.000 Mitgliedern einer der größten Filialbetreiber von Fitnessanlagen in Deutschland. Die größte Nutzergruppe sind lifestyle-orientierte, qualitätsbewusste Menschen zwischen 20 und 45 Jahren. Seit 1998 gehört die die damalige Fitness Company Freizeitanlagen GmbH zur britischen Fitnesskette Fitness First, weltweit der größte, in Privatbesitz befindliche Betreiber von Fitness Clubs mit über 540 Clubs in 19 Ländern und über 1.4 Millionen Mitgliedern. Mitglieder von Fitness First haben die Möglichkeit, alle Anlagen weltweit zu nutzen.

Zahlen lügen nicht - Fitness-Aktion Teil 3

: Zahlen lügen nicht - Fitness-Aktion Teil 3

Mark wurde vermessen, gewogen und für schwer befunden: 103,5 Kilogramm Lebendgewicht bei einem Körperfettanteil von 25,1 Prozent sind eindeutig zu viel. Da wartet ein hartes Stück Arbeit auf unseren Testkandidaten.

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Aber wir wollen hier nicht nur mit Zahlen jonglieren. Das Ergebnis soll man hinterher sehen können. Darum geht’s es ja schließlich. Die Messergebnisse dienen lediglich als objektive Kontrollgröße, um später beurteilen zu können, wie der anvisierte Gewichtsverlust zustande gekommen ist und wie groß die Fortschritte waren.

Unerwartete Hindernisse


Bevor es losgehen konnte, mussten allerdings noch ein paar unerwartete kleinere Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Darum mussten wir den Start von Marks Training um ein paar Tage verschieben. Aufgrund von Abspracheproblemen, findet die Fitness-Aktion künftig in der Studio-Kette „Fitness First“ statt. Freundlicherweise unterstützt uns das Trainer Team um Arne Greskowiak aus dem Fitness First Lifestyle Club in der Schildergasse in Köln.

Das Ziel der Aktion: Gewichtsreduktion. Mindestens 10 Kilogramm in 10 Wochen soll Mark schaffen. Eine echte Herausforderung für Fitness-Trainer Arne Greskowiak und netzathleten-Redakteur Jörg Birkel. Natürlich ist es nicht so schwer pro Woche 1 Kilogramm Fett abzubauen. Wenn man genug Zeit hat und konsequent auf seine Ernährung achtet.

Job oder Gesundheit


Aber genau da fängt das Problem an: „Ich habe einen stressigen Job, bin viel unterwegs und komme einfach nicht dazu, regelmäßig zu essen oder mir selber etwas zu kochen. Zwischendurch gibt es dann meistens ein paar Kleinigkeiten. Das kann auch mal eine Currywurst oder eine Tüte Chips sein“, sagt Mark. Und auch die langen Arbeitszeiten schiebt Mark als Grund vor, warum er die letzten Jahre kaum Zeit für Sport hatte.

Mit den Ausreden ist jetzt Schluss. Was allerdings etwas Flexibilität von allen Beteiligten erfordert. Unser Testkandidat hat Werktags frühestens ab 20 Uhr Zeit. Um eine gewisse Regelmäßigkeit ins Training zu bekommen, haben wir Dienstags und Donnerstags zwei feste Termine vereinbart. Der dritte Termin findet am Wochenende statt.

„Sport sollte man wie einen Geschäftstermin behandeln“, empfiehlt Arne. Wenn man keine festen Zeiten einplant, neigen Berufstätige dazu, den Sport auch gerne mal aufzuschieben oder ganz ausfallen zu lassen.

Keine Mahlzeit ausfallen lassen


Die nächste Hürde ist das unregelmäßige Essen. Wenn Mark wirklich abnehmen will, gilt für ihn ab sofort: Keine Mahlzeit mehr ausfallen lassen und mindestens dreimal täglich essen. Dadurch bleibt der Stoffwechsel im Gang. Zudem sollte er den Eiweißanteil bei jeder Mahlzeit steigern, damit immer genug Bausteine für seine neuen Muskeln zur Verfügungen stehen. Zusätzlich gibt es nach dem Training noch einen Proteinshake. In den ersten 30 Minuten nach dem Eisenbiegen ist nämlich der Nährstoff und Eiweißbedarf besonders groß.

Insgesamt ist Mark ein sehr interessanter Kandidat. Einem 20-jährigen Sportstudenten ein Sixpack zu verpassen, ist nämlich keine Kunst. Bei einem 34-jährigen Workaholic ist das schon schwerer.

Weitere Einblicke in Marks Trainings- und Ernährungsplan gibt es in den nächsten Wochen.

Jörg Birkel


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