Gesunde Ernährung - Was heißt ausgeglichen?
Immer wieder hört man, man solle auf eine ausgewogene Ernährung achten. Aber was bedeutet eigentlich 'ausgewogen' in diesem Zusammenhang? Und wie sieht eine solche Ernährung aus?
Die richtige Ernährung ist mitverantwortlich dafür, dass unser Organismus einwandfrei funktioniert. Dazu muss der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen ausreichend versorgt werden. Da er diese in der Regel nicht selbst herstellen kann, müssen sie ihm über die Nahrung zugeführt werden. Um den Körper optimal zu versorgen, sollten Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Mineralstoffe und Vitamine in einem ausgewogenen Verhältnis aufgenommen werden. Ausgewogen bedeutet hier, dass alle Nährstoffe in einer bestimmten Menge enthalten sein müssen. Der Anteil der einzelnen Nährstoffe variiert dabei.
So könnte eine ausgewogene Ernährung aussehen…
Der Körper verbraucht jeden Tag Energie. Das dadurch entstehende Energiedefizit muss wieder ausgeglichen werden. Den größten Teil unserer Energie nehmen wir mit den drei Makronährstoffen Kohlenhydrate, Proteine und Fette auf.
Kohlenhydrate als Hauptenergiequelle
Mindestens 50 Prozent des Energiebedarfs sollten Sportlern und Nicht-Sportlern durch Kohlehydrate decken. Je nach Häufigkeit und Intensität des Trainings innerhalb einer Woche entspricht das einem Wert zwischen 5 und 10 g/kg/d (Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag). Kohlenhydrate findet Ihr in hoher Konzentration in Vollkornprodukten, Nudeln oder Reis. Ein Teller Spaghetti aus Hartweizen enthält ungefähr 120g Kohlenhydrate, eine Scheibe Roggen-Vollkornbrot 27,6g.
Da die Kohlenhydrate Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, sollte man bevorzugt komplexe Kohlenhydrate essen. Sie gehen langsamer ins Blut über als einfache Kohlenhydrate und liefern zudem meistens weitere wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Komplexe Kohlenhydrate kommen unter anderem in Vollkornerzeugnissen, Kartoffeln und Hülsenfrüchten vor. Einfache Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehl dienen der schnellen und kurzfristigen Energieversorgung beispielsweise während des Trainings oder bei Stress.
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