Diät Serie: Atkins - Abnehmen wie im Schlaraffenland
Die Atkins-Diät erscheint Männern wie ein wahr gewordener Traum: Fleisch in Hülle und Fülle, sogar Alkohol ist erlaubt. Kann man da überhaupt noch abnehmen? Und wenn ja, ist das überhaupt noch gesund?
Die Atkins-Diät, benannt nach ihrem Erfinder Dr. Robert Atkins, wählt einen Ansatz, der sich stark von den meisten Diäten auf dem Markt unterscheidet: Fast alles was lecker ist, soll beim Abnehmen helfen. Hört sich paradiesisch an. Fettiges Fleisch ist auf einmal kein Dickmacher mehr, sondern der Motor, den man zum Abspecken braucht. Der „Böse Bube“ ist ein ganz anderer.
Feindbild Kohlenhydrate
Das Prinzip der Atkins-Diät stützt sich auf die Annahme, dass Fett nur in Verbindung mit Kohlenhydraten für die ungeliebten Pölsterchen sorgt. Nimmt man aber nur wenig Kohlenhydrate zu sich, soll das Fett angeblich nicht ansetzen, da der Körper gezwungen wird, seinen Stoffwechsel von Kohlenhydrat- auf Fettverwertung umzustellen (Ketose).
Die Konsequenz: Kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Nudeln, Brot oder Kartoffeln sind laut Atkins die wahren Feinde. Sie müssen durch proteinreiche Kost (Fleisch, Fisch, Käse, Eier etc.) ersetzt werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Atkins-Diät liegt in der Flüssigkeitsaufnahme: Wer abspecken will, muss viel trinken. Dabei ist selbst Alkohol erlaubt.
Schnelle Erfolge
Mit der Atkins-Diät soll das lästige Kalorienzählen der Vergangenheit angehören. Dass man trotz der „fleischlichen Genüsse“ schlank wird bzw. bleibt, liegt an der Sättigungswirkung der Fette und vor allem der Proteine. Das Hungergefühl stellt sich schlicht und einfach später ein als bei „normaler“ Ernährung. Dies hat zur Folge, dass man weniger Kalorien als bei einer kohlenhydratreichen Diät zu sich nimmt.
In einer Studie der Stanford University aus dem Jahr 2007 schlug sich dies in Zahlen nieder: Die Forscher verglichen mehrere Diätformen miteinander. Die Probanden, die sich laut der Atkins-Diät ernährten, nahmen tatsächlich binnen eines halben Jahres vergleichsweise am meisten ab. Allerdings ist eine Halbzeitführung nicht gleichbedeutend mit einem Sieg: In der zweiten Hälfte des Testzeitraums nahmen die Atkins-Probanden sogar wieder zu. Der durchschnittliche Gewichtsverlust lag am Ende des einjährigen Testzeitraums bei 4,5 kg. Nach einem halben Jahr waren es noch 5,9 kg gewesen.
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Es gibt 4 Kommentare
| Anonymer Sportler schrieb am 03.04.09 um 10:43 |
Dabei muss man auch beachten, dass der BMI nun einmal die Zusammensetzung des Körpergewichts und die Statur nicht weiter beachtet. Wenn er also recht Muskulös war, kann ein BMI im Alter von 72 Jahren durchaus gut sein.
| Stefanie L. schrieb am 31.03.09 um 14:53 |
| Robert K. schrieb am 02.04.09 um 10:29 |
| Benny S. schrieb am 01.04.09 um 08:23 |
Ausserdem bleibt Atkins ja auf dauer nicht so eingeschr�nkt wie in den ersten Phasen und erlaubt sp�ter auch ( nat�rlich in begrenzten Mengen , sowie an Ladetagen) Carbs.
Mein Fazit:Sicher nicht f�r jeden Menschen das richtige ( ich selbst finde es einfach nur Anstrengend

aber richtig durchgef�hrt durchaus Effektiv auch ohne gesundheitliche Sch�den.













