Kickboxen (auch Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei dem das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate mit konventionellem Boxen verbunden wird.
Nach dem 2.Weltkrieg fanden asiatische Kampfsportarten ihren Weg nach Amerika. Diese erfreuten sich schnell großer Beliebtheit.
Kickboxen als Wettkampfdisziplin geht auf das Jahr 1974 zurück, es hieß damals „All Style Karate“, „Sport-Karate“ oder „Contact-Karate“. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WASKO (World All Style Karate Organisation) darauf, die traditionellen fernöstlichen Kampfmethoden wie Taekwondo, Karate, Kung Fu zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln zu machen.
Unter dem Einfluss des Thaiboxens, wurde im Jahr 1978 schließlich ein Regelwerk entwickelt: Knie- und Ellenbogentechniken, Clinch und Würfe wurden verboten, Boxtechniken, Lowkicks und Fußtechniken über der Gürtellinie waren erlaubt. Dies war die Geburtsstunde des modernen Kickboxens.
Heute wird Kickboxen in verschiedene Disziplinen unterteilt: Vollkontakt, Leichtkontakt, Semikontakt.
Obwohl Kickboxen ein moderner, abendländischer Kampfsport ist, weisen Training und Wettkampf viele Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Thaiboxen auf. Der größte Unterschied besteht bei den Kampfregeln. Im Thaiboxen, darf man mit Knien, Schienbeinen und Ellbogen zuschlagen bzw. treten, was im Kickboxen verboten ist.
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