Kanuwandern, oder auch als Wanderpaddeln bezeichnet, beschreibt das Befahren eines Gewässers mit einem Kanu. Hierbei geht es nicht darum möglichst schnell ans Ziel zu kommen oder einen Gegner zu besiegen, sondern das Erlebnis an der frischen Luft und das damit verbundene Naturerlebnis. Als Gewässer kommen eher ruhig fließende Bäche und Flüße sowie größere Binnenseen / Seenplatten in Frage.Die Spannbreite geht dabei vom kurzen Nachmittagsausflug bis hin zur mehrwöchigen Gepäckfahrt. Auch braucht man keine spezifischen Bootsklasse, zum Kanuwandern. Es eignen sich je nach Gewässer und eigenem Platzbedarf sowohl Kayaks als auch Canadier (sehr beliebt bei Familien oder Grupen) egal ob es sich um Festrumpf/Falt/oder Luftboot handelt.
In den Flussführern sind die befahrbaren Gewässer beschrieben mit allen notwendigen Informationen zu Gefahrenstellen (z.B. Wehren), Schleusen, Hindernissen, Gewässersperrungen und Naturschutzgebieten nachzulesen. Neben der Beachtung der gesetzlichen Regelungen, stehen die 10 Goldenen Regeln der Wassersportler zu achten.