Gedächtnissport ist der sportliche Wettkampf im Memorieren von Datenmengen.
Der wettkämpferische Vergleich des Gedächtnissports strebt möglichst gleiche Voraussetzungen für jeden Teilnehmer an. Es spielt keine Rolle, ob die Gedächtnisinhalte einen Bezug zum Alltag haben oder sich praxisbezogen anwenden lassen. Die Vorbereitung besteht aus einem gezielten Training der Turnierdisziplinen und aus dem Versuch, die Techniken zu ihrer Bewältigung zu verfeinern und auszubauen.
Um die Aufgaben zu bewältigen, die im Turnier gestellt werden, greifen Gedächtnissportler auf Memotechniken zurück. Dies sind Methoden, die es erleichtern sollen, großen Wissensstoff auswendig zu lernen. Solche Techniken waren bereits im Griechenland der Antike bekannt und ihre Aneignung setzt keine besonderen Fähigkeiten oder Begabungen voraus, jedoch ist für die ernsthafte Teilnahme an Wettkämpfen eine regelmäßige Vorbereitung notwendig. Die Leistung, die Spitzensportler bei Wettkampfstärke erreichen, ermöglicht es ihnen z. B., sich in einer halben Stunde eine 1000-stellige Zahl zu merken.
Die deutsche Meisterschaft für Erwachsene wird von der Gesellschaft für Gedächtnis- und Kreativitätsförderung e. V. (GGK) seit 1997 und die Meisterschaft für Junioren seit 1998 organisiert.
Quelle: Wikipedia