Eisschnelllauf ist eine sportliche Laufdisziplin, die auf dem Eis und auf Schlittschuhen ausgetragen wird. Auf den Laufbahnen mit den von der Leichtathletik übernommenen 400 Meter-Ovalen ist wegen der ausgreifenden Körperbewegungen beim Schlittschuhlauf ein störungsfreier Lauf nur mit wenigen Läufern möglich. Deshalb hat sich der Modus des paarweisen Laufens auf einer zweibahnigen Anlage mit mehreren Durchgängen herausgebildet.
Im Wettkampf werden festgesetzte Streckenlängen gelaufen. Übliche Einzelstrecken sind 100, 500, 1.000, 1.500, 3.000, 5.000 und 10.000 Meter, bei nationalen und Nachwuchswettbewerben auch andere.
Die speziellen Schnelllauf-Schlittschuhe sind bis unterhalb des Fußgelenkknöchels reichende Schnürschuhe aus Ziegenleder, in neuerer Zeit auch aus Kunststoff. Die langen Stahlkufen, auch Brotmesser genannt, sind bis 45 Zentimeter lang und haben eine Dicke von etwa 0,9 bis 1,2 Millimetern. Die Lauffläche hat einen Planschliff mit einer schwachen Kurvung in Längsrichtung, die es ermöglicht, auch durch die Kurven zu laufen.
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