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(Rennradsport)
Zwei Jahre ist es her, dass Wolfgang Sacher seinen letzten bayerischen Meistertitel holte. Nachdem ihm 2009 ein Start bei den weiß-blauen Titelkämpfen im Behindertenradsport verwehrt blieb, war der Paralympics-Sieger in diesem Jahr umso motivierter, sein fünftes bayerisches Gold anzupeilen.
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Ein Spaziergang sollten die Meisterschaften für Sacher allerdings nicht werden. Aufgrund der neuen Faktor-Regeln musste er nämlich nicht nur gegen die Konkurrenz in seiner Handicap-Kategorie antreten sondern gegen alle Versehrtenradsportler des Freistaats – auch gegen welche, die wesentlich größere Einschränkungen haben als er. Diese bekamen einen vorher ausgerechneten Zeit-Bonus, so dass es für Sacher nicht nur darum ging, schneller als seine Gegner zu sein, sondern einen so deutlichen Vorsprung herauszufahren, damit dieser Bonus ausgeglichen wird.
Aus diesem Grund ging der 43 Jahre alte Penzberger das 18,6 Kilometer lange Rennen im oberbayerischen Altenstadt besonders flott an. Fast etwas zu schnell – denn nach der Hälfte der Distanz ließen bei Sacher die Kräfte etwas nach. Dennoch reichte seine Zeit im Ziel mehr als deutlich zum fünften Titelgewinn. Auf den zweitplatzierten Kurt Lallinger hatte Sacher trotz Faktor-Regelung über eine Minute Vorsprung. Dritter wurde Wolfgang Stöckl.
Wolfgang Sacher:
„Ich bin stolz, meinen insgesamt fünften bayerischen Titel gewonnen zu haben. Das Rennen hier war wirklich eine schöne Veranstaltung. Das Wetter hat gepasst und der Kurs war gut fahrbar. Auch wenn ich im Vorfeld der klare Favorit war, hatte ich es aufgrund der Faktor-Regeln nicht so leicht. Dass der Vorsprung trotzdem so groß war, zeigt, dass ich im Winter gut trainiert habe. Ich freue mich nun auf die nächsten Rennen."
Mehr Informationen zu Wolfgang Sacher erhalten Sie unter www.wolfgangsacher.de
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