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© Foto: getty images
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Die deutschen Skispringer gewinnen ihre erste Medaille bei der WM in Val di Fiemme. Neureuther vergibt den ersten DSV-Sieg im Riesenslalom seit 40 Jahren und Höfl-Riesch scheidet in der Super-Kombination im französischen Meribel aus. Erfreuliche Ergebnisse lieferten die deutschen Rodler in Sotschi.
Skispringen: DSV-Team gewinnt Bronze im Mixed-Springen
Das DSV-Quartett holte sich am Sonntag bei der WM-Premiere des Mixed-Teamspringens die Bronzemedaille. Die Besetzung: Ulrike Gräßler, Carina Vogt, Richard Freitag und Severin Freund. Nach dem zweiten Durchgang lagen die deutschen Adler 26,1 Punkte hinter dem Goldmedaillengewinner Japan. Auf Silber fehlten dem deutschen Team nur 1,8 Punkte. Ein Sprung auf 99 Meter von Silbermedaillengewinner im Einzel, Gregor Schlierenzauer, reichte Österreich um sich die Silbermedaille zu sichern.
Langlauf: Ein ernüchterndes Ergebnis für den DSV
Auch die deutschen Langläufer träumten von einer Medaille im Teamsprint in Val di Fiemme, mussten sich aber am Ende mit den Plätzen Acht bei den Damen und Neun bei den Herren begnügen.
Im Damen-Teamsprint über 6x 1,2 Kilometer in der freien Technik haben die US-Damen in der Besetzung Jessica Diggins/Kikkan Randall gewonnen. Schlussläuferin Randall lag im Ziel 7,8 Sekunden vor Schwedens Ida Ingemarsdotter. Finnland kam 10,9 Sekunden hinter den Siegerinnen an und holte sich Bronze. Das deutsche Duo Hanna Kolb und Denise Herrmann landete auf dem achten Platz.
Bei den Männern kam das DSV-Team Tim Tscharnke/Axel Teichmann beim WM-Teamsprint über 6x 1,5 Kilometer in der freien Technik nicht über Platz neun hinaus. Im Ziel lag das Skilanglauf-Duo knapp zehn Sekunden hinter dem Sieger Russland. Das russische Duo Alexey Petukhow/Nikita Krijukow holte sich den Sieg vor Schweden. Der dritte Platz ging an Kasachstan, das sich im Photo Finish knapp gegen Kanada durchsetzte.
Nordische Kombination: Enttäuschung in der 4x5-km-Teamstaffel
Die Kombinierer hatten in der 4x5-km-Teamstaffel Gold im Visier und landeten auf Platz sechs. Vorne machten Japan, Österreich, Norwegen, Frankreich und die USA das Rennen unter sich aus. Bundestrainer Hermann Weinbruch schickte zuerst Björn Kircheisen in die Loipe, dann kamen Tino Edelmann und Eric Frenzel. Den Schlusspart übernahm der Youngster Fabian Rießle. Dieser startete mit 38 Sekunden Rückstand in die letzten fünf Kilometer, kann aber keine Plätze mehr gut machen. Frankreich gewinnt mit dem Siegläufer Jason Lamy Chappuis zum ersten Mal einen WM-Team-Wettbewerb der Nordischen Kombinierer. Platz zwei ging an Norwegen, gefolgt von den USA. Deutschland kam mit 1:07 Minuten Rückstand ins Ziel.
Ski Alpin: Kein DSV-Erfolg im Riesenslalom
Den Sieg auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen holte der Franzose Alexis Pinturault. Zweiter wurde Marcel Hirscher aus Österreich und drei Hundertstelsekunden langsamer folgt Ted Ligety aus den USA. Die Weltcupführung behält weiterhin Ligety vor Hirscher. Der DSV-Athlet Felix Neureuther riskierte auf seiner Hausstrecke alles, stürzte beinahe und wurde am Ende 12. Nach dem ersten Lauf hatte er noch in Führung gelegen. Auch Fritz Dopfer wollte zu viel und stürzte im zweiten Durchgang. Nach einem starken ersten Durchgang lag der bisherige Vierte des Weltcups auf Rang drei.
Die Slowenin Tina Maze gewann die Super-Kombination im französischen Meribel und ist damit auch vorzeitig Gesamtweltcupsiegerin. Maze setzte sich mit 82 bzw. 90 Hundertstel Vorsprung auf die zweit- und drittplatzierten Österreicherinnen Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser durch. Maria Höfl-Riesch war als Dritte des Abfahrtslaufs und mit besten Aussichten auf einen Podestplatz in den Slalom gestartet. Sie stürzte jedoch und schied aus. Maze hat nun 1.844 Weltcuppunkte auf dem Konto - mehr als doppelt so viele wie die Zweitplatzierte Höfl-Riesch. Bei acht ausstehenden Rennen ist die Slowenin somit nicht mehr einzuholen.
Rodeln: Überragende Saison für die deutschen Rodler
Trotz eines sechsten Platzes bei der Olympia-Generalprobe in Sotschi hat sich Felix Loch die Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg gesichert. Mit diesem Erfolg konnten sich die deutschen Rodler nach allen WM- und EM-Titeln in dieser Saison auch alle Gesamtsiege im Weltcup sichern.
Den letzten Weltcup-Sieg der Saison holte sich der Thüringer Andi Langenhan im Einsitzer. Er verwies den Russen Albert Demtschenko (+0,004) und den Landsmann David Möller (+0,018) auf die Plätze zwei und drei.
Bei den Damen gewann Tatjana Hüfner am Samstag das Weltcup-Finale. Im entscheidenden zweiten Lauf fing sie die Weltmeisterin Natalie Geisenberger (+0,038), die bereits als Siegerin des Gesamtweltcups feststand, noch ab und holte damit ihren ersten Saisonsieg.
Im Anschluss an haben die deutschen Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt eine erfolgreiche Saison mit einem Sieg gekrönt. Die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler (+0,134) sowie die Letten Andris und Juris Sics (+0,156) landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Hüfner, Langenhan sowie die Doppelsitzer Wendl/Arlt machten zum Abschluss in Sotschi den sechsten Erfolg im sechsten Rennen perfekt.
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