(Windsurfen)
Ein Erfahrungsbericht über die Surf- und Kitemöglichkeiten auf der philippinischen Insel Boracy aus dem Januar 2006. Weitere Infos und www.sportreisen-berlin.de

Inforeise Boracay
Ein sehr ausführlicher Reisebericht von Klaus (Buchungsstelle Berlin)
Viele Informationen und Eindrücke aus Boracay
1. Einschätzung der Insel und des Surf- und Kitereviers
2. Anreise
3. Hotelalternativen
4. Zusatzprogramm
5. Geldwechsel und „gut zu wissen“
1. Einschätzung der Insel und des Surf- und Kitereviers

Boracay ist ein Urlaubsparadies der Asiaten und entsprechend entwickelt ist die Infrastruktur. Der Whitebeach mit fantastischem Sand- und Palmenstrand, dazu noch auf der Sunset Seite, und einem Lokal am andern lassen für Badetouristen keine Wünsche offen. Eine moderne Einkaufstrasse bietet alles was man braucht, von Apotheke bis zum T-Shirtshop gibt es einfach alles. Am Abend kann man es am Whitebeach prima und sehr preiswert Essen gehen und danach in der Disco krachen lassen. Oder man dealt mit den Straßenhändlern um eine gefälschte Rollex oder Armani Brille. Am jeweiligen Ende des Strandweges geht es mit div. Discotheken und Bars weiter. Hier geht immer was und bis zum frühen Morgen kann man hier unterwegs sein. Besonders beliebt ist Boracay bei den Asiaten, weil es wirklich weit entwickelt ist und deren Traum von Urlaubsinsel darstellt. Sie fallen immer in Gruppen von bis zu 50 Personen ein und verschwinden nach 4-5 Tagen wieder. Außerdem findet man viele Deutsche, Holländer, Kanadier und ein paar Amerikaner. Prostitution in großem Stil gibt es nicht, aber die typischen Bilder vom großen blonden Europäer und der zierlichen Asiatin trifft man natürlich auch hier. Eine Urlaubsfreundin ist schnell gefunden und für ein paar Euro am Ende des Urlaubs war es das dann auch.
Die Freundlichkeit der Philippinos ist beeindruckend. Sie helfen und machen wo sie können, sind es aber auch gewohnt sich zurück zu ziehen, wenn man das nicht möchte. So ist das tägliche Leben auf der Insel sehr angenehm.

Die Hauptstrasse in der Mitte der Insel trennt die touristische Zone von der urbanen Zone. Jenseits der Hauptstraße wohnen die Einheimischen, haben kleine Werkstätten, Schulen, etwas Landwirtschaft und den windzugewanten Bulabogbeach der sich mehr und mehr mit kleinen Hotels und Apartments und Bungalows zu einer zweite touristische Zone entwickelt.
Unser Freckles Hotel liegt inmitten dieser urbanen Zone, also umgeben von einer Tischlerei, einer kleinen Metallwerkstatt und Kleinstbauern. Der Hahn direkt hinter dem Hotel wurde zwar umgesiedelt, aber es gibt drei vier Häuser weiter eben noch einen. Das Freckles ist kein Strandhotel sondern liegt ca. 150 Meter ins Landesinnere ohne Blick zum Meer. Wenn man vom Freckles zum Bulabog Beach vor läuft, geht es links auf der kleinen Strasse weiter zur Surfstation von Simone und Markus (Boracay Funboard Center) und rechts am Strand lang zur Kitestation von Kathrin und Maikel (Borakite Kitecenter). Der Strand macht einen ganz anderen Eindruck als der Whitebeach, je nach Tidenstand ist er nur drei, vier Meter tief oder bei Ebbe 25-35 Meter. Dann kann für ein paar Stunden nicht gesurft werden! Ein Tidenkalender an den Stationen informiert über das Niedrigwasser. Durch den auflandigen Wind liegen jede Menge Seegras, Kokusnussschalen und Plastiktüten am Strand. Vor den Stationen wird jeden Morgen sauber gemacht, aber der erste Eindruck ist eben ein anderer als auf der Touriseite. Auch die Grundstücke am Strand entlang und Gebäude darauf sind sehr viel einfacher und wirken teilweise sogar ungepflegt. Hier versucht die Vereinigung der Stationen (Boracay Windsport Assiciation) ihr Bestes und in kleinen Schritten geht es auch voran, aber eine regelmäßige Reinigung des Strands gibt es noch nicht. Vielmehr ist man auf die Eigeninitiative der Stationen angewiesen. Wovon man sicher ausgehen kann ist, daß sich um die beiden genannten Stationen herum auf den Strandgrundstücken kleine Bungalowanlagen entwicklen, die für uns sehr interessant wären. Dann verändert sich auch die Optik und Infrastruktur zum Positiven.

Das Revier selbst ist einmalig in seiner Art. Das von den Bildern bekannte Riff trennt die Bucht vom offenen Meer und bildet ein stehtiefes Revier der Extraklasse. Der Wind kommt in der Regel leicht schräg auflandig von links, so daß man schön vom Strand weg nach rechts losfahren kann und dann eine wirklich große Wasserfläche vorfindet die bestimmt 25-30 Kiter und noch mal so viele Windsurfer vertragen kann. Wenn das Wetter nicht so stabil ist, kommt der Wind mehr auflandig und dann wird es voller auf dem Wasser, weil es sich nicht so leicht entzerrt. Windstärke und Zuverlässigkeit ist so wie im Katalog beschrieben. Beachtet werden muss allerdings, daß Surfer über 85 Kilo nicht so oft aufs Wasser kommen wie leichte Surfer und die Kitefuzzis. Der Untergrund ist sandig mit Seegrassfeldern in denen sich auch schon mal ein Seeigel findet, ansonsten wird durch den auflandigen Wind allerhand Müll angespült, der Schuhe ratsam aber nicht zur Pflicht macht.
So empfiehlt sich das Revier vor allen Dingen den Kitern und Windsurfern bis Könnenstufe 5, die gerne Manöver trainieren und absolut ungefährdet unterwegs sein wollen. Kiter die in die Welle wollen und Windsurfer mit Könnenstufe 6 wird es nach ein paar Tagen langweilig werden. Boracay hat für Kiter das Potential zu einem der Top 10 unter den Kitespots zu werden.
Unsere beiden Stationen kooperieren untereinander und sprechen sich über die Betreuung unserer Gäste ab. D.h. Ausflüge werden an beiden Stationen beworben, oder an einem gemeinsamen Abendessen der Windsurfer können auch die Sun+Fun Kiter teilnehmen, oder zum Videoabend der Kiter sind auch die Windsurfer eingeladen. Die Entfernung zwischen den Stationen beträgt ca. 400 Meter.

Die Windsurfstation wird von Simone und Markus betrieben. Zur Station gehört ein kleiner Shop, eine Werkstatt, Dusche, WC und Umkleideraum und eine Bar mit Getränken, Frühstück, Snacks und Kuchen. Alles sehr schön und freundlich gemacht und mit den drei philippinischen Mädels hinterm Tresen prima besetzt. Auf dem Gelände befindet sich noch ein Kitestation die von englischen und amerikanischen Gästen besucht wird. Gezahlt wird an der Station in bar (Pesos, Euro, Dollar), Karten werden nicht abgerechnet.
Man geht von der Station über eine kleine, 3 Meter breite Straße zum Strand und dann direkt ins Wasser. Wie schon erwähnt, gibt es keinen richtigen Strand, so daß man eigentlich gar nicht am Wasser sitzen könnte, hätten die beiden nicht riessige Sitzgelegenheiten aus Bambus gebaut, die auf dem kleinen Stück zwischen Strasse und Strand unter Palmen aufgestellt sind. Links ist der Platz für die Surfer, rechts sitzen die Kitegäste. Von hier hat man einen tollen Blick aufs Wasser und über die gesamte Bucht.
Die sehr persönliche Atmosphäre hilft den Gästen sich schnell wohl und betreut zu fühlen. Sie bekommen tagsüber an der Station alles was sie brauchen und können sich den ganzen Tag hier aufhalten. Auch für das Abendessen können sie sich bei Simone immer gute Tipps abholen und auch wenn sie Ausflüge planen sind sie hier immer gut beraten. Sagt den Gästen, daß der Rucksack hier wirklich wichtig ist, um alles was man für den Tag braucht mitnehmen zu können. Man geht nicht zum Freckles zurück um sich dort auf zu halten, sondern entweder geht man surfen, oder man geht an den White Beach um sich zu sonnen.
Die Kitestation wird von Kathrinl geführt. Sie teilt sich das Stationsgelände mit einem weiteren Deutschen, der als Importeur für Kitegeraffel arbeitet und einen kleinen Kiteshop betreibt.

Vor der Kitestation geht keine Strasse lang und es gibt fast immer einen kleinen Strandstreifen, bevor man zwei drei Stufen in die Station hochgeht. Kitematerial braucht weniger Platz als Surfzeugs, deshalb gibt es mehr andere Infrastruktur. Zum Meer hin offen ist die Station wie ein dreiseitiger Hof angelegt, in dem sich alles abspielt. Links und rechts zwei zweigeschossige Gebäude aus Bambus, an der hineren Längsseite ein eingeschossiges Lager und in der Mitte wieder die riessigen Sitzgelegenheiten aus Bambus machen schon einen starken Eindruck und vermitteln die grosse weite Welt des Kitespots. Kathrin und Maikel haben hier wirklich Vollgas gegeben und wenn oft an anderen Spots die Kitestation als Zusatz oder Ergänzung wirkt, ist es hier eine absolut eigenständige und ausgereifte Geschichte.
An der Bar gibt es auch wieder alles was man den Tag und am Abend braucht und die Gäste halten sich auch oft noch am frühen Abend hier auf, ansonsten gibt es eine Dusche, WC, eine Werkstatt, der Shop und über der Bar im 2. Stock ein (blinden) Meister der Akkupressur, der wirklich super arbeitet und täglich die Kiter und Surfer wieder fit macht. Ein wirkliches Highlight! Die Station hat natürlich Süßwasser und einen Kompressor für die Schirme.
Die Schulung wird von Kathrin u. Maikel sehr professionell und mit viel Erfahrung durchgeführt. Sie werden zufrieden zurückkommen.
2. Anreise:
wirklich kein Spass, egal wie man es oranisiert, ob mit Zwischenstopp oder ohne, es ist einfach anstrengend und durch die vielen, oft unbekannten Zwischentransfers auch immer eine kleine Herausforderung. Abner, für uns ist es eine Chance die Kd gut zu beraten.
Je nach Fluggesellschaft kommt man von aus Europa am frühen Vormittag oder wenn es über Singapore, Hong Kong oder Bankok geht, am Abend in Manila an.
Ankunft in Manila am frühen Vormittag, in der Gepäckhalle gibt es vor den Bändern einen Wechselstube. Es empfehlt sich hier gleich mal 100 Euro zu tauschen. Sie brauchen laufend Kleingeld um div. Dinge zu bezahlen und kommen ohne philippinischens Geld kaum weiter. Wenn sie hier nicht tauschen können gibt es nach der Zollkontrolle noch eine Wechselstube in der Haupthalle. Plant bei der Anreise ca. 2-3 Stunden für den Transfer zum nationalen Flughafen ein. Es muss keine Hektik aufkommen, aber immer wieder gibt es kleine Wartezeiten. Aus der Haupthalle kommend ist links voraus ein kleiner Taxistand. Dort ins Häuschen reingehen und ein Taxi zum Domestic Flughafen erfragen. Alle sprechen gut bis sehr gut englisch, so daß man sich immer gut verständigen kann. Die Fahrt kostet ca. 150 Peso und dauert 15-20 Minuten. Je nach dem mit welcher Fluggesellschaft man weiterfliegt muss man sich an das Büro von Asian Spirit oder Sea Air wenden. Sie werden von außen, also so wie man mit dem Taxi ankommt, erreicht. Vor dem Gebäude stehend, sind sie ganz links. Die Schilder sind verstaubt und schwer zu erkennen, aber man findet sie natürlich. In der Mitte ist der Eingang in die „Abflughalle“ und ganz rechts ist dann für die Rückreise der Ausgang. Hier geht es scheinbar chaotisch zu und bis man die „hinterlegten“ Tickets in der Hand hält vergeht schnell mal eine halbe Stunde. Reisepass und Hinterlegungsschreiben müssen vorgelegt werden und dann fängt der fleißige Philippino an, das Ticket per Hand auszustellen. Wenn man genügend Zeit hat, kein Problem, aber wer unter Zeitdruck steht, kriegt feuchte Hände. Dann geht es rein in den Flughafen, Kontrolle des Gepäcks und dann am Schalter anstellen dauert auch wieder etwas. Die meisten Schalter hat CEBU, bei Sea Air und Asian Spirit geht es schneller und die Leute sind sehr freundlich und lustig. Wenn man früh da ist, wird man kurzerhand auf die frühere Maschine umgebucht, wenn Platz ist und wenn man will. Für ein Kilo Übergepäck zahlt man 35 Peso, die Flughafengebühr von 200 Peso muss man auch noch berappen und eine Flasche Mineralwasser kostet auch wieder 35 Peso. So wird man immer wieder nach kleinen Beträgen gefragt und wenn man das nicht weiß fühlt man sich genervt! Die Abfertigungshalle ist auch wieder mehr oder weniger chaotisch. Durch einen Ausgang gehen alle raus, so daß immer kurz vor dem Abflug der Flug aufgerufen und ein Schild mit der entsprechenden Flugnummer hochgehalten wird.

In einer kleinen Maschine geht es dann in gut einer Stunde nach Caticlan. Dort landet man auf einem zuckersüßen kleinen Flughafen. Links die kleine Abfertigungshalle, rechts grünster Regenwald. Das erste mal hat man den Eindruck, den richtigen Urlaub gebucht zu haben. Wenn man das Gepäck genommen hat empfängt einen draußen bei 33 Grad und 85% Luftfeuchtigkeit ein Philippino im grünen T-Shirt mit ISLAND STAR EXPRESS Aufschrift. Auf einer Kreidetafel steht akkurat und richtig geschrieben der eigene Name und mit einem kleinen Bus fährt man um die Ecke zum Hafen. Dort sind dann wieder ca. 70 Peso Hafengebühr fällig und man steigt auf das klassische Verkehrsmittel der Inselwelt, eine Fähre mit zwei Auslegern. Das Hafengebäude ist klasse und wenn man Glück hat, wird man vom Empfangskomitee musikalisch willkommen geheißen. Die Fahrt dauert dann ca. 15-20 Minuten und je näher man dem White Beach kommt, desto mehr „aahs und oohs“ hört man. Die Fähre hält drei Mal am White Beach. Der Philippino hat einem vorher mehrfach gesagt, daß man an der dritten „Haltestelle“ auszusteigen hat. Im Moment gibt es noch keinen Anlegesteg, d.h. man watet die letzten Meter wie einst Kolumbus durch das Wasser an Land, oder lässt sich huckepack von einem Philippino an Land tragen. Ebenso kann man mit dem Gepäck verfahren. Für diesen Service wird natürlich ein Trinkgeld fällig. Am Strand wartet wieder ein grün gekleideter ISLAND STAR EXPRESS Mitarbeiter und zeigt einem welche Tricycles man beladen soll. Um den lästigen Diskussionen um Trinkgeld zu entgehen, schleppt man seinen Koffer entweder selbst zu Tricycle oder zahlt ein paar Peso Tringeld. Wichtig! im Tricycle immer hinten sitzen! Vom White Beach zum Freckles dauert es 5 Minuten, zum Pinjalo 6 Minuten. Für diesen Transfer muss nicht bezahlt werden. Im Hotel wird man herzlichst empfangen und hat eins, zwei drei seinen Zimmerschlüssel. Seit man zu Hause die Tür zugesperrt hat sind fast 24 Stunden vergangen und es ist um ca. 40 Grad wärmer als in Deutschland. Es ist Nachmittag und man sollte tunlichst nicht schlafen gehen, sondern unter die Dusche und dann vor zum Strand und Hallo sagen.
Wer mit Zwischenstopp anreist, wird am Flughafen in Manila vom DER Tour Mitarbeiter abgeholt und ins Stadthotel in Manila geshuttlet. Das Traders ist etwas besser als das Manila Pavillion. Aber beides sind gute Buinesshotels mit internationalem Standard. Die DER Tour Mitarbeiter sagen einem, wann sie am nächsten Morgen da sind und machen den Transfer zum Domestic Airport. Dann geht es genau so weiter wie für die direkt anreisenden Gäste.
Die Rückreise ist entspannter, weil man nach Westen fliegt und Zeit aufholt. Entweder geht es von Manila direkt nach Europa, dann geht es früh am Morgen los und man hat vorher eine Nacht in Manila verbracht, oder es geht am späten Nachmittag nach Hong Kong, Singapore oder Bankok. Auch hier fand ich die KLM Variante angenehmer. Simone wird ein kleines Manila Paket ausarbeiten und Natalie vorstellen, das könnte ein schöner runder Abschluss werden. Die Abfertigung am internationalen Flughafen in Manila dauert seine Zeit. Erst steht man in einer Schlang draußen vor dem Gebäude bei der ersten Gepäckkontrolle, dann stellt man sich am Check In Schalter an und wenn man sein Gepäck los ist, bezahlt man wieder mal 550 Peso Flughafen und Ausreisegebühr um dann noch mal bei der Immigration anzustehen. Also auch hier vergeht schnell mal eins bis eineinhalb Stunden bevor man durch ist.

3. Hotelalternativen
Das Freckles ist wie schon beschrieben in der urbanen Zone nah am Bulabog Beach gelegen. Vorne gibt es ein kleineres Gebäude mit Rezeption und sonstigen Räumen, gerade zu das zweigeschossige Restaurant mit Frühstücksraum unten und Restaurant und Chill Out Zone im 1. Stock. Rechts davon ist das dreigeschossige Gebäude mit den Zimmern. Jeweils 6 auf einer Ebene. Alle Zimmer sind gleich. Es gibt keine Verbindungstüren, keine Familienzimmer, alles gleich. Die Zimmer sind geschmackvoll in asiatischem Stil eingerichtet. Klima, Ventilator, Fernseher, Telefon, abschließbares Schrankfach gehören zum Standard. Das Bad ist klein, aber mit großer Dusche. Die im Katalog erwähnte Abtrennung vor den Zimmern auf dem großen Gang gibt es nicht, aber die zwei Stühle und der Tisch sind praktisch, weil man sich dann schon mal vor das Zimmer setzen kann.
Das Restaurant und Frühstückshaus ist klasse. Alles aus Bambus, auch der Fußboden und im 1. Stock wieder mit diesen rießigen sofaähnlichen Sitzgelegenheiten mit großen Kissen zum chillen und relaxen. Hier schmecken die Cocktails wirklich lecker und die japanische Küche gehört zum besten was die Insel zu bieten hat. Man versteht die Karte nicht, deshalb sie Bilder dabei, aber egal was man bestellt, es schmeckt lecker.
Das Frühstück sucht man sich von der Karte aus, bestellt Tee, Kaffee oder Saft dazu. Es sind keine großen Auswahl und keine großen Portionen und wer reichhaltig frühstücken möchte, muß sich ein zweites Frühstück dazu bestellen. Dies wird dann extra berechnet.
Das Pinjalo Villas liegt mit dem Tricycle ca. 8-10 Minuten von den Stationen entfernt in einer Seitenstrasse 200 Meter vom White Beach entfernt. Zu Fuß ist es fast zu weit zum Bulabog Beach. Eine gute halbe Stunde wenn man normal schlendert, 25 Mintuen wenn man stramm geht. Die beiden Pinjalos haben internationalen Standard mit sehr viel Charme und Atmosphäre. Ein toller Garten, ausgefallene Zimmergestaltung und mit allem ausgestattet, was man bei gehobenem Anspruch wünscht. Hier kann man auch mal einen ganzen Tag im Hotel verbringen und die Infrastrukur des Hotels genießen. Die Standard Doppelzimmer sind mit großem TV, Klima, Ventilator, Safe und Telefon ausgestattet, dazu ein Balkon oder eine Terrasse (oben ist immer schöner).

Für Flitterwöchler oder wirklich einzigartig Ansprüche sind die Juniorsuiten (Zimmer 205 und 207) oder die zweigeschossige Luxery Suite ( Zimmer Nr. 204) zu empfehlen. Hier hat man ein getrenntes Schlafzimmer und der Aufenthaltsraum ist halb offen, so daß der Balkon in den Wohnbereich über geht. In den Suiten gibt es eine kleine Küche. Zum Frühstück geht man zum Pinjalo Resort, hier kann man übrigens auch sehr gut essen.
4. Zusatzprogramm
Ausflüge auf die Nachbarinsel sind eigentlich ein Muß. Hier erlebt man die Welt, wie sie vor 50 Jahren war. Strom, Wasser und Lebensverhältnisse sind wirklich wie vor einem halben Jahrhundert. Den Menschen dort geht es nicht schlechter oder besser als auf Boracay, aber sie leben sehr viel ursprünglicher und wenn man eine weitere Seite der Philippinen kennenlernen möchte, dann kann man das hier sehr schön und eindrucksvoll tun.
Organisiert wird das in der Regel von Maikel, Anmeldung an beiden Stationen möglich.
Videoabend und Party an der Kitestation. Hier treffen sich alle Gäste. Beachparty wie man sie im Urlaub erwartet!
Gemeinsames Essen im Cafe del Mare wird von Simone gerne organisiert. Geschmackvoller kann man auf Boracay kaum Essen gehen. Den von allen empfohlenen Mahi Mahi darf man sich nicht entgehen lassen. Wem das nicht reicht, der bestellt noch Fried Chicken hinterher.
Kathrin und Maikel gehen gerne zum Barbeceau an den White Beach. Für wirklich wenig Pesos stellt man sich sein Essen selbst zusammen, gibt es dem Grillmeister und bekommt es ein paar Minuten später frisch gegrillt zurück. Und weil es nach dem Motto „all you can eat“ geht, ein echter Sattmacher. Wer an der Theke bei den Soßen nicht weiß, welche er nehmen soll, schaut einfach den Asiaten zu und macht es nach!

Andere Lokale. Den frischesten und besten Fisch gibt es im PARADISO. Gute italienische Pizza gibt es im ARIA, wenn aber der Besitzer zu singen anfängt und seiner Herkunft dokumentiert verdrehen nicht nur die Angestellten die Augen. Nativ Food gibt es im SMOOK und lässig ist auch in der GREEK BAR einen Cocktail zu nehmen und dann nebenan im SEA LOVERS Prawns zu bestellen.
Alle Lokale sind für unsere Verhältnisse preiswert (und je mehr man an den Rand des White Beach kommt sogar super preiswert) und ausgesprochen lecker.
Die angesagte Disco ist das Cocomangas, hier geht immer was und wer alleine nach Hause geht, wollte das ausdrücklich so.
Manila ohne Plan macht keinen Sinn, dann ist es wirklich nur eine Zwischenübernachtung für den Weiterflug und man geht im Harbour View stilgerecht Abendessen. Wenn Simone ein Programm ausarbeitet und man entsprechend vorbereitet hinfährt wird diese riessige Stadt mit ihren tausend Gesichtern sicher ein Erlebnis.
5. Geldwechsel und „gut zu wissen“
Geld wechselt man auf der Bank. Hier gibt es zwei drei Möglichkeiten auf der Insel, auf der Hauptstraße ist eine von 09-16 Uhr offen. Am Schalter tauscht man Dollar oder Euro sehr gut, Traveller Schecks sehr teuer (4 Dollar Gebühr / Scheck, egal wie hoch er ausgestellt ist), Kreditkarten am Automaten mit Geheimzahl und EC Karten, wenn sie dem ATM Verband angehören.
Ausgeben kann man das gerade gekaufte Geld in der D-Mall. Eine große Einkaufsstraße die von der Hauptstraße bis vor zum White Beach geht. Hier gibt es alles was ein Urlauber kaufen will. Sehr modern und amerikanisch gestaltete. Vorne am Ende der Mall ist der Italiener ARIA und gegenüber ein Internetcafe mit guten schnellen Rechnern und einem W-Lan Bereich.
Wer seine Wäsche waschen lassen will, gibt sie an der Kitestation zum Landry Service.
Wer ein Kindermädchen für die Kleinen buchen möchte muss mit ca 1000 Peso rechnen. Info über die Kitestation.
An der Kitestation kann mittlerweile auch mit Visa Karte bezahlt werden.
Im Freckles kann nur bar bezahlt werden.
Kitegepäck transportiert Sea Air ohne Problem (gegen die Übergepäckgebühr)
In allen Restaurantes werden Kreditkarten akzeptiert.
Die philippinische Küche ist magen- und darmfreundlich. Ganz sicher geht man wenn man eine Woche vorher ein Provilaktikum wie z.B. Metifex einnimmt, dann geht gar nichts in die Hose.
No go für Drogen, hier verstehen die Behörden wirklich gar keinen Spaß!
Alle Schulbücher sind auf Englisch, deshalb kann man sich überall gut verständigen.
Fazit: Boracay ist ein preiswertes und spannendes Reiseziel mit einem der besten Surf- und Kitereviere für mittlere bis gute Könnenstufen. Wer sich und seine Frau verwöhnen möchte wohnt im Pinjalo Villas, eher sportlich orientierte Zeitgenossen nehmen das Freckles oder, wenn fertig, die Bungalows am Bulabogbeach!
Lässigkeit ist Trumpf auf Boaracy, relaxed verbringt man einen um den anderen Tag.
letzte Aktualisierung: 18.05.2006
mehr Infos unter berlin@sportreisen.de oder www.sportreisen-berlin.de

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