(Fussball)
Gestern wurde der Startschuss zur diesjährigen Champions-League-Saison abgefeuert und alle sind gespannt, wer sich von den vielen Superstars besonders ins Rampenlicht spielt. Hier mal ein Ranking der zehn möglichen Kandidaten auf die heißbegehrte Krone! Messi ist natürlich auch dabei.
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Platz 1: Lionel Messi (FC Barcelona)
Der Dribbelkünstler aus Argentinien ist in den letzten Jahren gereift und ist für mich der Prototyp eines perfekten Fußballers. Schnell, wendig und torgefährlich. Mit seinen 1,64 m kommt er an seinen Gegenspielern spielend vorbei und ist im Eins-gegen-Eins unschlagbar. Einziger Minuspunkt: Die Zaubermaus ist oft verletzt und verpasste letztes Jahr viele Spiele in der Königsklasse. Wenn er fit bleibt, führt an ihm kein Weg vorbei.
Platz 2: Frank Lampard (FC Chelsea)
Der englische Mittelfeldmotor in Diensten des Vizemeisters befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Lampard hat in der Premier League schon zwei Tore geschossen und auch gestern im ersten Champions-League-Spiel gegen Bordeaux getroffen. Seine enorme Schussgenauigkeit und sein unbändiger Drang zum Tor, machen ihn derzeit zum besten Mittelfeldspieler in Europa.
Platz 3: Arjen Robben (Real Madrid)
Bei Chelsea wurde er nie glücklich, seit er bei den Königlichen spielt, ist er unersetzlich. Bei der Europameisterschaft haben wir im Spiel gegen Frankreich schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was der Niederländer so alles drauf hat. Er ist schnell wie ein D-Zug und hat einen linken Hammer. Nach dem Weggang von Robinho ist er Flügelflitzer Nummer Eins. Im kommt auch zugute, dass der neben van Nistelrooy, Schneijder und van der Vaart drei Landsmänner an seiner Seite hat.
Platz 4: Theo Walcott (FC Arsenal London)
Er ist so ein bisschen der Geheimfavorit auf die Krone des besten Spielers in der Königklasse. Der 19-jährige Senkrechtstarter von den Gunners ist das Ausnahmetalent Englands. Im Länderspiel gegen Kroatien machte er drei Hütten und ist seitdem nicht mehr aus der Nationalmannschaft wegzudenken. Auch im Verein hat er sich mittlerweile einen Stammplatz ergattert. Er könnte zum Shootingstar werden.
Platz 5: Ricardo Quaresma (Inter Mailand)
Keiner kann so schöne Außenrist-Bälle schlagen wie der Portugiese, der diese Saison von Porto zu Mailand wechselte. In der Liga erzielte er am Wochenende sein erstes Tor für seinen neuen Arbeitgeber. Seine Stärke ist die unglaubliche Technik. Einer, der Fußball zelebriert. Sein Vorteil: Coach Mourinho ist so vernarrt in ihn, dass er auf ihn nie verzichten würde, obwohl der Kader des Meisters mit hochklassigen Spielern nur so überquillt.
Platz 6: Christiano Ronaldo (Manchester United)
Warum der angeblich beste Spieler der Welt nur auf dem sechsten Platz steht, hat einen einfachen Grund. Er ist derzeit verletzt und braucht bestimmt noch einen Monat, bis er wieder sein normales Leistungsniveau erreicht. Ein Ronaldo in Bestform ist aber für alle Fußballfans ein Genuss. Es bleibt aber abzuwarten, wie ihn seine Fans nach dem Wechsel-Hickhack um Real Madrid empfangen werden.
Platz 7: Frank Ribery (FC Bayern München)
Bei ihm stellt sich genau dieselbe Frage, wie bei Christiano Ronaldo. Wie geht es ihm nach der langen Verletzung und kann er schnell wieder den Anschluss finden? Ribery ist für die Bayern aber unverzichtbar und sobald er wieder laufen kann, wird er auch spielen. Er kann ein Spiel alleine entscheiden und ist auf der linken Seite kaum zu stoppen.
Platz 8: Fernando Torres (FC Liverpool)
Der Spanier ist ein absoluter Ausnahmestürmer. Er ist schnell, technisch versiert und vor allem torgefährlich. In seiner ersten Premier-League-Saison schoss er unglaubliche 33 Tore. Der beste Ausländer aller Zeiten. Zurzeit laboriert Torres noch an einer Verletzung, aber mit ihm ist immer zu rechnen.
Platz 9: Kun Agüero (Atletico Madrid)
Der nächste Geheimtipp: Agüero ist der Star der letzten Saison in Spanien gewesen. Der quirlige Argentinier brachte auch schon die Schalker in der Qualifikation zur Königklasse zur Verzweiflung. Er ist genauso wie Messi: Klein, schnell, dribbelstark und torgefährlich. Für mich wird er nicht mehr lange für Atletico spielen.
Platz 10: Andrej Arschawin (Zenit St. Petersburg)
Der Russe ist erst bei der EM so richtig in Erscheinung getreten. Vor allem das Spiel gegen Holland ist vielen Fußballfans in Erinnerung geblieben. Nicht umsonst hat ihn halb Europa gejagt. Seine große Schwäche ist die Divenhaftigkeit, die er oft an den Tag legt. Seine Leistungen ähneln dem Spiel „russisches Roulette“. Man weiß nie genau, woran man bei ihm ist.
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