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(Eishockey)
Sicherlich nicht auf den Mund gefallen! Im Vergleich der Top-Kapitäne fällt auf, dass alle für bislang nur ein Team gespielt haben. All-Stars sind sie eh alle. Was meint ihr?
Wirft man einen Blick auf die NHL, so kann man schnell feststellen dass sich dort die wohl besten Skater und Eishockeyspieler der Welt tummeln. Um den besten dieser Spieler zu küren gibt es die Award-Vergabe am Ende der Saison. Doch die Punkte die von den individuellen Spielern erzielt werden geben oft nicht wieder, was ein Kapitän für die Mannschaft tut. Deshalb stellt sich für mich die Frage, wer denn der wichtigste Kapitän der National Hockey League ist:
Nicklas Lidstöm: Der schwedische Kapitän der Detroit Red Wings war mit ein Grund für den Stanley-Cup Sieg in der letzten Saison. Neben seinen 10 Toren konnte der gefährliche Blueliner 60 Assists beitragen. Die Erfahrung von insgesamt 1252 NHL-Spielen machen ihn zum umstrittenen Leitwolf in der Mannschaft aus der Autostadt. Auch der Gewinn der Conn Smythe Trophy, also dem Award für den wichtigsten Spieler seines Teams, unterstreicht seine Wichtigkeit für die Mannschaft.
Jason Pominville: Die Bufflao Sabres können sich unglaublich glücklich schätzen den Vertrag mit dem Angreifer verlängert zu haben. Der Spieler mit der doppelten Staatsbürgerschaft (Kanada, USA) kam letztes Jahr auf 80 Punkte und war sicherlich keine Enttäuschung wie der Rest des Kaders. Die Fans dürfen sich auf 5 weitere Jahre mit ihm freuen.
Sidney Crosby: Der jüngste Captain der NHL-Geschichte gilt als der Überspieler in der National Hockey League. Der 1987 in Nova Scotia geborene Center galt bereits im Draftjahr als neuer Wayne Gretzky. Doch ab und zu werden Sprüche aus der Mannschaft laut, dass die egozentrische Art des Kanadiers nicht eines Kapitäns entsprechen. Die Frage ist, ob sich ein Spieler, der in drei NHL-Saisons (213 Spiele) 294 Punkte erzielt hat, sich dies nicht leisten kann?
Vincent Lecavalier: Der neue Kapitän der Tampa Bay Lightnings gilt eigentlich als Vorzeigespieler. Er führte mit Martin St.Louis die Lightnings quasi im Alleingang zum Stanley-Cup Sieg im Jahre 2004. 2007 bekam er zudem die Maurice Rocket Richard Trophy für den erfolgreichsten Torjäger der NHL. Seine 602 Punkte in 710 Spielen sprechen Bände.
Daniel Alfredsson: Der schwedische Oldie der Ottawa Senators repräsentiert den Leitwolf in jeglicher Phase eines Eishockeyspiels. Er führt sie nicht nur physisch, sondern ist im wahrsten Sinne des Wortes der verlängerte Arm des Coaches. Problem ist, dass dies oftmals im Clinch mit dem Trainer oder dem Schiedsrichter ausartet. Topscorer und Awardträger ist er, so muss man wohl sagen, sowieso.
Patrick Marleau: Man könnte ihn wohl das Urgestein der San Jose Sharks nennen. Zwar ist Marleau erst 28 Jahre alt, doch wurde er von diesem Team groß gezogen und er gibt dieses Vertrauen dankend zurück. Zwar ist Marleau mit seinen 539 Punkten aus 795 Spielen nicht der Punktestärkste Spieler, doch es vermittelt schon den Eindruck von Autorität, wenn junge Spieler (und da gibt es einige bei den Sharks) vor ihrem ersten Training ihn mit „Grüß Gott Herr Marleau, mein Name ist… anreden.
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