Andi |
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86812 Aufrufe | 08.09.2008 |
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(Tischtennis) Zwölf deutsche Tischtennisspieler treten in Peking an. Sie alle haben bereits Erfolge gefeiert. Hier werden sie vorgestellt:
Seit 1960 wird Tischtennis bei den Paralympics gespielt. Es ist eine der schnellsten Sportarten im Behindertensport und kann sowohl im Stehen als auch im Rollstuhl sitzend ausgetragen werden. Nur Blinde können nicht teilnehmen. Es gilt das Regelwerk des Internationalen Tischtennis-Verbandes. Es gibt zehn Klassen beim Behinderten-Tischtennis, die nach Geschlechtern getrennt im Einzel-, Doppel- und Teamspiel antreten. Die Klassen eins bis fünf spielen sitzend im Rollstuhl und die Klassen sechs bis zehn stehend. Die Zuordnung erfolgt nach Art und Schwere der Behinderung. Der einzige Regelunterschied zu nicht behinderten Spielern ist die Aufschlagregel für Rollstuhlathleten Der Ball muss über die Grundlinie des Tisches gespielt werden. Geht er im Verlauf des Aufschlages zu einer Seitenlinie heraus, oder durch die Rotation zurück zum Netz, ist der Aufschlag zu wiederholen.
Bei den Paralympics in Peking nehmen zwei Frauen und zehn Männer teil:
Monika Sikora-Weinmann ist Kaufmännische Angestellte und trainiert im BSG Bielefeld. Die 50 jährige spielt sowohl Einzel als auch Mannschaft, sie startet in der vierten Klasse. Sie ist eine sehr erfolgreiche Teilnehmerin, Bei den Paralympics 1992 und 2004 gewann sie Gold im Einzel, 1996 gab es ebenfalls Gold in der Mannschaft. 2002 wurde sie Weltmeisterin im Einzel und 1990, 1998 und 2002 in der Mannschaft.
Andrea Zimmerer startet in der fünften Klasse, die 43jährige Betriebswirtin hat 2005 die Europameisterschaft im Team gewonnen, Bei der Weltmeisterschaft 2006 gewann die Athletin Silber im Team.
Daniel Arnold kommt aus München und ist 30 Jahre alt. Er tritt in der sechsten klasse an und hat wie auch die Damen bereits einige Erfolge gefeiert. Sein größter Erfolg waren die Paralympics 2004 als er sowohl im Einzel als auch im Team Gold gewann.
Selcuk Cetin ist mehrfacher deutscher Meister und nimmt in der fünften Klasse bei den Paralympics in Peking teil. Der Koblenzer ist Kaufmännischer Angestellter ist 37 Jahre alt.
Der 38 jährige Jan Gürtler startet in der dritten Klasse. Der größte Erfolg des Berliner Diplom-Finanzwirtes war die Weltmeisterschaft 1998, bei der er den zweiten Platz belegte.
Walter Kilger ist 46 Jahre alt und startet in der ersten Klasse, er gewann bei den Paralympics 2004 Bronze im Einzel und im Team. Außerdem war der Rentner aus Plattling zweimaliger Europameister im Team.
Der Bayreuther Dietmar Kober spielt in der vierten Klasse. Er hat bei den Paralympics 2000 und 2004 den vierten Platz im Team belegt.
David Korn ist mit 19 Jahren der Jungspunt unter den Tischtennisathleten. Der Schüler nimmt zum ersten mal an den Paralympics teil und startet in Klasse 10.
Der Fachinformatiker Holger Nikelis tritt in der ersten Klasse an. Er ist 30 Jahre alt und Gewann bei den Paralympics 2004 Gold im Einzel und Bronze im Team. 2006 wurde er Weltmeister im Einzel. Dieses Jahr gewann er die Europameisterschaft im Team.
Rainer Schmidt kommt aus Offenburg und ist Theologe. Der 43 jährige tritt in der sechsten Klasse an. Er gewann bei den Paralympics 2004 Gold im Team und 2006 die Weltmeisterschaft ebenfalls im Team.
Der 46 jährige Otto Vilsmaier kommt aus Plattling. Der größte Erfolg war der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 1998 und und jeweils dritte Plätze im Team bei den Paralympics 1996 und 2004.
Der letzte im Bunde ist der Solinger Jochen Wollmert. Der 43 jährige startet in Klasse 7 und ist von Beruf Pressesprecher. Auch er hat bereits einige Erfolge gefeiert, Bei den Paralympics 1996, 2000 und 2004 gewann er Gold im Team. Außerdem ist er mehrfacher Europameister.
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