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© Foto: Dieter Nagel
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VT Aurubis Hamburg hatte sich zum Heimspielauftakt gegen den Schweriner SC viel vorgenommen und den Meister und Pokalsieger am Rande einer Niederlage, stand am Ende aber doch mit leeren Händen da. Erneut, wie schon beim Saisonauftakt in Aachen, lag das Team in Führung, hatte aber bei der 2:3-Niederlage (25:19 / 25:22 / 18:25 / 16:25 / 13:15) wiederum im Tie-Break das Nachsehen. In der CU Arena haben
Das Team von Trainer Jean-Pierre Staelens erzeugte von Beginn an enormen Druck und brachte den Schweriner SC so immer wieder in Schwierigkeiten. Bereits mit den gezielt und druckvoll servierten Aufschlägen legte VT Aurubis Hamburg den Grundstein zu den Satzgewinnen in den ersten beiden Durchgängen. Im Block und in der Feldabwehr gelang es zu dem den Schweriner Angriff ein wenig in Schach zu halten. Auch im Angriff wurden viele Bälle unmittelbar verwandelt und boten der Schweriner Abwehr in dieser Phase des Spiels wenig Chancen eingreifen zu können. So wurde der erste Satz nach 21 Spielminuten mit 25:19 gewonnen. Im zweiten Durchgang wurden die Schwerinerinnen langsam noch stärker, konnten aber am Ende nicht verhindern, dass VT Aurubis Hamburg nach weiteren 27 Spielminuten durch ein 25:22 mit 2:0 in Führung lag. Danach hatten die Gäste die Strapazen vom Sieg gegen Kazan am vergangenen Mittwoch abgelegt und setzten nun ihrerseits die Gastgeberinnen immer mehr unter Druck. Der Hamburger Angriff kam nun nicht mehr so häufig durch den Schweriner Block und an der Feldabwehr vorbei, während der Schweriner Angriff deutlich zulegte. In der Folge gewannen die Gäste nach jeweils 23 Spielminuten die Sätze drei und vier mit 25:18 und 25:16. Im Tie-Break musste die Entscheidung her. Die Schwerinerinnen machten zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatte und lagen folglich beim Seitenwechsel mit 8:5 und kurz danach sogar mit 12:8 in Führung. Danach kämpfte sich VT Aurubis Hamburg eindrucksvoll zurück ins Spiel, ließ aber die große Chance auf den 14:14 - Ausgleich bei einem Schweriner "Danke-Ball" ins eigene Feld fallen und hatte damit Satz und Spiel verloren. Die erfolgreichsten Punktesammlerinnen waren auf Hamburger Seite Vendula "Vendy" Měrková mit 25 Punkten und auf Schweriner Seite Lousiane Penha Souza Ziegler mit 22 Punkten. MVP - Schweriner SC Nr.: 4 Lucia Hatinova, die durch 79%-Angriffsquote überzeugte; MVP - VT Aurubis Hamburg Nr.: 10 Julie Jasova, die durch tolle Abwehraktionen überzeugte.
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Volleyball