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Endstand 27:27 (12:13)
Es ist soweit, die Europameisterschaft kann begingen. Nach 4,5 Std. Autofahrt und eine Autobahn voller Wasser (nach einem Regenguss und Platzregen) sind wir in Brünn angekommen. Nach Bezug des Hotels nahe der Ausrichtungshallen sind wir sofort zur Halle gefahren. Dort haben wir uns Informationsmaterial über den Verlauf der EM der U-18, an der Pressekonferenz teilgenommen und unsere Presseausweis erhalten. So sind wir gut gerüstet zum beobachten der Spiele in die Halle gegangen.
Die Spieler haben eine harte aber auch gut durchdachte Vorbereitung für diese EM durchgeführt. Mit dem Turniersieg in der polnischen Stadt Kielce wurden die professionellen Ausgangspunkte für die EM auf dem neusten Stand vom Trainergespann Petersen/Armbruster gebracht.
Licht am Fahrrad, Licht am Fahrrad ……… Dy - na - mo …….. heißt es, wenn sich die Deutsche U-18 Handball-Nationalmannschaft auf ein wichtiges Spiel vorbereitet. In der tschechischen Stadt Brnó (Brünn) begann heute das angesetzte Auftaktspiel im EHF-Cup gegen die Auswahl aus Schweden. Die Deutschen waren von Anfang an hoch konzentriert und konnten mit dem 1:0 durch René Drechsler in Führung gehen. Die Schweden konnten sofort den Ausgleich zum 1:1 durch ein Abwehrfehler auf Rückraum Rechts erzielen. Bis zur 12 Spielminute waren die Deutschen Herrscher über das Spiel (5:2). Dann gab es eine Schwächephase auf deutscher Seite. Die Schweden konnten sich bis zur 18. Spielminute auf ein 6:6 durch Abwehrfehler der Deutschen Herankämpfen. Ab da gab es ein offenes Spiel beider Teams und man sah gute Tore, auch Trickwürfe. So ging es mit einen Halbzeitstand von 12:13 für die Schweden in die Halbzeit. Bester Werfer der Deutschen war René Drechsler mit 3 Toren.
Das Trainergespann Klaus-Dieter Petersen und Christof Armbruster mussten die Spieler in der Pause neu motivieren um den Anschluss des Spieles nicht zu verpassen.
Zum Anpfiff der 2. Halbzeit konnten die Deutschen mit der einfachen
“Schnellen Mitte“ das Tor zum Unentschieden erarbeiten. Der starke Schlussmann Nils Dresrüsse hielt das Team im Spiel und zeigte gute Paraden im Tor der Deutschen. In der 42. Minute stand es überraschend 15:19 für Schweden. Was war passiert?……… Die Deutschen verursachten viele Fehlwürfe sowie technische Fehler. Die Nr. 3 der Schweden sah in der 43. Minute eine direkte “Rote Karte” wegen einem Stoß von hinten in den Mann. Doch der deutsche Schütze René Dreschler behielt die Nerven und erzielte trotz gegnerischen Einwirkung das wichtige Tor zum Ausgleich. Durch 2 x 2 Strafminuten (Foul und Meckern) der Schweden waren die Deutschen konzentrierter und konnten sich von dem Rückstand 15:19, auf einen Vorsprung von 20:19 erarbeiten. Der immer starke Schlussmann Nils Dresrüsse konnte sein Team mit guten Glanzparaden im Spiel halten. In der 51. Minute nahm Trainer Petersen eine Auszeit, da er bemerkte das wieder eine so genannte “Schwäche” im Spiel gab, denn die Schweden konnten wieder unbemerkt auf einen Stand von 20:23 davon ziehen. Ab der 54. Minute sah es so aus als würden die Schweden den Sack zumachen um die fast geglaubten 2:0 Punkte mit in ihr Quartier zu nehmen. Doch dann ging es schnell und einfach. Überzahltore und ein sehenswerter Herausgespielter Treffer vom Deutschen Felix König waren zu sehen. Doch dann ein Schock; Felix König musste Verletzt (leichte Gehirnerschütterung) den Platz verlassen. Die Deutschen konnten in der 59:44 Minute das Führungstor erzielten und waren sich Siegessicher. Doch dann passierte, was passieren musste; ein Wurf der Schweden direkt auf den eingewechselten Torwart Maximilian Bender fälschte er ins Spiel zurück und der Kreisläufer nahm das Geschenk an und erzielte doch noch das unglückliche Tor zum Unentschieden und auch damit zum Endstand von 27:27.
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