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(Fussball Männer)
Bremen und Hamburg retten sich dank ihrer guten Heimspiele ins Halbfinale, wo die beiden nun dirkt aufeinandertreffen.
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Sowohl Der SV Werder, als auch der Hamburger SV kamen mit einem 3:1-Polster aus den Hinspielen, machten es dennoch spannend, hatten letztendlich aber mehr Glück und treffen somit in der Vorschlussrunde aufeinander.
In den anderen Halbfinals konnten sich die beiden ukrainischen Mannschaften aus Kiew und Donezk gegen die zwei französischen Klubs aus Paris und Marseille durchsetzen.
Hamburg spielte im City of Manchester Stadium, legte gut los und kam zum so wichtigen Auswärtstreffer. Paolo Guerrero reagierte besser als Vincent Kompany und sorgte erst einmal für Beruhigung (12.). Die Deutschen hatten das Match eigentlich im Griff, erst ein fragwürdiger Handelfmeter brachte für City das 1:1. Trochowskis Hand wurde im Strafraum angeschossen, was Elano gut nutzte. Das ermutigte die Briten, was sich in ihren offensiven Aktionen niederschlug. Die größte Chance hatte erneut Elano, er einen 25-Meter-Freistoss an den Querbalken hammerte.
Nach der Kabinenansprache legte Manchster dann so richtig zu. In der 48. Minute wurden sie belohnt. Verwirrung an der Hamburger Strafraumgrenze, der Ball kommt zu Caicedo, der Aogo mit einer Körpertäuschung ausspielen kann und Rost zum 2:1 keine Abwehrmöglichkeit lässt. In der Folge war die Defensive der Norddeutschen sehr wacklig und ließ viele Torszenen der hausherren zu. Freistoß erneut Elano, doch erneut nur Alu. Rost muss den Ball hinterherblicken, wie er an den Pfosten klatscht. Ein hereingebrachter Eckball muss Frank Rost in die Mitte klären, wo Caicido aus 5 Metern drüber schoss. Auch Robinho hatte eine gute Einschussgelegenheitaus 8 Metern, doch zum wiederholten Male ist der Hamburger Schlussmann zur Stelle. Dass der HSV in den letzten 20 Minuten das Spiel wieder sehr gut kontrollierte und kaum etwas zuließ hat zwei Gründe: Richard Dunne sah in der 65. Minute die längst fällige Ampelkarte und Mladen Petric sorgte für viel Schwung, den man hätte besser nutzen können.
In Italien hatte es der SV Werder mit Udinese Calcio zu tun. Der Tabellenzehnte begann wie es die Aufstellung eigentlich vorgab: Offensiv. Doch - im Gegensatz zum Hinspiel - nutzten die Italiener ihre erste Torgelegenheit. Der Schweizer Inler mit einem tollen Fernschuss, der im Kasten von Tim Wiese einschlug (15.). Weder spielte unbeeindruckt und konnte ausgleichen. Erst schlug Zapata ein Luftloch, lässt sich das Gerät anschließend wie ein Anfänmger von Diego abstauben, der sich brilliant um Felipe spielt und ins kurze Eck einschob. Nach diesem tollen Ausgleich begann die Werder-Abwehr zu wackeln und auch der zweite Calcio-Angriff saß postwendend. Ein weiter Pass erreicht Quagliarella, der das Leder seelenruhig am herauseilenden Wiese vorbeischob. In der 38. Minute bekam jener italienischer Nationalspieler auf die Brust, zog schön ab und traf genau tief unten ins Eck des bis dato unglücklichen Wiese. So ging es dann auch in die Kabine. Udine hatte in der ersten Halbzeit weniger Möglichkeiten aber einen bessere Effizienz.
Die Hausherren kamen dem 4:1 einmal ziemlich nahe, doch diesmal war Werder zur Stelle. Almeida hämmert das Ding aus kurzer Distanz an die Latte, doch Diego staubte per Kopf ab. Handanovics Rettungsaktion kam hier zu spät (60.). Jetzt ging es Schal auf Schlag: Zunächst scheiterte Asamoah (Udine, 62.) am Pfosten, später lag Diego nach einem Foul von D'Agostino im Strafraum. Der Brasilianer tritt selbst an, scheitert jedoch an Handanovic. Die anschließende Ecke brachte den 3:3-Ausgleich. Pizarro hat aus 5 Metern abgestaubt. Erst jetzt war der Drops zugunsten der Werderaner um Trainer Thomas Schaf gelutscht. Die letzte Chance hatte Floro Flores, der an Clemens Fritz und dem Pfosten scheiterte.
Wie gesagt kommt es im Semifinale zu einem rein deutschen und zu einem rein ukrainischen Duell. Das heißt, dass von beiden Nationen genau ein Team im Finale steht, das am 20.Mai im Fenerbahçe-Şükrü-Saracoğlu-Stadion stattfinden wird. Hamburg und Bremnen werden in Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA-Cup binnen der nächsten 19 Tage vier Mal aufeinander treffen.
Halbfinal-Hinspiele:
Werder Bremen - Hamburger SV
Dynamo Kiew - Skaktar Donetzk
Quelle Foto: www.sport.ARD.de
Johannes Carl (Oberasbach)
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