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(Turnen)
Die Entscheidungen im Team-Wettbewerb bei der Turn-Weltmeisterschaft in Tokio sind gefallen. Nach dem tollen 6. Rang der DTB-Frauen am Dienstag holten heute auch die deutschen Männer diese Platzierung in der Mannschaft.
Bereits nach der Qualifikation zeigten sich die Turnerinnen von Trainerin Ulla Koch überglücklich. Mit dem siebten Platz sicherten sie sich direkt die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London 2012. Von diesem Glücksgefühl beflügelt legte das DTB Team bestehend aus Elisabeth Seitz, Nadine Jarosch, Oksana Chusovitna, Lisa-Katharina Hill und Kim Bui am Finaltag noch einmal nach und verbesserte sich um einen Rang auf Platz sechs (168.479 Punkte). Die Medaillen holten sich die US-Amerikanerinnen mit 179.411 Punkten überlegen vor Russland und China. Rumänien und Großbritannien konnten sich ebenfalls noch vor Deutschland platzieren. Doch für Elisabeth Seitz und Nadine Jarosch gibt es bereits morgen die nächste Chance sich ganz weit vorne zu platzieren – im Mehrkampf Finale (Boden, Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken). Oksana Chusovitna kann bis zum am Wochenende stattfindenden Gerätefinale im Sprung noch etwas Kraft tanken.
Etwas weniger zufrieden aber trotzdem nicht unglücklich mit Rang sechs im Team waren die deutschen Männer um Philipp Boy, Marcel Nguyen, Fabian Hambüchen, Sebastian Krimmer, Thomas Taranu und Eugen Spiridonov. Nach der Qualifikation lag die Mannschaft von Trainer Andreas Hirsch noch auf Platz vier. Am Finaltag hatte das DTB-Team zwar stark gekämpft, aber letztendlich aufgrund mehrerer kleiner Unsicherheiten und einer Wertung von 263.926 Punkten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Mannschafts-Weltmeister wurde China mit 275.161 Punkten vor Gastgeber Japan (273.093) und den USA (273.083). Russland und die Ukraine folgten auf den Plätzen vier und fünf. Endlich einmal einen fehlerfreien Wettkampf erhofft Philipp Boy im Mehrkampf-Finale (Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren, Reck, Boden) am Freitag, nachdem er heute am Pferd und beim Sprung Unsicherheiten zeigte. Auch Unterhachings Marcel Nguyen wird dort an den Start gehen. Fabian Hambüchen aus Wetzlar kann sich nach einer starken Leistung am Reck berechtigte Medaillenhoffnungen für das Geräte-Finale am Wochenende machen, genau wie der Cottbusser Boy.
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