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Emotionen, Kampf und Rivalität. Ein Derby zwischen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers ist legendär und einzigartig. Am Wochenende war es wieder einmal so weit...
Seit über 100 Jahren kommt es in der schottischen Stadt Glasgow zu einem ganz besonderen Aufeinandertreffen. Die von den irischen Einwanderern geprägten katholischen Bhoys (Celtic) treffen auf "The Gers" (Rangers) und deren protestantischen Anhänger.
Nicht nur unter den Fans herrscht an einem solchen Spieltag eine besondere Stimmung, auch auf dem Feld wird diese Rivalität gelebt. So sind Platzverweise bei einem Glasgower Derby fast so sicher wie das Amen in der Kirche.
In der abgelaufenen Saison konnten sich die Celtic-Anhänger durch zwei Derby-Siege im Saisonendspurt doch noch über den Meistertitel freuen, am vergangenen Wochenende kam es dann zum ersten Mal in dieser Saison zu einem dieser Derbys.
4:2 stand es nach Abpfiff des Spiels und die Zuschauer hatten im Celtic-Park wieder ein packendes Spiel erlebt. Daniel Cousin brachte die Rangers in der 37. Minute mit 1:0 in Führung, Georgios Samaras konnte aber praktisch im Gegenzug den 1:1-Ausgleich erzielen (39.).
Im zweiten Spielabschnitt schlug die Stunde von Kenny Miller. Der ehemalige Celtic-Spieler erzielte in der 52. Spielminute den erneuten Führungstreffer für die Rangers. Pedro Mendes erhöhte in der 63. Minute auf 3:1.
Als noch gut 15 Minuten zu spielen war, kam es zum ersten Platzverweis. Der Torschütze des 1:0, Daniel Cousin, musste nach seinem zweiten harten Foul mit Rot vom Platz. Nur eine Minute später erwischte es dann Jan Vennegoor of Hesselink, der wegen einer Tätlichkeit gehen musste.
In der 79. Spielminute war es dann erneut Miller, der mit seinem zweiten Tor für die vorzeitige Entscheidung sorgte. Nakamura konnte in der 90. nur noch auf 4:2 verkürzen.
Dank diesem Sieg führen nun die Rangers nach vier Spielen mit zehn Punkten die Tabelle an. Celtic belegt mit sieben Punkten den vierten Rang. Am 27.12.2008 steht das nächste Derby auf dem Plan, dann im Ibrox Park.
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