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Friedrich Olbricht, deutscher Offizier, * 4.10.1888 Leisnig, † 20.7.1944 Berlin; 1940 Chef des Allgemeinen Heeresamts im Oberkommando des Heers; trat 1940 der Widerstandsbewegung bei; nach dem Attentat auf Hitler zusammen mit C. Graf Schenk von Stauffenberg u. a. standrechtlich erschossen.
Beim Friedrich Olbricht Marathon am Samstag, dem 04.10.2008 waren – bei wechselhaftem Wetter mit Temperaturen um 11 °C – von den gemeldeten sechs Läufern genau die minimal notwendigen drei Teilnehmer (plus der Hund) am Start.
Glück gehabt, denn immerhin war Sjoerd Slaaf ja extra aus Friesland für zwei Hamburger Marathons am Wochenende die 400 km angereist und war Rosemarie von Kocemba mit Schäferhündin Sina ja auch rund 120 km aus Kiel zu den Teichwiesen gefahren.
Sjoerd Slaaf – das war natürlich bereits vor dem Start klar – war mal wieder seinen Mitläufern hoch überlegen und lief einsam auf einen niederländischen Start-Ziel-Sieg zu. Immerhin war er 3.11 Minuten schneller als am Vortag im Öjendorfer Park (4.05.00 h), aber dennoch verfehlte er in 4.01.49 h knapp die 4-Stunden-Marke.
Die anderen drei Teilnehmer – die 13 1/2-jährige Schäferhündin Sina von Kocemba sowie Rosemarie von Kocemba* und Veranstalter Christian Hottas – bildeten das „Hauptfeld“ und blieben die gesamten 16,3 Runden bzw. 42,2 km zusammen.
Wobei Rosi nach ihrer 4.39.10 h vom Vortag ebenso betonte, diesmal langsam laufen zu wollen, wie Christian, der am Mittwoch an den Teichwiesen eine 4.44.03 h und am Freitag in Öjendorf zusammen mit „Kaleu“ Günther Heyer eine 5.28.40 h gelaufen war, also nun bereits seinen dritten Marathon dieser Woche absolvierte.
Für eine „sub 5“-Zeit hätten beide einen Rundenschnitt von 18.20 Min. einhalten müssen. Gut, Runde 1 passte mit 18.09 min noch ganz gut, doch danach folgten spontan drei 17er Runden und ab Runde 5 ausschließlich 16er Runden. So war Halbmarathon nach 2.20.36 h erreicht, woraufhin Rosi feststellte, diesmal gäbe es dann aber wenigstens keine schnellere zweite Hälfte.
Nur war das Trio halt inzwischen auf 16er Rundenzeiten „geeicht“, und davon machte lediglich die Schlussrunde mit einer 15.43 min eine Ausnahme, so dass am Ende eine 4.34.30 h heraussprang (und damit doch eine um 6.42 min schnellere zweite Hälfte).
Womit alle drei aber dennoch sehr zufrieden waren: der Hund, weil er mit Lebkuchen-Stücken belohnt wurde, und die Menschen, weil sie zuletzt Mitte März d. J. in Marienwerder eine ähnlich gute Zeit zusammen gelaufen waren.
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