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Stefan Kretzschmar, Stefan Pfannmoeller und Jens Kruppa, drei Olympiamedaillengewinner, berichten über die Spiele 2008. Anders als noch in Athen 2004, werden wir diesmal als „rasende Reporter“ die Spiele erleben und die Erlebnisse unserer Olympioniken mit Euch teilen. Los gehts (mit Video ;-)
Jetzt also als Reporter und nicht als Sportler unterwegs – was heißt das? Klar, weniger Sport. Aber auch keinen Trainer, Betreuer oder einen Verband der sich um all die nervigen Details kümmert wie Visa, Flug, Unterkunft und vieles Mehr, das dürfen wir diesmal alles alleine machen.
Überraschend einfach war es einen günstigen Flug zu bekommen - und das noch 3 Wochen vor den Spielen. Das Visum hingegen war schon eine spannendere Angelegenheit, das hat erst in der letzten Minute geklappt.
Treffen in Frankfurt. Jens Kruppa (zweifacher Olympiamedaillen-Gewinner) erwartet mich bereits am Flughafen, gemeinsam geht es dann über Dubai nach Peking. Insgesamt 14 Stunden Flug und 6 Stunden Zeitverschiebung warten auf uns.

Im Flieger neben Jens – ein Vergnügen und eine Qual zugleich. Mit Jens unserem „Party-Schwimmer“ wird es nie langweilig, aber Platz hat man neben dem 2-Meter Mann auch nicht. Es bleibt genug Zeit sich im Flieger auf China vorzubereiten. ( Und was sagt der Kruppa? Na das hier! )

Nach kurzem Zwischenstopp in Dubai kommen wir nun in Peking an. Auf dem Weg aus dem Flieger erschlägt uns für ein paar Sekunden die Hitze, gefühlte 40 Grad. Jetzt sind wir in dem Größten und modernsten Flughafen der Welt angekommen – aufs Gepäckwarten dauert aber immer noch genauso lange. Der Flughafen ist mit Olympischen Ringen nur so zugeklebt – Peking ist total im Olympiafieber.
Ab ins Taxi Richtung Hotel. Auf der Taxifahrt bin ich mindestens zwei Mal gestorben, ein Wahnsinn wie die Autofahren, Spurwechsel ohne Schulterblick, wenn niemand hupt scheint frei zu sein. Aber Taxifahren in China kostet ja fast nix, 5 € für 30 Minuten.

Noch müde vom Fliegen erreichen wir unser Hotel – indem auch das Deutsche Haus ist. Im Deutschen Haus werden die deutschen Medaillen-Gewinner später dann interviewt. Noch steht das Deutsche Haus nicht ganz – es wird bis zur letzten Minute gewerkelt.

Dann kurz Duschen, Internet checken, Schwimmen mit Jens – da habe ich wieder ne Menge gelernt und dann zum Ausklang des Abends – man mag es kaum glauben – in den Paulaner Biergarten, direkt um die Ecke. Chinesen die versuchen bayrisch zu sprechen ist sehr witzig.
Ach ja, unser erstes Video. Film ab!
Der erste Tag war also schon verrückt und das war nur der Anfang. Wir sind gespannt, was die Spiele in Peking noch so bringen werden.
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Stefan Pfanmöller,
Tagebuch Beijing 08