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(Sportschiessen)
Der Endkampf der Jugendsichtung 2009 des Berliner Schützenverbandes ging mit einigen Überraschungen zu Ende.
Mit einigen Überraschungen ging der letzte Sichtungswettkampf 2009 zu Ende.
In der Schülerklasse konnte Cally Dreßler aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start gehen und so war wieder alles möglich. Katrin Kemf (Hellersdorf) konnte sich mit einem völlig überraschenden Ergebnis von 187 Ringen mit dem Luftgewehr den Tagessieg holen. Thomas Schulze (WGV Geltow) hatte einen schlechten Tag erwischt und kam nur auf 173 Ringe, das war der 3. Platz in der Tageswertung und der Sieg in der Gesamtwertung mit 7 Ringen Vorsprung auf Katrin.
Marie Antoinette Dangelmayer die in der letzten Sichtung noch mit 179 Ringen überzeugte, konnte nicht an ihr gutes Ergebnis anknüpfen und kam mit 165 auf das 6. beste Ergebnis und musste sich am Ende mit dem 3. Platz zufrieden geben.
Auch in der Jugendklasse gab es eine Überraschung, Trung son Tran, der in der Sichtung mit schwachen Ergebnissen bisher kaum eine Rolle spiele, wurde durch eine Regeländerung die zur Verwunderung einiger Beteiligter vom Berliner Verband beim vorletzten Wettkampf beschlossen wurde, begünstigt und durfte so am Endkampf teilnehmen. Für ihn reichten 2 schwache Wettkämpfe von 374 Ringen und 373 Ringen um sich für den Endkampf zu qualifizieren.
Clarissa Weber die mit Wettkämpfen von 377, 387, 378, und 378 Ringen deutlich in Führung lag durfte nur 2 der Wettkämpfe in die Endrunde mitnehmen, statt der geplanten 3 Ergebnisse.
Mit einer neuen Jacke ausgestattet und einem veränderten Anschlag ging sie nicht optimal vorbereitet in den Wettkampf. Eine starke Erkältung verhinderte ausreichendes Training im Vorfeld. Der erste Schuss ging gleich in die 8 und es wurde nicht besser. Nach der ersten Serie, dann die Rücksprache mit dem Trainer, kleine Veränderungen sollten eine Wende herbeiführen. Nach wenigen Schüssen war klar, die Schwankungen waren weg, aber die Verunsicherung blieb. Hart um jede 10 kämpfend kam dann endlich eine 95er Serie, die aber mit hohem Zeitverlust bezahlt wurde und so musste Clarissa deutlich schneller schießen um noch in er vorgeschriebenen Zeit fertig zu werden. Am Ende reichten 361 Ringe nur für einen Gleichstand in der Gesamtwertung mit Tung son Tran, der aber mit dem besseren letzten Ergebnis von 379 Ringen auf Platz 1 gesetzt wurde.
Auf diese Weise den ersten Platz zu verlieren, war eine Erfahrung auf die sie sicher gerne verzichtet hätte, aber in der Gewissheit um jeden Ring gekämpft zu haben und Eltern und Trainer mit Kampfgeist bei diesem Wettkampf überzeugt zu haben, bereitete sie sich auf das Finale vor.
Bei den Junioren B überzeugte Melanie Pohl endlich mal wieder mit einem ihrer besseren Wettkämpfe, ihre 385 Ringe reichten deutlich für den ersten Platz. Chris Belinda Netzel konnte auch diesmal ihre steigende Form mit 375 Ringen bestätigen. Am meisten freute sich die Jüterboger Sportschützin über ihren erneuten Sieg über Torsten Müller, der nur auf 374 Ringe kam, aber in der Gesamtwertung weiter vor ihr auf Platz 2 blieb.
Mit der Luftpistole hätte Cally Dreßler ohne die Regeländerung, trotz Abwesenheit und einem Wettkampf weniger, durch ihre guten Ergebnisse noch den 2. Platz belegt, so kam sie nur auf den 4. Platz und ging leer aus.
Der Sieg mit der Luftpistole in der Schülerklasse ging an den Bernauer Philipp Lierath
In der Jugendklasse siegte Lea Kunz vom PSV Olympia mit einem Wettkampfschnitt von 367,33 Ringen.
Bei den Junioren B ging der erste Platz an Aleksandra Piszczan (Lehnitz) mit einem hervorragenden Schnitt von 372,33 Ringen.
Tim Gebhardt (WGV Geltow) konnte trotz Abwesenheit bei den Junioren A mit einem Schnitt von 351,5 Ringen gewinnen.
Zum Abschluss der Sichtung kam dann das Finale, aus unserem Team konnten sich Melanie Pohl, Clarissa Weber und Chris Belinda Netzel qualifizieren. Nach dem misslungenen Endkampf, entschied sich Clarissa alles auf eine Karte zu setzen und ging mit ihrer neuen Hose, mit der sie noch keinen Schuss gemacht hat ins Finale. Ich hatte nichts dagegen, manchmal muss man eben was riskieren und dazu war dieser Wettkampf optimal. Er war wichtig genug damit es nicht egal war, aber auch nicht zu wichtig um es doch nicht zu riskieren. Für die meisten Schützen von uns, war es das erste Finale, dementsprechend aufgeregt waren die drei Mädels auch.
Damit das Finale so richtig spannend wird, wurde der Wettkampfschnitt durch 10 geteilt und so war wieder alles offen.
Melanie Pohl die auf der ersten Position ins Finale gegangen war konnte ihre Position leider nicht halten, ihr Endergebnis von 136,5 reichte am Ende nur für Platz 3. Clarissa Weber dagegen konnte gleich 2 Plätze gut machen. Von der 4. Position aus gestartet konnte sie sich mit dem zweit besten Ergebnis von 99,3 Ringen auf den 2. Platz vorkämpfen (136,8). Sie musste sich nur Tung son Tran mit 0,1 Ringen geschlagen geben.
Im Luftpistolen Finale kam Aleksandra Piszczan mit einem Finalergebnis von 95,5 und einem Endergebnis von 132,7 auf dem 2. Platz.
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