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© Foto: Celikci
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(gk). Nichts für schwache Nerven war das letzte Wochenende der Smart Beach Tour für die NawaRo Beachvolleyballerinnen Valeria Fedosova und Natascha Niemczyk. Am Ende stand den beiden jedoch ein Grinsen im Gesicht. Sie hatten es in letzter Sekunde noch geschafft sich auf Ranglistenplatz 16 vorzuschieben, der die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in zwei Wochenende in Timmendorf bedeutet.
Der Nervenkitzel begann bereits am Freitag in der Qualifikation. Denn der Spielplan wollte es, dass Fedosova/Niemczyk gleich auf ihre direkten Konkurrentinnen Colditz/Schlechter trafen. Das Spiel war eine klare Angelegenheit für die NawaRo-Beacherinnen (2:0). Nachdem die beiden Straubingerinnen auch das zweite Spiel in der Qualifikation für sich entscheiden konnten (2:0 gegen Culav/Heinemann) war das Minimalziel erreicht. Fedosova/Niemczyk waren im Hauptfeld der Smart Beach Tour in Bonn.
Somit ging es am Samstag gegen die an sechs gesetzten Riedel/Schneider. Das Spiel ging aus Sicht von Fedosova/Niemczyk daneben. Sie unterlagen mit 0:2 (16:21 und 15:21) und fanden sich in der Verliererrunde wieder. Da jedoch auch die Konkurrentinnen Colditz/Schlechter ihr Auftaktmatch verloren, war die Chance auf die DM-Teilnahme immer noch da. Dafür durften die Niederbayerinnen aber vorerst nicht mehr verlieren.
Das schafften die Straubingerinnen in Runde eins der Verliererrunde eindrucksvoll. Mit 2:0 (21:13 und 21:13) schickten sie Krebs/Wik im Eiltempo vom Feld. Doch so einfach, wie es schien, war es nicht. "Ich war so nervös vor diesem Spiel", erklärte Valeria Fedosova nach dem Matchball." Der Sieg bedeutete in Runde zwei das Aufeinandertreffen mit den bayerischen Konkurrentinnen Henry/Schulz. Diese hatten zuvor Schützenhilfe geleistet und Colditz/Schlechter ausgeschaltet, welche als neunte das Turnier beendeten.
Das bayerische Derby ging aus Sicht von Fedosova/Niemczyk leider verloren. Die Lohhoferinnen Henry/Schulz waren an diesem Tag zu stark für die beiden Niederbayerinnen. Somit sprang für die NawaRo Beacherinnen am Ende der 7. Rang heraus und das Rechnen begann.
Denn für die Rangliste zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft werden nur die acht besten Turnierergebnisse gewertet. Fedosova/Niemczyk konnten aus 12 Turnier wählen und hatten am Ende die Gewissheit in letzter Minute noch auf den Zug zur Deutschen Meisterschaft aufgesprungen zu sein. Es war allerdings haarscharf, denn nur ein Punkt trennt sie in der Rangliste von ihren Verfolgerinnen Colditz/Schlechter.
Somit haben die beiden Straubingerinnen Valeria Fedosova und Natascha Niemczyk jetzt zwei Wochen Zeit sich auf die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand vorzubereiten. Diese ziehen seit vielen Jahren über 10.000 Volleyballfans magisch an. Für jeden Beachvolleyballer in Deutschland ist es das Größte bei diesem Event dabei zu sein. "Das ist der echte Wahnsinn!" freute sich Natascha Niemczyk nach dem Turnier. "Ich denke nach der unglücklichen letzten Beachsaison haben wir uns das verdient! Es ist eine riesige Last von uns gefallen, als wir erfahren haben, dass wir auf der DM sind!" Jetzt heißt es für Fedosova/Niemczyk zwei Wochen konzentriert zu trainieren und die kleineren Verletzungen auszukurieren. "Wir sind froh, dass Taschas Schulter in den letzten Wochen durchgehalten hat", so Valeria Fedosova. In zwei Wochen geht es für die beiden NawaRo Beacherinnen nach Timmendorf. Dort werden sie sicher hoch motiviert auflaufen und versuchen die Favoriten mehr als nur ein bisschen zu ärgern.
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