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(Beachvolleyball)
Stephanie Pohl/Okka Rau haben für den erhofften Auftaktsieg im DVV-Lager gesorgt: Die beiden Hamburgerinnen siegten in ihrem ersten Gruppenspiel gegen die Kubanerinnen Estevez Ribalta/Crespo 2:0 (21-17, 21-19) und machten mit diesem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale.
Stephanie Pohl/Okka Rau haben für den erhofften Auftaktsieg im DVV-Lager gesorgt: Die beiden Hamburgerinnen siegten in ihrem ersten Gruppenspiel gegen die Kubanerinnen Estevez Ribalta/Crespo 2:0 (21-17, 21-19) und machten mit diesem Sieg einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale. Weitere Gegner in der gut besetzten Gruppe E sind Branagh/Youngs (USA) und Kadijk/Mooren (NED). In dieser Begegnung setzten sich erwartungsgemäß, aber knapp die US-Girls 2:0 (21-19, 27-25) durch.
Die wie vor vier Jahren in Athen in pinken Bikinis (nicht so grell wie in Griechenland) antretenden Pohl/Rau erwischten einen klassischen Fehlstart in den ersten Satz. Rau, die konsequent von den Kubanerinnen angespielt wurde, hatte Probleme aus der Annahme zu punkten, auf der anderen Seite versenkte Estevez ihre Angriffe kontinuierlich. Beim 2-6 nahm das DVV-Duo eine erste Auszeit, die zunächst jedoch keine Besserung brachte. Beim 6-9 begann dann die Aufholjagd: Rau gelang aus der Abwehr der siebte Punkt, Pohl machte per „Poke-Block“ das 8-9. Der Anschluss war geschafft, wenige Punkte später gar der Ausgleich und die Führung. Zunächst punktete Rau abermals aus der Abwehr, dann setze die leicht entnervte Crespo eine Baggerfinte neben die Seitenlinie. Damit schien der Widerstand gebrochen, Rau servierte zwei Asse und glänzte nochmals in der Abwehr (16-12). Diese Punkteserie bedeutete den letztlich sicheren Satzgewinn, Crespo setzte den zweiten deutschen Satzball ins Netz.
Der Verlauf des ersten Satzes schien dem DVV-Duo gefallen zu haben, denn der zweite Satz begann nahezu identisch: Nach zwei Rau-Angriffen, die nicht zu Punkten führten, lagen die Spielerinnen aus der Karibik in Front (3-6), dann gar 5-9. Doch das deutsche Duo ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und behielt die Taktik konsequent bei: Jeder Aufschlag landete bei Estevez, die einen kurzen Rau-Aufschlag nicht parieren konnte und anschließend ihren Angriff hinter die Grundlinie setzte (12-12). Wieder erhöhten Pohl/Rau den Druck, und Pohl hatte mit einem Angriff etwas Glück, der die Netzkante touchierte und auf die Seitenlinie tropfte (16-14). Nach dem 17-14 ließen die Fünften von Athen 2004 leichtfertig eine weitere Punktchance aus, die Kubanerinnen witterten nochmals Morgenluft. Als Pohl einen Angriff neben die Linie setzte und Rau eine Annahme nicht optimal brachte, hieß es plötzlich 18-19. Doch zwei Fehler der Kubanerinnen (Aufschlag und Angriff Crespo) sorgten für den ersten deutschen Matchball. Pohl war es schließlich, die im zweiten Versuch mit einem Line-Shot den Schlusspunkt setzte.
Nach dem Matchball fiel sich das DVV-Duo in die Arme und bedankte sich freudestrahlend und winkend bei den zahlreichen deutschen Fans.
Okka Rau meinte nachher: Wir haben leider das Einschlagen verpasst, weil wir das „Match Protocol“ missverstanden hatten, so waren wir entsprechend nervös. Deswegen ist der Start auch misslungen, danach haben wir sehr gut gespielt aus der Annahme und mit unserer Block- und Feldabwehr. Im zweiten Satz sind wir im Gefühl des Satzgewinns schlecht gestartet, der nahm aber wie im ersten Satz seinen Lauf. Wir sind sehr erleichtert, das erste Spiel gewonnen zu haben. Wir wussten von Athen: Das sind nicht die schönsten, aber sehr wichtige Spiele. Jetzt können wir ganz entspannt die anderen anfeuern.“
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