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(Leichtathletik)
85 Athleten plus X will DLV-Sportdirektor Jürgen Mallow mit zur Leichtathletik-WM nach Berlin nehmen. Bisher bereits sicher haben das Ticket 74 deutsche Sportler, die bei der ersten Nominierungsrunde berücksichtigt wurden.
Noch bis zum 2. August können sich die Leichtathleten, die die Norm bis jetzt noch nicht erreicht haben, Hoffnungen machen. Die Rekordteilnehmerzahl der Europameisterschaft in Göteborg(1995) von 95 wird aber definitiv nicht gebrochen. Dazu Jürgen Mallow: „Was nützt es, wenn wir eine Rekordzahl nominieren, dann aber die Leistungen ausbleiben. Dennoch ist die hohe Zahl der nominierten Sportler ein sicheres Indiz dafür, dass wir uns auf dem Weg aus dem Tal befinden!“
Sieben Medaillen vor zwei Jahren in Osaka
Bei der WM vor zwei Jahren in Osaka konnten die Deutschen sieben WM-Medaillen gewinnen. Zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze wurden damals erreicht. Fast alle der Medaillengewinner von damals sind auch dieses Mal wieder mit von der Partie. Einzig Stabhochspringer Danny Ecker (Bronze in Osaka) fehlt in Berlin.
Goldhoffnungen bei der Leichtathletik-WM
Zu den großen Hoffnungen zählen traditionell die Werfer. Sie wollen auch in der Hauptstadt nach Edelmetall greifen. Betty Heidler (Hammer) und Franka Dietzsch (Diskus) möchten ihre Titel verteidigen. Vize-Weltmeister Robert Harting hofft ebenso auf eine Medaille wie die Speerwerferinnen Christina Obergföll und Steffi Nerius, die sich derzeit in einer guten Verfassung zeigt.
Größte Goldhoffnung ist wohl Ariane Friedrich, die vor kurzem erst den Deutschen Rekord mit 2,07 Meter überbot. Auch der Weitspringer Sebastian Beyer ist nominiert. Der 8,49-Meter-Mann will im Berliner Rund ebenfalls weit vorn dabei sein.
Harte Entscheidung bei den Stabhochspringern
Bei den Stabhochspringern stand wohl die härteste Nominierungs-Entscheidung an. Tim Lobinger und Björn Otto müssen, obwohl sie die Norm erfüllten, auf einen Start bei der WM verzichten. Stattdessen wurde mit Malte Mohr der nur zehntplatzierte der Deutschen Meisterschaft in Ulm nominiert. Mit seinen in diesem Jahr übersprungenen 5,80 Meter überzeugte er aber den DLV.
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