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(Triathlon)
Um das Schwimmtraining effektiver, abwechslungsreicher, aber auch schmerzhafter zu gestalten, haben sich Hersteller einiges ausgedacht: Zum Beispiel Kurzflossen und Paddles.
Die Leiden des jungen J.
Die Schwimmdisziplin ist im Triathlon die wohl technisch anspruchsvollste. Wer nicht schon von der Wassergeburt an ständig mit dem nassen Element in Berührung kam, kennt die Leiden des jungen Jens. Besonders, wenn man, wie ich erst im stolzen Alter von 29 Jahren beginnt vom Altherren- bzw. Altdamen-Brustschwimmen aufs sportliche Kraulen umzusteigen, hat ein Problem.
Frustrierende Erinnerungen an Wettkampf-Premiere
So richtig wurde mir meine größte Schwäche im Triathlon doch erst bei meiner Wettkampf-Premiere bewusst. Nach etwa 100 von insgesamt 600 zu schwimmenden Metern durch den Allersee beim 23. Wolfsburger Triathlon hatte ich echte Panik. Nicht nur mein Equipment versagte (meine Schwimmbrille beschlug), sondern ich verlor die Orientierung und bekam im Freiwasser doch ein beklemmendes Gefühl. Drum musste ich dann doch wieder auf die bewährte Altherren-Brustschwimmtechnik zurückgreifen. Ergebnis: eine total frustrierende Zeit von über 18 Minuten.
Hoffnung für alle Leidgeplagten: professionelle Hilfe
Aber es gibt Hoffnung für mich leidgeplagten Triathlon-Neuling. Mit professioneller Hilfe kann man innerhalb kürzester Zeit eine gro゚e Fortschritte machen. Beim HT16 Triathlon Team erkenne ich seit zwei Monaten sehr positive Entwicklungen, wie ich es auch schon in meinen vorherigen Berichten beschrieben hatte. Meine Technik wird von Woche zu Woche besser. Im Vergleich zu meiner Form im vergangenen Jahr bin ich bestimmt jetzt schon um einiges leistungsfähiger.
Neue Folterinstrumente: Paddles und Kurzflossen
Es geht noch besser. Darum hatte unser Trainer empfohlen, Paddles und Kurzflossen zusätzlich zu den Pullbuoys und Brettern zu besorgen, um Kraftschnellligkeit aufzubauen und an der Technik zu pfeilen.
Paddles sind Plastikscheiben, die mit Gummibändern an den Händen befestigt werden. Bei der Kraulbewegung haben diese Paddles zwei Wirkungen. Zum einen wird die korrekte Bewegung geschult. Hält der Schwimmer unter Wasser die Hände nicht optimal, dann spürt er keinen optimalen Druck und die Paddles driften weg: Konsequenz: Er kommt nicht richtig voran.
Zum anderen ist es Krafttraining, denn die Paddles geben einen höheren Widerstand als die Hand allein. Die Muskulatur, besonders in der Schulter und im Rücken muss stärker arbeiten als normal.
Kurzflossen haben einen ähnlichen Effekt. Beim Bewegen musste ich erst herausfinden, wie die Flossen richtig zu bwegen sind, um voranzukommen und ich spürte durch den erhöhten Widerstand, dass die Beine richtig Kraft aufwenden müssen. Das tut doch ganz schön weh.
Positive Überraschung: Jetzt macht Beinschlagtraing macht Spa?
Allerdings macht es auch richtig Spa゚, denn plötzlich bleibe ich bei Beinschlagübungen nicht mehr auf der Stelle stehen und bin kein Hindernis für meine Sportskollegen mehr. Ich kann auf einmal mithalten. Au゚erdem ist das Wassergefühl sehr angenehm. Ich bin daher guter Dinge, dass ich endlich meine Beintechnik verbessern kann. Und das ist ein weiterer Vorteil: Ich freu mich schon auf das nächste Schwimntraining.
Heute werde ich wohl weniger mit den neuen Folterwerkzeugen befassen, den es steht mein erstes Freiwasserwassertraining an. Eine angenehme Trainingsaeinheit, denn heute (Sonntag, den 1 Juni 2008) so herrlich warm ist, ist so ein Tag am See genau das richtige.
Stichwörter:
Triathlon