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© Foto: Günther Kram
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Sieben der 14 Volleyballprofis vom VfB Friedrichshafen folgen im November mit den Nationalteams Deutschlands, Estlands, Portugals, der Slowakei und Serbiens dem Lockruf der Olympischen Spiele 2012. Bei den Vorqualifikationen wollen sie ihrem Traum von Olympia einen Schritt näher kommen beziehungsweise beim World Cup im Kräftemessen mit den besten Teams des Welt eine von drei London-Fahrkarten lösen
Friedrichshafen (rep). Nach dem Erfolg über die RWE Volleys Bottrop am Samstagabend in der ZF Arena wird es vorerst ruhiger um die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. Aufgrund der vierwöchigen Pause, welche den Spielbetrieb bei den Häflern vom 7. November bis zum 6. Dezember unterbricht, muss VfB-Trainer Stelian Moculescu auf die Hälfte seiner Mannschaft verzichten. Sieben der 14 Profis sind mit ihren Nationalteams in Sachen Olympia unterwegs.
Vom 22. bis zum 27. November bittet der Europäische Volleyballverband
(CEV) zu drei Turnieren in Frankreich, der Slowakei und Kroatien, bei denen jeweils ein Ticket für die europäische Olympiaqualifikation im Mai in Bulgarien vergeben wird. Deutschland mit VfB-Mittelblocker Marcus Böhme spielt in Toucoing (Frankreich) in der Vorrunde gegen Gastgeber Frankreich und Griechenland. Als Erster oder Zweiter träfen die Deutschen im Halbfinale auf den Erst- beziehungsweise Zweitplatzierten der anderen Gruppe, in der sich Tschechien, Lettland und Belgien messen.
Nachdem sich der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) von Bundestrainer Raúl Lozano getrennt hat, werden nun Junioren-Bundestrainer Stewart Bernard und Ex-Nationalspieler Ralph Bergmann das Team als Headcoach und Co-Trainer begleiten.
VfB-Zuspieler Juraj Zatko tritt mit der Slowakei vor heimischer Kulisse in Poprad (Slowakei) gegen Österreich sowie Spanien an und könnte im Turnierverlauf auf Estland mit VfB-Diagonalangreifer Oliver Venno treffen. Zuvor müssten die Esten jedoch die Partien gegen die Türkei und Montenegro erfolgreich überstehen. VfB-Kapitän Joao José trifft in Osijek (Kroatien) mit dem portugiesischen Nationalteam auf die Ukraine und Slowenien. Sollten die Portugiesen die Gruppenphase überstehen, würden mit Finnland, den Niederlanden oder Kroatien die nächsten Gegner auf den Routinier des VfB Friedrichshafen warten.
VfB-Außenangreifer Milos Vemic, Libero Nikola Rosic und Zuspieler Nikola Jovovic stehen im vorläufigen Kader der serbischen Nationalmannschaft, die vom 20. November bis 4. Dezember am World Cup in Japan teilnimmt.
Dabei warten auf Rosic & Co. innerhalb von 15 Tagen elf Spiele gegen die besten Teams der Welt. Der Lohn dafür: Die ersten Drei qualifizieren sich direkt für die Olympischen Spiele 2012. „Es ist ein unglaubliches Pensum“, sagt Vemic, der dem Aufwand der kommenden Wochen eher kritisch entgegen blickt. „So viele Spiele in so wenigen Tagen - das wird sehr anstrengend. Von Pause kann da nicht die Rede sein.“
Für die übrigen VfB-Akteure Thilo Späth, Cory Riecks, Matthew Denmark, Thomas Jarmoc, Zoran Jovanovic, Bas van Bemmelen und Idi nimmt in den kommenden Wochen der Trainingsbetrieb seinen ganz normalen Lauf. Bis zum 7. Dezember (20 Uhr), wenn gegen Vizemeister Berlin Recycling Volleys (vorher SCC Berlin) nicht nur das erste Spiel nach der Pause, sondern zugleich ein Topspiel der Volleyball-Bundesliga auf dem Programm steht.
Die kommenden Spiele des VfB Friedrichshafen
07.12.2011 (20.00 Uhr) VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys
10./11.12.2011 (N.N.) DVV-Pokal Viertelfinale
14.12.2011 (20.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – Remat Zalau (ROM)
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Volleyball