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(Skispringen)
Am 23./24. August lud Lauscha zur großen Flugshow und 56 Skispringer von 19 Vereinen aus ganz Deutschland folgten dem Ruf - 29 von ihnen kämpfen um die Meistertitel auf der Marktiegel-Schanzenanlage.
Laut Reglement sind es die Altersklassen ab AK 30, die in 5er-Jahres- schritten die Titel ausfechten. Die jüngeren Springer ab AK 14 bildeten den Rahmen der 7. Deutschen Meisterschaften der Masters. Erfolgreichster Verein wurde wie im letzten Jahr der Tabarzer SV. Insgesamt 4 Titel im Einzel und der Sieg im Teamwettkampf konnten die Mannen um Senioren- weltmeister Jürgen Stielow für sich verbuchen.
Pünktlich zum Beginn des Trainings wurde das Wetter schön und bot den Springern die geliebte Vorderluft, die sie weit schweben lässt. Den weitesten Sprung zeigte Gerd Brose aus Zschopau am Samstag beim Einzelwettbewerb. Er zeigte einen ausgezeichneten Sprung auf 49,0 m. Doch durch einen verpatzten ersten Sprung wurde er in der Altersklasse der Herren ab 21 nur Zweiter. Mit nur 3 Punkten Vorsprung siegte hier Tobias Schröter vom WSV Bad Steben.
Ältester Starter war wie schon seit Jahren Sportfreund Kurt Brauße vom SWV Suhl mit stattlichen 73 Jahren! Seine Weiten von 34,0 m und 33,5 m bei beachtlicher Haltung forderten von allen Aktiven Respekt und von den Zuschauern Achtung. Auch der Gastgeber konnte zwei Titel abräumen. Rudolf Müller-Löb siegte in der Altersklasse Schüler 14/15 und Heiko Hackl sicherte sich den Sieg bei der Jugend 17/18.
Neben den Wettkämpfen auf der K47 wurde Zuschauern und Sportlern ein reichhaltiges Rahmenprogramm geboten. So wurde vom Thüringer Förderverein ein Treffen der Mitglieder und ehemaliger Skispringer organisiert. Der Thüringer Förderverein wurde ins Leben gerufen, um den Thüringer Springernachwuchs zu unterstützen. Weit über 100 ehemalige Sportler nahmen mit ihren Familien daran teil und sahen einen spektakulären Wettbewerb. Am Abend fand im Lauschaer Kulturhaus die Siegerehrung statt. Die ersten Drei erhilten neben den Medaillen vom Deutschen Skiverband natürlich auch Lauschaer Glaspokale. Bis zu Rang 6 wurden zudem Urkunden ausgehändigt. Außerdem gab es für die rund 150 Anwesenden ein reichhaltiges Buffett und Kulturprogramm.
Beim Teamwettbewerb am Sonntag Vormittag nahmen 16 Mannschaften teil. Um in die Wertung einzugehen, musste eine Mannschaft aus mindestens 2 Senioren (> 30 Jahre) bestehen. Diese Bedingungen erfüllten neun Teams von denen die erste Tabarzer Mannschaft mit Marko Gohlke, Stefan Schwab und Daniel Braatz an den Erfolg aus 2007 anknüpfen konnte. Sie siegten mit 609,5 Punkten vor den Mannschaften Zschopau/Elster (574,8 Punkte) und Lauscha I, die 564,6 Punkte erzielten.
Alle Ergebnisse können auf www.wsv08lauscha.de heruntergeladen werden.
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