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(Triathlon)
Die Geschwister Marius und Ina Schuhmann starteten zum ersten Mal in ihrer Karriere, bei einen Wintertriathlon, bei der Deutsche Meisterschaft in Freudenstadt
HILPOLTSTEIN (Freudenstadt) - Die Geschwister Marius und Ina Schuhmann starteten zum ersten Mal in ihrer Karriere, bei einen Wintertriathlon. Dabei suchten sich beide Kaderathleten, gleich die Deutsche Meisterschaft in Freudenstadt im Schwarzwald heraus.
Bei sehr schweren Bedingungen und starken Neuschneefall während des gesamten Wettkampfes mussten beide 5 Kilometer Laufen, gefolgt von 5 schweren Kilometer mit dem Mountainbike und abgeschlossen wurde das Rennen mit 7 Kilometer Skilanglauf. Besonders die letzte Disziplin wurde zum Martyrium wegen der 5 cm Neuschnee gemischt mit folgendem Regenschauer. Dadurch wurde das Skiwachsen zum absoluten Lotteriespiel.
Einen guten Start erwischten beide Hilpoltsteiner Athleten beim Laufen, welches mit dem Neuschnee schon sehr belastend und glatt war. Marius festigte auf den zwei Laufrunden einen dritten Rang, während Ina bei den weiblichen Junioren an zweiter Stelle in die Wechselzone einlief.
Nach dem Wechsel auf das Mountainbike, musst gleich ein steiler Anstieg bezwungen werden, welchen jedoch noch am besten befahrbar war. Wegen der neuen Schneeauflage entschied sich der Veranstalter die Athleten statt drei nur zwei Runden fahren zu lassen. Marius fiel um einen und Ina um zwei Plätze zurück. Gerade auf dem Fahrrad, machten sich die nassen und kalten Bedingungen negativ auf alle Athleten bemerkbar.
Beim zweiten Wechsel wurden die Radschuhe durch Langlaufschuhe getauscht, mit den Ski und Stecken zur Loipe gelaufen und die Bretter angeschnallt. Im modernen Skatingstiel ging es auf eine hügelige Strecke, bei der man durch den Tiefschnell, schnell der restlichen Reserven beraubt wurde.
Nach zwei Anstiegen musst Ina Schuhmann die ´Segel streichen`. Durch gesundheitliche Probleme im Vorfeld, blieb ihr zu Beginn der letzten Disziplin die Luft weg und sie entschied sich glücklicherweise für eine Aufgabe. „Ich wollte kein Risiko eingehen und meine Berufsausbildung ist mir derzeit wichtiger“ erklärte eine sichtlich enttäuschte Sportlerin.
Marius viel ebenfalls wegen der Strapazen auf Rang fünf zurück, erholte sich jedoch im Laufe des Rennens noch einmal und konnte zum Ende des Wettkampfes wieder zulegen. Marius sicherte sich mit einen tollen Finish den 4. Platz im Deutschen Meisterschaftsrennen beim Wintertriathlon. "Das war mein härtestes Rennen meines Lebens" war der Kommentar des erschöpften Marius nach dem Zieleinlauf.
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TV Hilpoltstein Team Ironkids