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© Foto: FiVB
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US-Kapitän Clayton Stanley gehört zu den ganz Großen des Volleyballs. 2008 war er der Top-Angreifer, der sein Team zum Olympiasieg führte. Es schien zunächst, dass die Amerikaner 2012 nicht so stark sind wie vor vier Jahren, doch Bundestrainer Vital Heynen traut den US-Boys in London ganz viel zu. Aber auch Stanley hat Respekt vor den Deutschen wie er in einem Kurz-Interview sagt.
Waren Sie überrascht, dass sich Deutschland in der Olympia-Qualifikation gegen Vize-Weltmeister Kuba durchgesetzt hat?
Stanley: "Nein, Deutschland hat ein gutes Team. Das haben wir in der World League-Finalrunde selber erfahren. Auf dem Niveau kann viel passieren, wenn man nicht zu 100 Prozent konzentriert und fokussiert ist."
Was wissen Sie über die deutsche Mannschaft? Stärken und Schwächen?
Stanley: "Ich kenne einige Spieler wie Jochen Schöps aus vielen Spielen in Russland, Georg Grozer ist sehr stark. Björn Andrae kenne ich natürlich auch - alles sehr gute Spieler. Und in der Mitte haben sie zwei große Mittelblocker. Schwächen müssen wir erst anhand der Videos studieren."
Welchen deutschen Spieler "fürchten" Sie am meisten?
Stanley: "Ich habe keine Angst vor niemandem. Es gibt gute Spieler, aber wenn man anfängt Angst zu haben, fängt man an zu verlieren."
Was trauen Sie der deutschen Mannschaft in London zu?
Stanley: "Deutschland hat Kuba in der Olympia-Qualifikation geschlagen, uns in der World League-Finalrunde. Sie waren der Underdog und haben tolle Spiele gezeigt, vieles ist auch für Deutschland möglich."
Was ist ihr Ziel in London?
Stanley: "Immer zu gewinnen."
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Volleyball