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| Eintrag vom 05.11.09, 19:23 |
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Ach, übrigens:
lustig, dass Schumachers Anwalt einerseits auf Generalamnestie plädiert,
andererseits in seiner Verteidigung behauptet, Schumacher hätte nie Dopingmittel genommen! |
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| Eintrag vom 05.11.09, 19:18 |
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Lebenslange Sperre ist schon allein deshalb vielfach nicht gerecht, weil erstens ein Kontrollfehler vorliegen könnte, so dass die, auch BEIDEN, positiven Proben nicht Doping tatsächlich beweisen. Außerdem könnte der Sportler unbewusst gedopt worden SEIN, z.B. über eine nicht von ihm gefüllte Trinkflasche beim Radrennen!
Bei Wiederholungstätern ist das etwas anderes.
Warum aber werden überhaupt Nationen oder die USA, zu internationalen Wettkämpfen zugelassen, die, wie Spanien, Dopingproben ihrer Sportler (Contador ...) zurückhalten oder, wie die USA bei Carl Lewis "Ihren Sportler" bewusst dopen, um in bei der Olympiade (198 als nicht-überführbar antreten zu lassen?
Wenn man derartig böswilliges Doping-Befürworten nicht angeht, auch bei der Tour d. F. unter den ersten 5 drei (mehr als vermeintliche) Fuentes-Kunden (Contador, die Schleck-Brüder), ein Epo-Konsument von 1999 (Armstrong ... und warum sollte der jetzt etwa genausoschnell fahren - dann hätte sich das Doping ja erübrigt).
Resume´e:
Der Anti-Doping-Kampf ist verloren, was er aber eigentlich von Anfang an war! |
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| Eintrag vom 15.12.08, 19:51 |
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@Thorsten
Man muß bedenken, wer in diesem Umfeld handeln kann.
Das ist zum einen der Staat - politisch als Förderer des Sports, als Aufseher der öffentlich-rechtlichen Medien, sowie als Gesetzgeber; ferner die Justiz, straf- und zivilrechtlich.
Es ist richtig, daß es auf die Umsetzung von Gesetzen ankommt, aber a) müssen diese erst umfassend beschlossen werden, und b) können sie bzgl. Doping auch nur im üblichen Rahmen umgesetzt werden, sprich es darf auch keine besondere Härte geben im Vergleich zu anderen Straftaten.
Außerdem handeln können Verbände - sie sind es, die Sperren verhängen können.
Und ferner kann jeder handeln, indem er klar Stellung bezieht, gegen Doping, gegen diejenigen, die es fördern und betreiben, gegen jeden in der Doping-Kette - Hersteller, Ärzte, Händler, Trainer, Sportler, möglicherweise auch Verbandsleute und Sponsoren.
Dazu gehört es auch, Image und Leitbilder neu zu formen. Mir ist ein sauberer Athlet, der bei einer WM den 78.Platz belegt, wesentlich sympathischer als ein gedopter Goldmedaillen-Gewinner. |
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| Eintrag vom 15.12.08, 18:09 |
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@Martin
Natürlich sollte man Jugendliche/Heranwachsende (14-18 Jahre) nicht beim 1.Mal lebenslänglich sperren, obwohl es konsequent wäre. Habe ehrlich gesagt aber auch noch gar nicht davon gehört, daß es z.B. im Profi-Radsport so junge gedopte Fahrer gibt ! Wenn doch, dann müssen die Erwachsenen, die diese Personen betreuen und DOPING zulassen dafür verantwortlich gemacht werden und zur Strecke gebracht werden und nicht die Nachwuchsleute. Aber wer bei Wick Medineit oder ähnlichem (bei einer Erkältung) von DOPING spricht, naja... Es geht hier um ganz andere Kaliber liebe Leute !!!
@Christian
Bei dir sind hervorragende und plausible Lösungsansätze vorhanden, aber m.E. zu umständlich und werden hier leider sowieso nicht umgesetzt. Am Geldbeutel kann man diese Betrüger am schmerzhaftesten treffen. Aber nicht 1 Mio. Euro kassieren und 100.000 Euro Strafe beim erwischt werden zurückzahlen. Nein alles plus 100.000 Euro drauf, denn nur dann ist eine wirkliche Strafe... |
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| Eintrag vom 15.12.08, 11:24 |
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| den ansatz find ich sehr gut! |
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| Eintrag vom 14.12.08, 23:28 |
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Es würde sich höchstwahrscheinlich nur sehr wenige outen. Warum sollten sie es auch tun ? Amnestie ist m.E. völlig unangebracht. Eine lebenslange Sperre allerdings auch. Ich schlage folgendes vor, wie es ähnlich z.B. auch in Italien praktiziert wird:
- Strafrechtlich müßten verfolgt werden Besitz, Weitergabe und Konsum einer harten Liste von Doping-Mitteln, damit auch Ärzte, Trainer und Sportler. Das Strafmaß sollte sich an den Maßstäben bei Medikamentenmißbrauch orientieren.
- Ärzte und Trainer müßten ein Berufsverbot bekommen.
- Öffentlich-rechliche Sender dürften für eine bestimmte Zeit von keinen Sportarten mehr berichten, bei denen wiederholt Vergehen vorkamen.
- Öffentliche Fördergelder müßten diesen Verbänden gesperrt werden, in schweren Fällen auch zurückgezahlt werden.
- Bei Wiederholungstaten sollten die Verbände über lebenslange Sperren der Sportler nachdenken.
- Fördergelder (Sporthilfe) sind bei Vergehen zurückzuzahlen.
- Hinzu kommen zivilrechtliche Ansprüche von Sponsoren und Veranstaltern, die in einigen Fällen sehr empfindlich sein können. |
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| Eintrag vom 14.12.08, 22:46 |
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| ich glaub nicht, dass sich dann sonderlich viele outen würden, es drohen ja nicht nur die juristischen folgen. die öffentliche meinung liegt vielen ja auch am herzen. wenn rauskommt wer alles irgendwelche mittel genommen hat ist sowohl das image der einzelnen fahrer als auch der sportart radrennen im eimer |
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| Eintrag vom 14.12.08, 20:22 |
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| Sorry für den Tippfehler. Find den Vorschlag übrigens gut! Nur outen sich die Athleten und das System kann greinigt werden! |
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| Eintrag vom 14.12.08, 16:37 |
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| @Michael: Ich denke der Anwalt meint nur eine temporäre Chance für die Sportler auf eine Amnestie, damit man schnell an die Hintermänner rankommt und man einen "Neustart" versuchen kann. |
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| Eintrag vom 14.12.08, 16:32 |
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Hallo?? Hat der Typ einen Dachschaden? Eine Generalamnestie für alle Dopingsünder?
Wenn man das früher gewusst hätte, hätte man sich´s nochmal anders mit dem harten Training und ähnlichem überlegen können |
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