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(Rollstuhlbasketball)
Leer konnte somit einen Achtungserfolg im ersten Regionalliga-Spiel der Vereinsgeschichte erlangen, und kann mit breiter Brust am 15.11.08 nach Meppen fahren, wo der Gastgeber und mit dem HSV einer der Ligafavoriten wartet. Man darf gespannt sein.
Die erste Begegnung des Tages gestaltete sich über weite Teile sehr spannend bis sich Gastgeber RSG Langenhagen von den im letzten Viertel glücklos agierenden Stralsund Pirates absetzen konnte und final mit 49:37 gewinnen konnte.
Nachdem bekannt wurde, dass Nohl noch ein weiteres Jahr in Leer bleiben würde, konnte RISO LEER mit voller Konzentration in die Saisonvorbereitung starten. Man hatte jedoch mit Rückschlägen umzugehen, als sich Neuzugang Rademacher im Training verletzte und gut 2 Wochen aussetzen musste. Ebenso erging es Center Walter junior, der genau wie Doppellizenz-Spieler Schröder mit Schulterproblemen in der Vorbereitung zurückgeworfen wurde. Nicht ganz fit, aber hochmotiviert fuhr man zum Auswärtsspieltag nach Langenhagen/Hannover. Dort wartete in der ersten Partie mit den Stralsund Pirates der Gegner, gegen den man 2 Monate zuvor noch mit 35:65 unter die Räder gekommen war.
RISO LEER hatte sich jedoch gut auf den Gegner eingestellt und konnte von der ersten Minute an Paroli bieten. Eine gewohnt starke Defense-Leistung einschließlich der enormen Defense-Rebound-Stärke hielt Leer im Spiel, denn man zeigte sich ungewohnt schwach in der Vorwärtsbewegung. Stralsund führte zeitweise mit 7 Punkten. RISO konnte jedoch noch vor dem Pausenpfiff aufschließen, sodass man die Halbzeit beim Stand von 18:18 erreichte. Für Leer, das den direkten Aufstieg aus der Landesliga erreicht hatte, war dieses Halbzeitergebnis ein Riesenerfolg. Mit zufriedenen Gesichtern startete man in die zweite Hälfte. Stralsund war im dritten Viertel aus dem Rhythmus gekommen, was Leer gnadenlos nutzte und bis Beginn des letzten Viertels einen 12-Punkte-Vorsprung erspielen konnte. Stralsund, das mit der kompletten Mannschaft anreiste, startete die Schlussoffensive. Leer ließ sich zunehmend nervös machen, sodass es am Ende noch spannend wurde. Der Dreier, den Stralsunds Jonuleit in der Schlusssekunde verwandelt, hätte das Ergebnis auf 43:42 geändert, doch ertönte das Schlusssignal noch vor dem Wurf. Endstand 43:39
(Walter P. 14, Nohl 14, Walter R. 9, Rademacher 6)
Eine halbe Stunde vor eigentlicher Ansetzung begann das Spiel RSG Langenhagen - RISO Leer.
Langenhagen spielte von der ersten Minute an stark auf und nutzte grob fahrlässige Ballverluste der Leeraner. Nachdem Leer sich fangen konnte, war jedoch auch die gegen Stralsund hervorragend funktionierende Abwehr-Leistung nicht in der Lage, die Cleverness der eingespielten Langenhagener zu stoppen. Langenhagen konnte vornehmlich in Form des Centers Müllers immer wieder in der Zone punkten. Doch auch Leer kam zu Chancen, die man nutzte. Größte Probleme bereitete jedoch die frühe Foulbelastung von Nohl der noch vor Ende des ersten Viertels sein 3. Foul kassierte. Leer konnte die durchwechselnden Langenhagener im zweiten Viertel etwas mehr unter Druck setzen, was im Pausenstand von 38:30 für Langenhagen mündete. Kurz zuvor erhielten sowohl Spielertrainer Rolf Walter das 3. als auch Nohl das 4. Foul. Somit musste der Defense-Pfeiler im Spiel der Leeraner schon vorzeitig aus dem Spiel genommen werden. Im Dritten Viertel spielten beide Mannschaften flüssigen Basketball und es fielen Punkte auf beiden Seiten, bevor die RSG zum Ende des dritten Viertels noch einmal kurz aufdrehte und den Vorsprung vergrößern konnte. Sowohl Leer als auch Langenhagen starteten mit der zweiten Garde ins letzte Viertel, jedoch aus ganz unterschiedlichen Gründen: Leer, das Rolf Walter mit seinem pers. 5. Foul verlor - Langenhagen, um sich zu schonen.
Somit war der Ausgang der Partie bereits vorweggenommen und beide Mannschaften konnten locker aufspielen. Nachwuchscenter Wilhelms erzielte 6 Punkte und Doppellizenz-Spieler Schröder konnte mit 5 Assists und 2 Punkten glänzen. Kurz vor Ende verließ auch P. Walter für Nohl das Feld, welcher - kaum eine halbe Minute auf dem Feld - einen Dreier verwandelte und den Endstand so auf 71:51 korrigierte.
(Walter P. 22, Nohl 11/1, Walter R. 6, Wilhelms 6, Bartjen 2, Rademacher 2, Schröder 2)
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