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Die schockierenden Bilder vom Zusammenstoß zwischen Zoran Djordjic und Konrad Wilczynski lösen eine kontroverse Debatte im Handball aus.
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Es war im Spiel zwischen der HSG Wetzlar und den Berliner Füchse, als der Berliner Konrad Wilczynski einen Ball zum Konter erlaufen wollte und frontal mit dem aus seinem Tor renennden Wetzlarer Zoran Djordjic zusammenprallte. Wilczynski lag mit einer Gehirnerschütterung und zwei Platzwunden am Kopf am Boden, während der bewusstlose Djordjic neben ihm an seiner verschluckten Zunge zu ersticken drohte. Zum Glück reagierten der Teamarzt und der Notarzt so schnell, sonst wäre womöglich schlimmeres passiert. Djordjic blieb unversehrt.
Zusammenprälle im Handball kommen immer häufiger, doch so heftig wie dieser war bisher keiner. Kein Wunder, dass jetzt darüber diskutiert wird, wie man die Spieler am besten schützen kann. Ein Vorschlag ist: Der Torwart darf seinen Torraum bei eigenem Ballbesitz verlassen - bei Ballbesitz des Gegners aber nicht. In diesem Fall würde man dass Spiel zwar sicherer machen, aber weniger attraktiv. "Der Handball lebt von packenden Szenen. Ein eingesperrter Torwart schadet der Dynamik", spricht sich Füchse-Manager Bob Hanning gegen eine Regeländerung aus. Er findet, dass Unfälle im Sport normal seien und auch mal heftiger ausfallen könnten. Andere aus dem Handballerlager sehen das anders: "Der Handball wird schneller, die Gegenstöße werden wichtiger und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, wird immer größer", sagt Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel. "Ich will nicht erleben, dass irgendwann mal ein Spieler liegen bleibt und nicht mehr auftsteht."
Schwierig sich in dieser Debatte zu postitionieren, aber im Fokus sollte doch immer die Gesundheit des Sportlers stehen?!
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