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© Foto: Marco Kröner / pixelio.de
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Läufer und Läuferinnen aus Kenia dominieren erwartungsgemäß den Kölner Marathon. Sieger wurde der Kenianer Samson Barmao in 2:08:53. Bei den Frauen war die Äthiopierin Mekuria Aberume in 2:32:34 die Schnellste.
Mit der Wetterprognose für Sonntag zerflogen auch die Träume von einem neuen Streckenrekord. Obschon die Kenianer und Äthiopier lieber bei Hitze als bei Kälte unterwegs sind, scheiterte der Sieger Samson Barmao knapp am Streckenrekord. Mit seiner Siegerzeit von 2:08:53 war er auf 42 Kilometern gerade mal 18 Sekunden zu langsam. Zweiter wurde sein Landsmann Amos Matui in 2:09:35 vor einem weiteren Kenianer Cosmos Kigen in 2:09:43. Ein ganzes Dutzend Kenianer und Äthiopier führen die Ergebnisliste an, ehe der beste Deutsche Marc-André Ocklenburg, Ayyo Team Essen in 2:32:08 folgt.
Mit 5825 Teilnehmern kam eine beachtliche Zahl der über 7000 Marathonläufer ins Ziel und dies bei Temperaturen bis 27 °C im Schatten und über 30 ° C in der Sonne die in der Innenstadt auf den Asphalt knallte. 67 Männer und 8 Frauen schafften es, die 3 Stunden zu unterbieten.
Auch bei den Frauen dominierten die afrikanischen Topläuferinnen im Marathon. Hier ging der Sieg an die Äthiopierin Mekuria Aberume mit 2:32:24 Stunden. Zweiter wurde Kenias Alt-Meisterin Leah Malot in 2:32:55, Rang drei belegte Etalemahu Kidane (Äthiopien/2:34:44). Deutsche Topläufer waren weder bei den Männern noch bei den Frauen am Start. Auf dem achten Platz kam die beste deutsche Starterin Susanne Schulze, Brühler TV 1879 in 2:50:21.
Nur im Halbmarathon startete das Kölner Aushängeschild Sabrina Mockenhaupt, genannt Mocki, in der Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon, wo sie sich für die Olympischen Spiele in London nächstes Jahr qualifizieren möchte. Sie gewann erwartungsgemäß in 1:10:33, fast mit zwei Minuten Vorsprung vor Eleni Gebrehiwoth. Dritte wurde Anna Hahner in 1:13:41, die das Schwesterduell gegen Lisa Hahner gewann, die als Fünfte in 1:17:04 folgte. Bei den Herren siegt der Ukrainer Vitaly Rybak mit Vorsprung in 1:05:26 vor Daniel Schmidt, LG Remscheid, der von seinem Schwiegervater schon sehnlichst am Dom erwartet wurde und nach 1:06:32 ins Ziel kam.
Link zu den Ergebnissen: http://results.koeln-marathon.de/2011/
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