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(American Football)
Favres Noch-Club Green Bay verklagt im Streit um den Quarterback den Ligakonkurrenten Minnesota. Währenddessen ergreift ein prominenter Kollege Partei für den Altstar.
Die Minnesota Vikings sollen unerlaubterweise Kontakt zu Brett Favre aufgenommen haben. Aus diesem Grund hat der Club, bei dem er trotz seines Rücktritts im März noch unter Vertrag steht, nun bei der National Football League (NFL) Klage eingereicht.
Den Green Bay Packers zufolge soll der NFC North-Konkurrent über deren Offensive Coordinator Darrell Bevell in unrechtmäßiger Art an Favre herangetreten sein. Dieser kennt Favre aus seinen Tagen bei den Packers und gilt als guter Freund des 38-Jährigen. Sollte das Team aus Wisconson Recht bekommen, droht den Vikings eine empfindliche Bestrafung. Dazu könnte der Verlust eines Draftrechts zählen.
Der Superstar der Green Bay Packers hatte vor kurzem angekündigt, zu einem voreiligen Rücktritt gezwungen worden zu sein. Der frühere MVP sei aber noch nicht bereit, den Sport endgültig aufzugeben. Bei den im Umbruch befindlichen Packers hätte er aber keinen Platz mehr.
Unterstützung erhielt Favre derweil von einem anderen ehemaligen MVP. Wie LaDainian Tomlinson im amerikanischen Fernsehen behauptete, glaubt er, „er [Favre] ist gezwungen worden, vorzeitig zurückzutreten.“ Weiter sagte der Running Back der San Diego Chargers, Favre solle die Gelegenheit haben, sein Schicksal selbst zu bestimmen: „Wenn er zurückkommen und Football spielen will, dann lasst ihn!“
Dass Green Bay einen verdienten Spieler wie ihren langjährigen unangefochtenen Starquarterback nun weder gehen noch spielen lassen will, empfindet Tomlinson als „nicht fair gegenüber Brett Favre nach allem, was er für das Team getan hat.“ Ein solcher Spieler dürfe kein Ersatzmann werden.
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