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(Volleyball)
Soviel sich die Mannschaft auch anstrengde, fehlte es hier und da an ein paar Kleinigkeiten und so war Dresden überlegen.
Leverkusens Volleyballerinnen mussten beim Dresdner SC die Überlegenheit des Gegners klar anerkennen. Bei der 0:3 Niederlage mangelte es vor allem an der nötigen Wucht im Angriff. Der Trainer lobt aber den Kampfgeist.
Leverkusen - So ist das halt, wenn man auf mehreren Hochzeiten tanzt. Nach ihrem Einsatz mit Leverkusens Volleyballerinnen bei der 0:3 (18:25, 22:25, 22:25)-Niederlage im Bundesliga-Duell in Dresden wurde Katharina Molitor von ihrem Leichtathletik-Coach Helge Zöllkau gleich ins Auto verfrachtet und nach Kienbaum chauffiert, wo sie bis Freitag ein Trainingslager im Dienste des Speerwurfs absolviert. Einen Tag später wird es dann für sie schon wieder nach Bayern gehen, wo sie mit Bayer das Pokalduell in Vilsbiburg bestreitet. "Wir können ihr nur danken, dass sie den Stress im Moment auf sich nimmt", sagt Bayers Trainer Dirk Sauermann.
Der Misserfolg in Sachsen verursachte bei den Leverkusenerinnen keine grauen Haare. "Manchmal muss man die Überlegenheit des Gegners auch anerkennen. Wir haben im zweiten und dritten Satz sehr ordentlich dagegen gehalten, aber uns letztlich die paar Fehler zu viel geleistet, die man gegen ein Team von der Klasse Dresdens eben nicht machen nicht machen darf", meinte Sauermann. Um da zumindest einen Durchgang zu holen, hätte es bei Bayer aber auch mehr Wucht im Angriff bedurft. Kapitän Maren Brinker punktete zwar recht zuverlässig, ihr fehlte es aber diesmal an der Unterstützung von Nadja Schaus, die mehreren feinen Leistungen zuletzt nun in Dresden einen schwächeren Auftritt folgen ließ. Und so verpuffte auch eine 8:3-Führung der Gäste im dritten Abschnitt.
Sobald Bayer Dresden frei kombinieren ließ, knallten Anne Matthes und Saskia Hippe über Außen odere Tesha Harry und Stefanie Karg in der Mitte den Leverkusenerinnen die Bälle manches Mal scheppernd um die Ohren. "Wenn wir einen solchen Gegner ins Wanken bringen wollen, müssten schon alle bei uns einen Riesentag erwischen, aber die Mannschaft hat zumindest immer den Kopf hoch gehalten und zu keinem Zeitpunkt aufgesteckt", meinte Sauermann. Was er damit auch meinte: Mehr geht eben nicht in dieser Besetzung gegen die stärksten der Liga.
In den beiden kommenden Partien trifft Bayer auf den Deutschen Meister Vilsbiburg: erst am Sonntag im Viertelfinale des Pokalwettbewerbes in Niederbayern, dann am 20.Dezember in der Dopatka-Halle um Punkte.
TSV Bayer 04: Brinker, Schaus, Linnarinne, Hudson, Molitor, Quade, Huebert, Leonhardt, Terzoglou,, Slack.
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