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(Gewehrschießen)
4:1 Sieg gegen den Tabellenführer und späteren Meister vom KKSV Buchholz bringt dem KKSV Heitersheim das Recht zur Teilnahme am Aufstiegskampf
Die Aufgabe war einfach zu beschreiben. Für die Luftgewehrschützen des KKSV Heitersheim musste in der Verbandsliga Südbaden ein Sieg gegen den Tabellenführer vom KKSV Buchholz her. Dieser Sieg hätte den Heitersheimern Platz 2 und damit auch das Recht zur Teilnahme am Relegationsschießen zur Regionalliga gebracht. Zielgerichtet wollte die Mannschaft der Heitersheimer den Gegner von Anfang an unter Druck setzen. Sehr gut gelang dies jedoch nur Susanne Schladebach auf Position 1, Ana Spajic auf Position 2 und Stefan Frey auf Position 5. Bei Larissa Hege und Claudia Lietz auf den Positionen 3 und 4 war der Anfang jedoch ziemlich holprig. Dass der Druck auf den Gegner aber ebenso groß war, zeigte sich daran, dass gerade diese beiden nach 20 Schuss sogar in Führung lagen. So ging es munter hin und her und letztendlich konnte nur Frey seinen Vorsprung weiter ausbauen und brachte diesen Einzelpunkt auch sicher ins Ziel. Auch Hege erholte sich immer mehr von ihrem schwachen Beginn. Zur Erleichterung von Trainer Hariolf Schmid fand sie ihren Rhythmus und konnte ihren Gegner kontrollieren. „Heges Wettkampf ist oftmals ein Schlüssel zum Erfolg, denn sie ist unsere schnellste Schützin und bringt deshalb üblicherweise das erste Endergebnis ins Ziel“ war der Trainer froh, dass sein taktisches Konzept auch diesmal funktionierte. Ganz stark zeigte sich auch die Jüngste, Spajic, die keinen geringeren als den mehrfachen deutschen Meister und langjährigen Nationalschützen Jürgen Billharz zum Gegner hatte. Sie führte während des gesamten Wettkampfes und nur ganz zum Schluss, als ihr im vorletzten Schuss der Lapsus einer Acht unterlief, geriet der Sieg noch kurz in Gefahr, den sie aber mit einem guten letzten Schuss doch noch unter Dach und Fach brachte. Damit war der Mannschaftssieg gesichert und das große Rechnen begann. Ein vierter Punkt, und die Qualifikation zur Regionalligarelegation wäre geschafft. Diesen Punkt sicherte Lietz, obwohl auch sie das Adrenalin der Betreuer nochmals in die Höhe trieb, als sie die letzte Serie mit nur 91 Ringen abschloss, letztendlich aber zwei Ringe mehr auf ihr Konto brachte als ihre direkte Kontrahentin. Jetzt wollten sie alles haben, denn ein vorher für nicht möglich gehaltenes 5:0 hätte auch noch die Meisterschaft bedeutet. Diesen Punkt wollte Schladebach holen, die allerdings zur Mitte des Kampfes eine kurze Schwächephase verkraften musste. Zum Schluss war sie zwar ganz wieder die Alte, als sie eine maximale 100er Serie ausschoss, letztendlich aber war ihre Gegnerin stärker, was zum Endstand von 4:1 für Heitersheim führte. Unter dem Jubel der zahlreich mitgereisten Anhänger konnte dann die Vizemeisterschaft gefeiert werden und freudestrahlend nahm die Mannschaft den Pokal hierfür in Empfang. Am 20.2. geht es dann wieder einmal um den Einzug in die Regionalliga. Dazu muss man aber in Pforzheim mindestens Zweiter unter den Meistern und Zweiplatzierten aus Baden, Württemberg, dem Saarland und der Pfalz werden. „Wir sind zum dritten Mal hintereinander dabei und vielleicht gilt ja das Sprichwort <Aller guten Dinge sind Drei>“ baut die Mannschaft neben ihrer eigenen Stärke auch auf das Prinzip Hoffnung.
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