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Nach dem ersten Spieltag der Verbandsliga Südbaden ziert der KKSV Heitersheim die Tabellenspitze. Zwei überzeugende Siege gegen SV Pfaffenweiler (5:0) und SV Oberschopfheim (4:1) führten dazu. Herausragend waren Carmen Kühnle und Susanne Schaldebach mit je einmal 394 Ringen.
Glänzende Heimpremiere der Heitersheimer Luftgewehrschützen
Nach 7 erfolgreichen Jahren konnten die besten Luftgewehrschützen des KKSV endlich auch Wettkämpfe in eigener Halle durchführen. Wie immer perfekt auch für Schießsportlaien dargestellt, wurde der Tag für die zahlreichen Besucher zu einem Erlebnis. Die Heitersheimer waren nach fast dreimonatiger Vorbereitung auf den Punkt topfit. Dabei waren es weniger die eingefahrenen Punkte, denn die waren fest eingeplant, obwohl es unter anderem gegen den Vorjahresdritten aus Pfaffenweiler ging, sondern die Art und Weise, wie diese Siege erzielt wurden. Sowohl Carmen Kühnle und Susanne Schladebach schossen mit jeweils 394 von 400 möglichen Ringen ein Ergebnis, das in der gesamten Liga an diesem Spieltag nur einmal übertroffen wurde.
Pfaffenweiler musste ersatzgeschwächt antreten und hatte deshalb erst recht keine Chance gegen entfesselte Heitersheimerinnen, denn Mannschaftsführer Hariolf Schmid hatte sich entschlossen, mit einer reinen Damenmannschaft die Saison zu beginnen. Kühnle startete wie erwähnt mit 394 Ringen, gefolgt von Schladebach und Ana Spajic, der Jüngsten im Feld, mit je 386 Ringen. Das letztendlich überlegene 5:0 vervollständigten Larissa Hege und Michaela Schmid mit 376 bzw. 375 Ringen.
Im zweiten Wettkampf traf man auf die Mannschaft aus Oberschopfheim. Auch mit der machten die Heitersheimerinnen kurzen Prozess. Der Jubel war groß am Ende, als feststand, dass sowohl Kühnle mit 390 Ringen und auch Schladebach mit 394 Ringen das Traumresultat von 390 erreichten und sogar übertrafen. Den einzigen Punkt abgeben musste Spajic. Das lag aber weniger an ihr selbst, sondern ihr Gegner erwischte einen Traumtag, so dass sie mit 381:383 Ringen unterlag. Den deutlichen 4:1 Sieg hielten Hege und Schmid mit je 376 Ringen fest.
Diese beiden Siege bedeuteten die Tabellenführung vor dem SV Muggensturm und dem KKSV Dattingen.
„Wir haben uns noch nie so intensiv vorbereitet und vor allem die Arbeit mit unserem Mentaltrainer hat uns noch stärker gemacht“ ist sich die Mannschaft einig, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Ihre psychische Stärke werden sie auch brauchen, denn am nächsten Wettkampftag warten mit dem Regionalligaabsteiger Muggensturm und dem enorm starken Aufsteiger aus Lauf zwei der stärksten Mannschaften der Liga. „Nach diesen beiden Kämpfen werden wir wissen, ob wir auch diese Saison wieder zur Spitzengruppe zählen“ ist sich der Trainer über die Wichtigkeit dieses Spieltages im Klaren. Sein Vertrauen in seine Mannschaft ist aber sehr groß, und vor allem mit einer nochmaligen Verbesserung auf den hinteren Positionen sind die Heitersheimer beim Wettkampf nächstes Wochenende in Brigachtal bestimmt nicht chancenlos. Und jetzt schon vormerken: Das nächste Mal in Heitersheim tritt die Mannschaft am 29.11. an.
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