Sport im Winter ohne Ski und Schnee? Kein Problem. Kommt mit auf eine kurze Reise mit der Spaß-Ag durch Bergwerke und eisige Höhen im Ruhrpott. Spaß garantiert beim 5.Treffen unseres Teams, das wieder einmal ein erlebnisreiches Wochenende verbringen durfte..
Ice-walking über und unter Tage
Das 5.Netzathletentreffen der ***Spaß-AG***
Diesmal zu Gast in Recklinghausen und im Ruhrgebiet allgemein.
Berlin. Am 3.Februar startete die 5. speed dating Aktion der mittlerweile ziemlich bekannten ***Spaß-AG***. Berlin hat hiermit eigentlich (noch) nichts zu tun, aber es hört sich gut an am Anfang eines Textes.
Nachdem der Termin für dieses Treffen feststand und Maik McOli sich als Teamchef für die Organisation und Durchführung verantwortlich zeichnete, setzten 11 Leute wieder einmal alles in Bewegung, um rechtzeitig am Freitag im Hotel Barbarossa einzutrudeln. Die ersten Leute trafen sich schon vorher zu Fahrgemeinschaften, und so erreichten wir fast zeitgleich und pünktlich das Hotel. Nadine kam sogar mit einem Becher Bubble Tea aus Marcels Auto, drei Stunden Fahrt mit einem Plastikbecher Tee in der Hand, weil sie ihn mal zum Probieren mitbringen wollte! Da steckte ein fetter Strohhalm drin, um damit die bubbles, sprich Fruchtstücke, in diesem Fall Litschies in Kugelform, aufzusaugen. Scheint ein beliebtes Getränk in Ludwigshafen zu sein, aber interessant im Genuss! Man muss nur aufpassen, nicht zu heftig zu saugen, sonst flutschen die Fruchtkugeln gleich durch in den Hals. Dass der Inhalt eines zweiten Bechers auf der Fußmatte von Marcels Beifahrersitz duftet, lasse ich mal außen vor. 
Vor dem Einchecken gab Tom noch eines seiner beliebten Gedichte zum Besten, das von den vergangenen Treffen berichtete und eine lustige Zusammenfassung der Charaktere wiedergab. Da die Zeit nun doch drängte, schmiss man nur schnell die Koffer auf die entsprechenden Zimmer und verteilte sich dann auf drei Autos, um nach Haltern ins Lakeside Inn zu düsen, in dem ein Tisch für 20.30h reserviert war. Das Essen war vorzüglich und das Geschnatter groß, da man sich ja nun seit August nicht mehr gesehen hatte, jedenfalls nicht alle auf einen Haufen gleichzeitig.
Allgemein beliebt und toleriert ist bei uns das Fotografieren in allen Lebenslagen, und so blitzte nicht nur an diesem Abend alle paar Sekunden das Licht der Kameras, so dass am Ende des Wochenendes allein von mir 940 Fotos zu verbuchen waren. Aber Motive gab es genug, wie noch zu berichten ist.
Die anschließende Party im Lakeside Inn (Zufall, nicht von uns organisiert) zeigte dann allerdings, dass man nicht mehr ganz Herr über Mode und Style ist, denn das, was die Gäste von nah und fern dort trugen, hätte vielleicht wärmetechnisch gesehen in einen verdammt heißen Juli-Abend gepasst. Aber gut, man wird ja nicht jünger, gell? Die Zeiten ändern sich, gefroren wird nur noch heimlich 
Verlassen wir nun die Teenies in ihren Sommerkleidchen und wenden uns dem nächsten Tag zu, der mit dem gemeinsamen Frühstück um 9Uhr im Hotel startete. Die Meinungen hierzu gehen allerdings weit auseinander, von "Frühstück war ok" bis zu "die Wurst hat sich ja noch mehr gekringelt als damals im Schwarzwald!", und das heißt schon was! Aber was solls, krank geworden ist keine(r).
Anschließend fuhren wir dick verpackt bei Minustemperaturen nach Bochum zum Deutschen Bergbaumuseum. Vorher allerdings taten wir dem flehenden Zwuggelchen den Gefallen und fuhren zum Bochumer Fußballstadion, denn Zwuggel hatte extra eine Hansa Rostock Flagge mitgeschleppt und wollte wenigstens einmal grinsend vor dem Stadion stehen und diese hochhalten. Abgeschirmt von uns tat sie das dann auch bei strahlendem Sonnenschein und Lächeln. Das war wie gesagt einen Tag VOR der Niederlage von Hansa gegen den VfL. Nachgefragt bei Nadine, ob sie das auch machen würde, kam die spontane Antwort: "NEIN! ….aber mit einer FCK Flagge schon". (Nur mal so als Gedankenstütze fürs nächste Treffen in Zeulenroda) 
Doch weiter im Text.
Nach lustigem Geshaker mit dem Mann hinter der Kasse im Bergbaumuseum verbrachten wir zwei Stunden unter Tage in stillgelegten Stollen, umgeben von fremdartigen Maschinen, aber mit annehmbaren 7Grad plus. Noch heute weiß niemand, wozu die ganzen Maschinen dort benutzt wurden, aber man hätte es nachlesen können, oder manchmal sogar abhören auf Band. Aber hallo, sind wir geduldig? Schließlich haben wir ein straffes Programm, das eingehalten werden muss. Aber es entstanden sehr lustige Fotos, unter anderem auch unser neues Teambild. Leider kann man hier keine Fotos mit einarbeiten, das würde den Bericht ein wenig auflockern. Egal, ICH kann die Fotos ja sehen, höhö.
Eine kleine Geschichte am Rande, die ich noch erwähnen möchte: Ich fragte Zeitzeugen danach, ob sie irgendwas oder -wen vermisst hätten dort unten. McOli gab zur Antwort: "Ja, Hubbsi, schon seit Längerem". Und Nadine meinte auf die Frage, ob alle aufeinander aufgepasst hätten: "Wenn wir alle zusammen waren, wurde schon aufgepasst". Nun, auch mir, ehrlich gesagt, fiel erst auf, dass einer auf dem Teamfoto fehlte, als nachgefragt wurde, ob jemand O.T.F. gesehen hätte. Dann wurde recherchiert, wann er das letzte Mal gesichtet wurde. Ohne Ergebnis. Jedenfalls trafen wir ihn nach kurzer (oder längerer?) Zeit oben im Ausstellungsraum wieder. Es gab so viel zu gucken und "zu tun", dass man sich aus den Augen verloren hatte. Aber Ende gut, alles gut.
Und jetzt fällt mir auf, dass wir erst NACH dem Museum zum Stadion gefahren sind. Schulterzuck.
Um jetzt schon mal einigen möglichen Fragen entgegenzukommen (entgegen zu kommen?): ich habe nur zwei Leuten mehrere Fragen gestellt, deshalb tauchen hier nur diese beiden öfter auf.
Wo war ich? Ach ja: Ende Museum. Wir stiegen wieder in die Fahrzeuge, und diesmal ging es in die andere Richtung, nämlich nach oben! Und zwar auf die Halde Hoheward in Recklinghausen. Wer Näheres dazu wissen möchte, klickt sich mal bei Wikipedia durch. Jedenfalls liegt sie 152 über NN, man kann sie auf einem 6km Rundweg ersteigen oder aber, so wie wir, über 529 Stufen erklimmen, der sogenannten Himmelsstiege. Ja, ich hab nachgezählt und bin den Weg deswegen extra zweimal gegangen….Augenklimperklimper…
Vorher aber gab es anlässlich eines Geburtstages vom Vorvortag Kuchen aus dem Kofferraum! Oli hatte Möhrchenkuchen gebacken und ich hatte den in meinen Gefilden nur unter Insidern und nur bei einer einzigen Bäckerei erhältlichen Mandelkranz organisiert. Als Kraftnahrung für den langen langen Aufstieg genau das richtige, wenn es nur nicht so eisig kalt gewesen wäre! Also die Luft, nicht der Kuchen. Anhand der Fotos kann ich nun nachsehen, wie lange wir gebraucht haben, kleinen Moment……..Aufstieg Anfang 13:52h, Aufstieg geschafft: 14:06h. Oh, ging ja flotter als ich in Erinnerung hatte. Vielleicht erschien mir meine Luftnot oder aber OTF's Ausrutscher, der zum Glück glimpflich abging, auch wesentlich länger, weil die Zeit in luftiger Höhe langsamer vergeht und sozusagen eingefroren wird? Oder weil mir erst oben einfiel, dass ich ja ne Kapuzenjacke anhatte und somit auch die Kapuze gegen die tiefgefrorenen Ohren hätte anziehen können. *Hand an die Stirn schlag*
Die Aussicht ist grandios- im Sommer. Im Winter auch, klar, aber es ist einem eher egal, weils so schweinekalt ist.
Dazu müsste ich noch ein paar Notizen haben, die besagten Zeitzeugen kommen hier also nochmal zu Wort.
Reporter: Oli, diese Halde besteigst du aber auch nicht jeden Tag, oder?
Oli:" Nein, ich bereite mich aber täglich durch "extreme Treppensteiging" zu meiner Wohnung auf die Besteigung vor (er wohnt im gefühlten 16.Stock ohne Aufzug. Anm.d.R.). Ab und an mogel ich und fahr mit dem Rad die Halde hoch."
Reporter: Nadine. Probleme?
Nadine: "Nein, keine. Ich war froh um die Bewegung, da wurde es zumindest für eine kurze Zeit etwas wärmer. Was sich dann aber wieder erledigt hat, als wir oben ankamen. Bei dem Wind ist man fast auf der Stelle eingefroren. Der Weg nach unten war schwieriger, weil die Stufen etwas zu hoch waren."
Tja, schade, ich hätte noch Zwuggel fragen sollen…oder hat jemand Zwuggel sich abseilen sehen? ;-)
Meine Fotorecherche ergibt, dass wir uns geschlagene 10Minuten aufgehalten haben. Wahrscheinlich nur aufgrund der Fotos eben. Ich weiß nicht, ob alle etwas gesehen haben durch die heruntergezogenen Kapuzen und ins Gesicht gezogene Mützen, und ob das, was man sah, nicht verschwommen war durchs Zittern und Bibbern, aber alle waren oben! Auch Pünktchen mit ihrem- ich nenne es der Kürze wegen einfach mal: gebrochenem Finger und Nscho-tchischen mit verletzter Schulter, Jay mit Übergewicht (Kamera) und Julia mit verrutschtem Schal, Tom mit Achtgeben auf Hinterbänkler und Jens…Jens….Jens hatte irgendwie keine Probleme. Streber ;-)
Verlassen wir nun den unbedeuteten Schritt für die Menschheit und wenden uns strahlenderen Augen zu, nämlich denen von versprochener Eiscreme in warmen Cafés in windstillen beheizten Räumen. Unser Teamchef hatte im Eiscafé Calabrese einen Tisch reserviert, und so "stürmten" wir im Gänsemarsch und mit kribbelnden und auftauenden Fingern den Saal. Die Erwartungen wurden auch voll erfüllt, denn es hieß, dass es dort hervorragendes Eis geben würde. Jo, gab es! Und nicht nur eins. Pünktchen, wie war das noch gleich? Eine Wette in deiner Jugendzeit brachte dir den Namen 56 ein?
Reporter: stellt sowohl Oli als auch Nadine und Pünktchen die gleiche Frage, nämlich ob die jeweils anderen Konkurrenten waren ...
Oli: "Konkurrenz?? Also ich habe klar Heimvorteil und inhaliere schneller mein Eis als Pünktchen "saurer Regen" zu ihrem Spaghetti-Eis sagen kann! Und Nadine? Konkurrenz?? Eher ne halbe Portion, die mir nicht gefährlich werden kann"
Rückfrage vom Reporter: welches Ziel wolltest du denn verfolgen? Oli: " Ich wollte meine Bonuskarte bei Calabrese voll machen. Danke an alle, ich bekomme nun zum Geburtstag den Pinoccio-Becher"
Pünktchen: "Oli schneller als ich? Er vergisst wohl, dass mein 1.Becher größer war als seiner und ich noch was nachbestellt habe! Und er? Nö. Außerdem nennt man mich seit der Kindheit Eisvernichtungsmaschine. Die Wette war damals, wer schafft mehr Eis und der Verlierer zahlt. Seitdem nennt man mich Mrs. 56. Genau 56 Kugeln Eis an einem Tag! And the winner is: Pünktchen!"
Nadine: "Ich muss Oli recht geben, ich bin keine Konkurrenz in dieser Hinsicht, auch wenn ich Eis über alles liebe und es sehr lecker war, kann ich mit beiden nicht mithalten."
Lassen wir die beschauliche Eisschlacht hinter uns und bummeln ein wenig durch die Altstadt von Recklinghausen. Dass es eine gibt, erfuhr ich auch erst an diesem Tag. Allerdings war grad nicht viel los, aber machte nichts, denn so ergatterten einige von uns einen netten Platz in einem Bistro, in dem Schalke-Mainz live gezeigt wurde. Bis zum Abendessen war ja noch ein wenig Zeit. Aber als es dann soweit war, machten sich die meisten mit Heißhunger über das Essen her. Praktischerweise war das libanesische Restaurant gleich unten im Keller unseres Hotels. Noch heute grüble ich über die Bedingungen nach, die an ein Essen geknüpft waren…..wie war das noch? Wer alle Vorspeisen isst, bekommt ein Hauptgericht gratis? Oder nein, das war so: wer Vorspeisen bestellt und aufisst, MUSS alle drei Hauptgerichte essen, WENN er 10Euro dazu bezahlt. Oder? Kann auch sein, dass man die Hauptgerichte nur dann bekam, wenn man die 15Flocken für die Vorspeise hinlegte. Wie dem auch sei, ich bestellte mir ganz einfach Hühnchenbrust. War auch lecker. Und unkompliziert. Aber was man so sah, hat es denen, die das Prinzip mit Vor- und Hauptspeise verstanden haben, sehr gut geschmeckt!
Um 20Uhr sollte dort auch noch eine Bauchtänzerin auftreten, aber da hatten wir leider schon einen Termin auf einer Kegelbahn. Und dahin geht es nun….
20.30h: Kegeln!
Nach dem vergeblichen Suchen nach Löchern in den Kugeln und dem Akzeptieren der ausgesprochen langweiligen und einheitlich grauen Farben der Wurfobjekte nahm man die Herausforderung an und versuchte zuerst mit Schmackes, alle Kegel abzuräumen. Nach unzähligen Versuchen sprach man sich ab und vereinbarte, nicht alle Neune zu werfen. Es sollte also mindestens eine Kegel stehen bleiben. Das gelang auch mit Leichtigkeit! Wer in diesen drei Stunden nun welchen Platz bei welchem Spiel gemacht hat, ist mir entfallen. Und egal. Nachgucken können alle Teammitglieder dieses auf den dokumentarisch belegten Fotografien, ob niedrige oder hohe Hausnummer, volle Pulle oder Tannenbaum oder was es sonst noch so gab. Ach ja, eines gab es sehr häufig, und zwar die von uns so genannte Bärchenformation. Diese fünf Kegel, die eine nach oben gerichtete Pfeilform ergeben, fielen sehr oft. Ich habe mich mal bei einem erkundigt, der seit 50Jahren kegelt. Und diese Formation wird - Zitat: Kackstuhl genannt. Ich denke, wir bleiben bei Bärchen, oder?
Am Ende dieser drei Stunden merkte man dann doch schon ein klein bisschen Kraftverschleiß. Und so schleppten wir uns noch einmal durch die Kälte auf der Suche nach einer behaglich warmen Getränkeverpflegungsstation. Wie gesagt, in RE war an diesem Samstag nicht viel los, so dass wir nur das "Extrablatt" noch geöffnet vorfanden. Jedoch wäre der Begriff "warm" jetzt ziemlich überzogen, denn so manch einer konnte und wollte sich nicht von seiner dicken Jacke trennen, es zog und die Heizung lief wahrscheinlich schon auf Feierabendflamme. Ein gutes Stündchen hielten wir durch, bevor es dann ins Hotel ging.
Am nächsten Morgen wurde dann der neue Kapitän vorgestellt…hochgehoben…ich mein, hochleben lassen: Zwuggel! Unsere nächste Reise führt uns also ins östliche Deutschland, voraussichtlich dann im Sommer!
Was gibt es sonst noch zu sagen…dass es wie immer ein tolles WE mit lieben Menschen war! Hierzu noch ein paar Stimmen von den uns nun schon bekannten Mitgliedern:
Oli: "Das schönste war, dass wir uns alle wiedergesehen und viel gelacht haben. Danke an alle, wir sind ein super Team! Für die Zukunft wünsch ich mir, dass unser Spaß-AG's next Top Captain Zwuggel mit uns viele leckere Thüringer grillt." Möchtest du noch jemanden grüßen, Oli? "Ja, ich möchte vor allem….." haha, Scherz, hier wird jetzt nicht gegrüßt, das dauert zu lang!
Nadine: "Ich würde das Team weiterempfehlen. Ist ne superlustige und nette Truppe! Und ich grüße das komplette Team!" Na, da hat es doch jemand geschafft :-P
Das war es, was es zu berichten gab. Sollte jemandem ein Fehler auffallen, so ist dies ausschließlich mir zu verdanken, und möge er Bescheid geben. Vielleicht korrigiere ich es dann auch, wer weiß…:-)
Noch ein Appell an alle, die gefehlt haben: nehmt euch Mitte/ Ende Juli nichts vor, da steht schon was an!
Herzlichst,
Euer Jay Bee
Und nun der Bericht von Tom, in seiner bewährten Manier:
Mit viel Freude, ohne Grausen, gings diesmal nach Recklinghausen,
doch der Zwuggel fuhr auch gerne, im Kreis durch Dortmund und nach Herne,
schliesslich sind dann alle da, Oli find es wunderbar,
und wir fahrn zusammen schnell, in unser nobles Grand-Hotel,
wo der blinde Empfang unsre Zimmer tut suchen, nein, wir wollen nicht laut fluchen,
sagen wir so, es ist sehr schön, wenn wir nicht ausm Fenster sehn,
und auch auf Teppich und auf Decken, gibts sehr intressante Flecken,
piepegal, wir brausen weiter, denn der Abend der wird heiter,
im Lakeside Inn, in Haltern am See, soviel zu Essen, oje,oje,
lot of food, american style, hat schon gschmeckt so very geil,
dazu noch Party mit viel Mukke, on the Dancefloor viel Gezucke,
der erste Abend der war toll, was wohl noch weiter folgen soll?
Samstag morgen mit Druck auf die Tube, gings in Richtung Bergbaugrube,
ins Museum und unter Tage, da wollen wir hin, gar keine Frage,
Zwuggel durft noch Fahne hissen, OTF ging in der Grube pi....,
Oli betreibt rigorose Zahnpflege, Nscho fühlt sich im Fahrstuhl wie im Gehege,
Jay auch alles auf Kamera bannt, der Tom sichs Hirn fest angerannt,
Pünktchen und Jens aufm Grubenzug, Marcel dazu - besonders klug,
ging der Weg nach West oder Osten, egal Nadine tut erstmal alles posten,
draussen saukalt, doch hier nicht gefroren, trotzdem hat Jule rote Ohren,
und unser Hans war auch dabei, für ihn war der Eintritt frei,
nur der Bill blieb all dem fern, sowas sehen wir nicht gern,
Weiter gings dann auf die Halde, mensch da war es ganz schön kalt, eh,
zuerst noch schnell nen Kuchen futtern, der geschmeckt hat wie bei Muttern,
er hielt nicht lang im Kofferraum, Olis Geburtstags-Rüben-Traum,
dazu noch Jays fein Mandelkranz, gespickt mit Marcels Pizzaschachteltanz,
so gestärkt gings an die Stufen, die vereist wie Schlittschuhkufen,
als Himmelsstieg auf die Halde führen, doch das Geländer nicht berühren,
weil sonst friert man ganz schnell fest, gut, dann spart man Weges Rest,
andrerseits nach oben, das war der Sinn, nur OTF, der legt sich hin,
dann von oben die Aussicht geniessen, wo Zechenturm und Kraftwerk spriessen,
man sieht sogar Schalkes Arena, in der Ferne wirkt sie kleener,
dazu viel Wind, Dampf und Rauch, alles gesehn, das wars dann auch,
Für besondre Eisbechergrösse, ging es nun weiter ins Calabrese,
wir besuchten es nicht, wir fielen gar ein, wer mag der beste Eisvernichter sein?
Im sportlichen Wettstreit treten hervor, Nadine, Pünktchen, und Oli der Tor,
der bis heut noch nicht hat kapiert, daß man beim Eis keine große Klappe riskiert,
wenn es gegen Pünktchen geht, die hier als Sieger ganz locker feststeht,
die packt Portionen ganz locker für zwei und wenn sie aufsteht, dann rollt sie nicht mal dabei,
und auch Nadine, die schlägt sich brav, bis sie beinah überkommt unterm Mützerl der Schlaf,
schläft sie links-west, oder rechts-osten, egal erstmal alles posten,
Weiter gings zum Dinieren, zum Libanesen, hätts geschmeckt, wärs auch Essen gewesen,
doch das war eher ne Rechenaufgabe, dazu ein Vor- und Hauptspeisengelage,
nimm ich jetzt 8, bekomm ich dann 6, dazu nochmal 3, des ist ja verhext,
will ich nur 3, schaff ich auch 8, schaff ich die 6 nicht, wär ja gelacht,
nein es war lecker, und wir kugelrund, das passt auch zum Kegeln und ist soo gesund,
unbekannte Kräuter und auch Gewürze, förderten den Toilettengang in Kürze,
von dort weiter ab zum Kegeln, und den weitren Abend regeln,
das war dort ne lustge Runde, die da kegelt Stund um Stunde,
ob Bärchen, Pudel, Kackstuhl, Pyramide, so langsam wurden wir doch müde,
nur einmal noch zurück ind Stadt, obs noch wo, nen Absacker hat,
der wurd im Extrablatt getrunken, da drin hats zwar nicht gestunken,
doch die Heizung war schon aus, tja, dann gingen wir halt nach Haus,
äh, ich meint zurück ins Hotel, und wegen der Kälte auch ziemlich schnell,
tja das war der zweite Tag, war echt lustig, wenn mans mag....
Am Sonntag morgen ausgecheckt, derweil Jens Auto auch verreckt,
nochmal ein starkes Frühstück genossen, Kaffee am liebsten weggegossen,
und wenn wir alle leise und still, lief die Wurst selber, rüber zum Müll,
das Toast so lecker in der Tüte, ne Bedienung, die sich mühte,
schnell vor uns die Orangen zu verstecken, damit wir nicht die Presse verdrecken,
kurz das Haus, es hatte 5 Sterne, wir kommen immer wieder gerne,
ein dickes Lob an unseren Kapitän, er weiß wie ichs mein und wird es verstehn,
daß hier ziemlich Spass drinsteckt, und wir haben Blut geleckt,
wies im Sommer dann wird sein, bei unserm Käptn Zwuggelein!
Euer Tom
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