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(Fußball)
Details zur Fußball EM 2008 in Österreich und der Schweiz
Die Endrunde der 13. Fußball-Europameisterschaft (UEFA EURO 2008) wird vom 7. bis 29. Juni 2008 erstmals in Österreich und in der Schweiz ausgetragen. Es treten 16 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in vier Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Europameister 2008 wird am 29. Juni 2008 die Siegermannschaft des Endspiels in Wien.
Insgesamt sollen während des dreiwöchigen Turniers, das unter dem Motto „Erlebe Emotionen“[1] steht, mehr als eine Million Eintrittskarten für die 31 Begegnungen in acht Stadien verkauft werden. Neben den Zuschauern in den Stadien werden mehrere Millionen Fans auf offiziellen Fanmeilen in den Spielstädten erwartet.
Nach dem offiziellen Reglement der UEFA besteht der Wettbewerb aus einer im Meisterschaftsmodus mit Hin- und Rückspielen stattfindenden Qualifikationsrunde, sowie der in einer Gruppenphase und den Finalspielen ausgetragenen Endrunde.[2]
Bei der Endrunde bilden die 16 Teilnehmer vier Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich jeweils die ersten beiden für das Viertelfinale qualifizieren. In der Gruppenphase spielt jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft ihrer Gruppe nach dem Meisterschaftsmodus, wobei für einen Sieg drei Punkte und für ein Unentschieden ein Punkt vergeben werden.
Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften nach Abschluss aller Gruppenspiele entscheiden die Ergebnisse aus den direkten Begegnungen über die Platzierung. Ergibt sich hierdurch keine Platzierung, werden die Tordifferenz und die Anzahl der erzielten Tore aus allen Gruppenspielen herangezogen. Sollte damit immer noch keine Entscheidung gefallen sein, wird die Platzierung anhand der Ergebnisse der Mannschaften in der Qualifikation für die WM 2006 und für die EM 2008 ermittelt; bei Gleichheit des Quotienten von erzielten Punkten und ausgetragenen Spielen (Qualifikationskoeffizient) zählt die Fairplay-Wertung in der Gruppenphase, schließlich wird auf den Losentscheid zurückgegriffen. Ein Sonderfall ergibt sich, falls sich am letzten Spieltag der Gruppenphase zwei Mannschaften gegenüberstehen, die nach Ende der regulären Spielzeit Remis spielten und dieselbe Anzahl an Punkten, dieselbe Tordifferenz und dieselbe Anzahl an Toren aufweisen. Gibt es kein weiteres Team, das ebenso viele Punkte verbuchen konnte, fällt die Entscheidung um die Platzierung in der Gruppe dann im Elfmeterschießen.[3]
Ab dem Viertelfinale wird das Turnier über Halbfinale und Finale im K.-o.-System fortgesetzt, wobei sich der Sieger eines Spiels für die nächste Runde qualifiziert. Endet das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden, wird es um zweimal 15 Minuten verlängert. Die bei vorhergehenden EM-Turnieren angewandten Golden Goal sowie Silver Goal wurden abgeschafft. Ist auch nach der Verlängerung keine Entscheidung gefallen, wird der Sieger der Begegnung im Elfmeterschießen ermittelt.[4] Im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften gibt es bei Europameisterschaften seit 1984 kein Spiel um den dritten Platz. Der Europameister qualifiziert sich zudem für den im Jahr 2009 stattfindenden Konföderationen-Pokal in Südafrika
Stichwörter:
Deutsche Fußball-Nationalmannschaft,
Fußball,
Fußball-EM 2008,
Österreich und Schweiz